Dienstag, 30. Oktober 2018

BMU Pressedienst Nr. 212/18 -Artenschutz 30. Oktober 2018Besserer Schutz für den Gartenschläfer

Besserer Schutz für den Gartenschläfer
Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Der Gartenschläfer, der „kleine Bruder" des Siebenschläfers, gehört
zu den un-bekannteren heimischen Arten und ist noch wenig erforscht. Sein
Bestand ist in den letzten Jahrzehnten in ganz Europa drastisch
zurückgegangen. Dem soll ein jetzt gestartetes Projekt entgegenwirken,
das im Bundesprogramm Biologi-sche Vielfalt gefördert wird. Das Projekt
wird die Art näher untersuchen, kurz-fristige Schutzmaßnahmen ergreifen
und ein bundesweites Schutzkonzept er-arbeiten. In sechs Bundesländern
soll das Konzept anschließend gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern
umgesetzt werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit
etwa 3,6 Millionen Euro. Es läuft bis zum Jahr 2024 und wird vom
Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich begleitet.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der Gartenschläfer ist eine von
vielen seltenen Arten, über die wir immer noch viel zu wenig wissen.
Dieses Projekt soll Abhilfe schaffen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger
können einen wichtigen Beitrag leisten zum besseren Verständnis dieser
bisher wenig erforschter Art. Die von Ehrenamtlichen in einem
Online-Meldesystem gesammelten Daten werden genutzt, um ein umfassendes
Schutzkonzept für den Gartenschläfer zu erarbeiten. Unser Ziel ist, den
Bestand dieser gefährdeten Art zu sichern."

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Gesammelt werden Haarproben des
Gartenschläfers, die anschließend genetisch untersucht werden. Daraus
wird dann ersichtlich, wo eine Ver-netzung von Lebensräumen besonders
sinnvoll und notwendig ist, wo Tiere aus Wildtier-auffangstationen wieder
ausgewildert werden sollten und welche Bestände vorrangig durch eine
Verbesserung ihrer Lebensräume geschützt werden müssen. Wir erwarten
auch Er-kenntnisse zu Wanderbewegungen und zum räumlichen Verhalten
einzelner Tiere sowie über die genetische Vielfalt innerhalb dieser
Art."

Der Gartenschläfer gehört zur Familie der Bilche, ist nachts aktiv und
hält etwa fünf Mona-te Winterschlaf. Seine Verbreitung, Genetik sowie
die Ursachen für den drastischen Rück-gang der Art werden in dem jetzt
gestarteten Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bund für
Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), der Senckenberg Gesellschaft
für Naturforschung und der Justus-Liebig-Universität Gießen gemeinsam
mit Ehrenamtlichen untersucht.

Dort, wo bereits bekanntermaßen Gartenschläfer vorkommen, werden von
Projektbeginn an Sofortmaßnahmen umgesetzt. Beispielsweise sollen
kleinräumig Habitate verbessert und vernetzt und zusätzliche Versteck-
und Nistmöglichkeiten geschaffen werden.

Das Projekt läuft von Oktober 2018 bis September 2024 und wird vom
Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im
Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 3,6Millionen Euro
gefördert.

Weitere Informationen
Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) ist laut den bundesweiten Roten
Listen der gefähr-deten Tiere und Pflanzen in Kategorie G eingestuft
(Gefährdung unbekannten Ausmaßes). Er ist eine seltene Art, deren
Bestand in den letzten Jahrzehnten in Deutschland deutlich zurückgegangen
ist. Deutschland trägt für die weltweite Erhaltung des Gartenschläfers
eine hohe Verantwortung, weil ein großer Anteil seines Weltbestandes bei
uns lebt. Der Garten-schläfer ist nach dem Bundesnaturschutz- und dem
Bundesartenschutzgesetz besonders geschützt.
Mehr zum Projekt:
https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/erarbeitung-eines-bundesweiten-schutzkonzepts-fuer-den-gartenschlaefer.html

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird
seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt.
Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich
repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders
beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnah-men tragen dazu
bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und
mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen
dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der
biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards
hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informati-onen und Kommunikation
tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biolo-gische
Vielfalt zu stärken.
Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
www.biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm.html
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Stephan Gabriel
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BMU Pressedienst Nr. 211/18 -Internationaler Meeresschutz / Naturschutz 30. Oktober 2018Schutz der Meere und Korallenr

Schutz der Meere und Korallenriffe:
Deutschland unterstützt Indonesien bei Errichtung und Erhaltung mariner
Schutz- und Fischereizonen
Die KfW Bankengruppe stellt im Auftrag des BMU Mittel in Höhe von 7 Mio.
EUR bereit. Förderung von wirtschaftlicher und umweltfreundlicher
Fischerei und 55.000 Küstenanrainer profitieren.

Deutschland stellt weitere Mittel zum Schutz gefährdeter Korallenriffe in
Südostasien bereit. Dazu hat die KfW heute im Auftrag des
Bundesumweltministeriums einen Zuschussvertrag in Höhe von 7 Mio. EUR mit
der US-amerikanischen Umweltorganisation Wildlife Conservation Society
(WCS) unterzeichnet. Ziel des gemeinsamen Projektes ist der nachhaltige
Schutz mariner Lebensräume, in erster Linie vor der Küste der
indonesischen Insel Sulawesi. Das Vorhaben ist Teil der Internationalen
Klimaschutzinitiative (IKI) des BMU. Die Unterzeichnung fand im Rahmen der
internationalen Meeresschutz-Konferenz „Our Ocean" auf Bali im Beisein
von Bundesumweltministerin Svenja Schulze statt.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Korallenriffe sind vom
Klimawandel besonders bedroht. Schon heute beobachten wir, dass viele
Korallenriffe wegen der steigenden Meerestemperatur ausbleichen. Damit
gehen wertvolle Meereslebensräume verloren. In Indonesien gibt es eines
der größten Vorkommen. Deshalb setzen wir hier mit unserem
Schutzprogramm im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative an."

Neben der Errichtung von zusätzlichen Meeresschutzgebieten soll auch ein
nachhaltiges und effektives Management der lokalen Fischereiwirtschaft
gefördert werden. Die Projektaktivitäten finden in den drei Provinzen
West Nusa Tenggara, Nord Sulawesi und Aceh statt, wo insgesamt rund 55.000
Bewohner von den geförderten Maßnahmen profitieren. Landwirtschaft und
Fischerei stellen für einen Großteil der ansässigen Bevölkerung die
Haupterwerbsquelle dar. Durch die von der KfW geförderten Maßnahmen
werden Anreize geschaffen, umweltschädliche Fischereipraktiken und
Überfischung merklich zu reduzieren.

„Indonesien weist mit seinen Korallenriffen und Fischarten eine weltweit
einzigartige marine Biodiversität auf. Umso wichtiger ist es, mithilfe
von wirtschaftlicher, aber auch umweltfreundlicher Fischerei diese noch
lange zu erhalten", sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des
Vorstands der KfW Bankengruppe. „Die Errichtung weiterer
Meeresschutzzonen und die Unterstützung der lokalen Fischer leisten dabei
einen entscheidenden Beitrag."

Indonesien ist Gründungsmitglied der Coral Triangle Initiative (CTI) –
einer sechs Staaten umfassenden Kooperation, die sich seit 2009 für den
Erhalt des Korallendreiecks einsetzt. Das nun von KfW und WCS gestartete
Projekt erweitert das bestehende CTI-Portfolio und hilft dabei, die
gemeinsamen Ziele der Partnerländer zu erreichen und unzureichendes
Management der marinen Ressourcen einzudämmen.


Weitere Informationen

Zur Internationalen Klimaschutzinitiative:
https://www.international-climate-initiative.com/

Zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter:
www.kfw-entwicklungsbank.de.
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Ziel: klimaneutraler, bezahlbarer Wohnraum

Guten Tag lieber Blog,

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Ziel: klimaneutraler, bezahlbarer Wohnraum

Städteübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht Vergleich und Erfahrungsaustausch

Im Forschungsprojekt „Stadtquartier 2050 – Herausforderungen gemeinsam lösen" kooperieren die Landeshauptstadt Stuttgart und die Stadt Überlingen. Projektziel ist, zwei Quartiere so umzubauen und zu entwickeln, dass bezahlbarer, klimaneutral versorgter Wohnraum entsteht. Die beiden Kommunen gehen dabei die Aufgaben auf unterschiedliche Weise an. Durch den systematischen Ansatz lassen sich die Erfahrungen aus den Demonstrationsquartieren auch für die jeweils andere Stadt nutzen.

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Montag, 29. Oktober 2018

BMU-PM: Fünfte "Our Ocean-Konferenz" mobilisiert Staatengemeinschaft zum Meeresschutz

BMU-Pressedienst Nr. 210/18
Berlin, 29. Oktober 2018

Internationaler Meeresschutz
Fünfte "Our Ocean-Konferenz" mobilisiert Staatengemeinschaft zum
Meeresschutz
Bundesregierung unterstützt nachhaltige Fischerei und Korallenschutz in
Südostasien

Bundesumweltministerin Svenja Schulze nimmt an der fünften "Our
Ocean-Konferenz" zum Schutz der Meere auf Bali in Indonesien teil. Im
Mittelpunkt der Geberkonferenz für den Meeresschutz stehen die
Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere, die Bedrohungen durch den
Meeresmüll und der Schutz der Artenvielfalt, der marinen Biodiversität.
Deutschland setzt sich zusammen mit Partnerländern in mehreren Projekten
für die Einrichtung und Sicherung von Meeresschutzgebieten und eine
nachhaltige, ökosystembasierte Fischerei ein.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Weltmeere leiden unter dem
Klimawandel, Überfischung und der zunehmenden Vermüllung mit
Plastikabfällen. Den damit verbundenen Problemen können wir nur mit
breitem internationalen Engagement begegnen. Wir brauchen einen wesentlich
nachhaltigeren Umgang mit unseren Meeren und Ozeanen."

Die Meere sind weiterhin die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde.
Die Our Ocean Konferenz, die sich mit den Themen Meeresschutzgebiete,
Klimawandel, Nachhaltige Fischerei, Meeresverschmutzung, Nachhaltige
'Blaue' Wirtschaft und Maritime Sicherheit auseinandersetzt, wird in
diesem Jahr von Indonesien ausgerichtet. Sie findet vom 29. bis 30.
Oktober auf Bali statt.

Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Teilnehmer, d.h. Staaten,
Industrie und Wirtschaft, NGOs und private Initiativen, freiwillige
Verpflichtungen und Zusagen zum Schutz der Weltmeere bekanntgeben.
Deutschland wird einen Beitrag von 18,5 Millionen Euro zur Verfügung
stellen.

Damit wird Deutschland zum Beispiel nachhaltige Fischereiprojekte in
Indonesien, auf den Philippinen und Mikronesien unterstützen. Ziel ist
es, die dortige Meeresumwelt besser zu schützen und eine nachhaltige
Fischerei zu etablieren. Hierfür ist ein Betrag bis zu 5,5 Mio. Euro für
die nächsten drei Jahre vorgesehen.

Darüber hinaus stellt Deutschland sieben Millionen Euro für den Schutz
von Korallenriffen in Indonesien bereit.

Weitere sechs Mio. Euro fließen in die Unterstützung des Blue Action
Fund, der u.a. die Umsetzung der G7- und G20-Aktionspläne gegen
Meeresmüll unterstützt und in Deutschland vom Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) betreut wird.

Im Rahmen der deutschen G7- und G20-Präsidentschaften hat Deutschland mit
den jeweiligen Partnern Aktionspläne gegen Meeresmüll verabschiedet.
Beide Pläne gehören zu den Grundlagen der international nun in Gang
kommenden Diskussion zum Umgang mit Kunststoffen, auch jenseits der
Vermüllung der Meere.
Svenja Schulze: „Wir müssen uns als Weltgemeinschaft noch entschlossener
gegen die Vermüllung der Meere stellen. Völlig zu Recht stellen wir
inzwischen den Lebenszyklus von Kunststoffprodukten in den Mittelpunkt. Es
ist höchste Zeit, mit Kunststoffen tatsächlich nachhaltig und
ressourceneffizient umzugehen. Dazu müssen wir an unterschiedlichen
Stellschrauben wie Produktdesign, Produktionsprozessen, Konsum und
Entsorgung drehen."

In Halifax haben die G7-Umwelt- und Meeresschutzminister in diesem Sinne
vor rund 1 Monat die sogenannte „Plastics Innovation Challenge" zur
Meeresvermüllung verabschiedet und darin genau diesen Lebenszyklus-Ansatz
verankert.

Weitere Informationen
Die Our Ocean Konferenz 2018: https://ourocean2018.org/

Norwegen wird Gastgeber der Our Ocean Conference in 2019 sein. Palau hat
angekündigt, die Our Ocean Conference 2020 auszurichten.

Der Blue Action Fund: https://www.blueactionfund.org/

Die Internationale Klimaschutzinitiative:
https://www.international-climate-initiative.com/de/
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Freitag, 26. Oktober 2018

BMU Pressedienst Nr. 209/18 -Naturschutz/Klimaschutz 26. Oktober 2018Moore in Deutschland sollen wiederbelebt werden

Moore in Deutschland sollen wiederbelebt werden
Flasbarth kündigt Moorschutzstrategie an

In Deutschland soll es wieder mehr Moore geben. Der Großteil ist derzeit
trocken-gelegt. Da sie für den Natur- und Klimaschutz eine wichtige Rolle
spielen, will die Bundesregierung den Schutz der Moore verstärkt
fördern. Das Bundesumweltmi-nisterium unterstützt daher unter anderem
den Deutschen Moorschutzdialog, der heute in Berlin tagte und seine
Ergebnisse in die geplante Moorschutz-Strategie des Bundes einbringen
wird. Das Projekt des „Greifswald Moor Centrum" wird mit 1,4 Millionen
Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Wir brauchen jetzt einen
gemeinsamen Ansatz für die Wiederherstellung der Moore in Deutschland.
Landnutzung, Naturschutz, Klimaschutz und Poli-tik müssen sich über Wege
und Mittel zum großflächigen Moorschutz verständigen. Nur ein nasses
Moor ist ein gutes Moor, für den Naturschutz und den Klimaschutz."

In Deutschland gelten mehr als 90 Prozent der Moorflächen als entwässert
- sie wurden tro-ckengelegt, um Torf zu stechen und Land- und
Forstwirtschaft zu ermöglichen. Ihre natürlichen Funktionen können sie
dadurch nicht mehr entfalten. Nasse Moore dienen als Wasserspeicher, als
Lebensraum selten gewordener Arten. Nicht zuletzt binden sie CO2 und sind
damit aus Kli-maschutzsicht eine sogenannte Kohlenstoffsenke. Moore
speichern in ihrem Torf weltweit so-gar mehr Kohlenstoff als Wälder.

Die Bundesregierung will den Schutz der Moore nun mit einer Nationalen
Moorschutzstrategie stärker angehen. Dies wurde im Koalitionsvertrag
vereinbart. Insbesondere in moorreichen Bundesländern (Brandenburg,
Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schles-wig-Holstein)
existieren derzeit schon Moorentwicklungskonzepte und Moorschutzprogramme.
In diesem Rahmen wurden bereits viele tausend Hektar an Mooren
wiedervernässt.

Insbesondere auf vielen landwirtschaftlichen Flächen gibt es zahlreiche
Moore, die sich eben-falls wiedervernässen ließen. Damit die
landwirtschaftliche Nutzung der Flächen dabei nach wie vor möglich ist,
versuchen Landschaftspflegeverbände und wissenschaftliche Institute wie
das Greifswald Moor Centrum, sogenannte Paludikulturen zu etablieren.
Dabei sollen auf den Moorböden, Nutzpflanzen angebaut werden, die eine
Wiedervernässung vertragen können, zum Beispiel Erlen, Schilf oder
bestimmte Gräser. Auf diese Weise lassen sich Klimaschutz, Landwirtschaft
und Erhalt der Biodiversität auf diesen Flächen verbinden.

In Deutschland nehmen Moorböden ca. vier Prozent der Bundesfläche ein
(14.190 km²); sie liegen vor allem im Norddeutschen Tiefland (78 Prozent
) sowie im Alpenvorland (20 Prozent). Während sie bis ins 17. Jahrhundert
noch weitgehend unberührt waren und Torfwachstum aufwiesen, befinden sich
heute etwa 90 Prozent der Moorböden in Nutzung (50 Prozent Grün-land,
25-30 Prozent Acker, 13 Prozent Forst).

Der Deutsche Moorschutzdialog will die Rolle der Moore für den Klimaschutz
bekannter ma-chen und Akteure unterschiedlicher Interessen für den
Moorschutz zusammenbringen.

Weitere Informationen
Der Deutsche Moorschutz-Dialog:
www.moordialog.de
Daten und Fakten zu Mooren:
https://www.bfn.de/themen/biotop-und-landschaftsschutz/moorschutz.html
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Donnerstag, 25. Oktober 2018

BMU - PM: Radioaktivitäts-Messstation auf dem Schauinsland wird mit neuester Technik ausgestattet

BMU-Pressedienst Nr. 208/18 – Nukleare Sicherheit
Berlin, 25. Oktober 2018


Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Strahlenschutz


Nukleare Sicherheit
Radioaktivitäts-Messstation auf dem Schauinsland wird mit neuester Technik
ausgestattet
Nachweis selbst geringster Konzentrationen radioaktiver Stoffe in der Luft
möglich

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt auf dem Schauinsland eine
der weltweit führenden Stationen zur Messung der Radioaktivität in der
Umwelt. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim
Bundesumweltministerium (BMU) Rita Schwarzelühr-Sutter und die
Präsidentin des BfS, Inge Paulini, haben heute ein neues Messgerät
eingeweiht. Der neue vollautomatische Luftsammler (Radionuclide Aerosol
Sampler and Analyzer, RASA) ist in der Lage, selbst geringste
Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Luftstaub nachzuweisen. Die
Messstation auf dem Schauinsland ist Deutschlands wichtigster Beitrag zur
Überwachung des internationalen Kernwaffenstopp-Abkommens (Comprehensive
Nuclear-Test-Ban Treaty, CTBT).

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Die Kernwaffentests in Nordkorea aus der
jüngeren Vergangenheit zeigen, dass die Überwachung des
Kernwaffenteststopp-Abkommens auch heute noch von großer Bedeutung ist.
Hierfür wird modernste Technik benötigt. Es ist zu begrüßen, dass das
BfS jetzt über diese Technik verfügt."

Inge Paulini ergänzte: „Mit der Installation der neuen Messtechnik wird
die gut 70-jährige Erfolgsgeschichte der Radioaktivitätsmessung auf dem
Schauinsland fortgeschrieben. Seit 1957 wird hier die natürliche und
künstliche Radioaktivität in der Atmosphäre kontinuierlich überwacht.
Mit der neuen Messtechnik kann praktisch jeder oberirdische Kernwaffentest
weltweit nachgewiesen werden."

Die Messstation auf dem Schauinsland ist eine von weltweit 70
Radionuklidstationen des internationalen Messnetzes (International
Monitoring System, IMS) zur Überwachung des internationalen
Kernwaffenstopp-Abkommens und Deutschlands wichtigster Beitrag hierzu. Der
Kernwaffenteststopp-Vertrag von 1996 ist eines der zentralen
internationalen Abkommen zur Verhinderung der Weiterverbreitung von
Kernwaffen.

Bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg hatten Freiburger Forscher*innen damit
begonnen, auf dem 1.200 Meter hohen Schauinsland bei Freiburg die
kosmische Höhenstrahlung zu messen. Im März 1953 stießen sie dabei auf
ungewöhnliche Werte, die sich als Spuren von radioaktivem Fallout eines
Atombombentests in der Wüste von Nevada (USA) herausstellten. Den
Forscher*innen war es damit erstmals gelungen, radioaktive Stoffe aus
Atombombentests anderer Staaten in Deutschland nachzuweisen. Die letzte
oberirdische Atombombenexplosion im Oktober 1980 in China konnte ebenfalls
auf dem Schauinsland nachgewiesen werden. Auch die radioaktive Wolke, die
nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl im Frühjahr 1986 über Europa
hinweg zog, wurde auf dem Schauinsland frühzeitig registriert.

Heute können mit modernen Messverfahren selbst geringste Konzentrationen
radioaktiver Stoffe in der Luft nachgewiesen werden. So wurden nach dem
Unfall im Kernkraftwerk in Fukushima 2011 in der Messstation auf dem
Schauinsland kleinste Spuren der Radioaktivität gemessen, die in Japan
freigesetzt worden waren und sich über Nordamerika nach Europa
ausbreiteten.

Die neue Messstation ist in einem eigens dafür errichteten Anbau
untergebracht und verfügt über eine Vielzahl von Apparaturen, mit denen
Messwerte auch im Rahmen des Notfallschutzes erhoben werden.

Eine Besonderheit auf dem Schauinsland ist die Messung der radioaktiven
Edelgase Krypton-85 und Xenon-133 in der Atmosphäre. Im kalten Krieg war
es hierdurch mittels jahrzehntelanger Messungen von Krypton-85 gelungen,
die Menge kernwaffenfähigen Plutoniums und damit die Kernwaffenarsenale
der Supermächte abzuschätzen. Für die Entdeckung von Kernwaffentests
ist insbesondere der Nachweis von radioaktivem Xenon von Bedeutung, da
Xenon bei unterirdischen Kernwaffentests in geringen Mengen austreten
kann. Weltweit gibt es nur wenige Labore, die mit dieser hochempfindlichen
Messtechnik vertraut sind.
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Twitter: www.twitter.com/bmu Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

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BMU-PM: 40 Jahre Blauer Engel

Pressedienst Nr. 207/18
25. Oktober 2018


Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltbundesamt


40 Jahre Blauer Engel

Der Blaue Engel – das Umweltzeichen der Bundesregierung - feiert seinen
40. Geburtstag. Seit 1978 setzt er unabhängig von wirtschaftlichen
Interessen an-spruchsvolle Umweltkriterien für Produkte und
Dienstleistungen. Die Idee da-mals: ein verlässliches Gütezeichen zu
schaffen, das eine klare Orientierung beim umweltfreundlichen Einkauf
gibt. Heute zählt es zu den bekanntesten Labeln, mehr als 12.000 Produkte
tragen den Blauen Engel, vom Staubsauger bis zum Smartphone. Bald soll es
auch einen Blauen Engel für klimafreundliche Logistikdienste und
Mehrwegbechersysteme geben. Zudem werden erstmals zwei Textilprodukte das
Umweltzeichen tragen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Immer mehr Menschen achten beim
Einkauf auf Produkte, die langlebig und umweltfreundlich sind. Im heute
alltäglichen Dschungel der Label, Siegel und Zeichen ist der Blaue Engel
die Orientierung beim nachhaltigen Einkauf. Ich appelliere an den Handel,
verstärkt Produkte mit dem Blauen Engel ins Sortiment auf-zunehmen und
von den Herstellern nachzufragen."
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA): „Der Blaue
Engel ist eine freiwillige Kennzeichnung. Unternehmen profitieren von der
klaren Signalwirkung: Was hier drin steckt, ist nicht nur gut für die
Umwelt, sondern auch für die Menschen. Gleichzeitig setzt der Blaue Engel
Maßstäbe, indem er der Gesetzgebung vorausgeht und schneller und
flexibler Kriterien für umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte
festlegen kann."
Noch bevor Umweltprobleme gesetzlich geregelt werden, setzt das
Umweltzeichen freiwil-lige Standards. Der Blaue Engel garantiert, dass mit
ihm ausgezeichnete Produkte und Dienstleistungen die Umwelt nachweislich
weniger belasten als vergleichbare konventionel-le Produkte und
Dienstleistungen – bei gleicher Gebrauchstauglichkeit und Qualität.
Smartphones mit dem Blauen Engel müssen zum Beispiel immer austauschbare
Akkus haben und besonders strahlungsarm sein, Reinigungs- und Waschmittel
dürfen kein Mikro-plastik erhalten. Textilprodukte müssen
umweltfreundlich und unter fairen Arbeitsbedin-gungen produziert werden.
Hier reagiert das Zeichen in einer zunehmend vernetzten, globalisierten
Welt auch auf ge-sellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen. Der
Blaue Engel ist im Kern ein Umwelt-zeichen, mittlerweile ergänzen aber
auch soziale Aspekte die Anforderungen, beispielswei-se bei Smartphones,
Textilien, Spielzeug und Schuhen. Im Textilbereich zählen dazu zum
Beispiel das Verbot der Zwangsarbeit und die Einhaltung des Mindestalters
in den Klei-dungsfabriken oder das Verbot von Pestiziden im Baumwollanbau.
Das Umweltbundesamt erarbeitet die strengen Vergabekriterien basierend auf
wissen-schaftlichen Untersuchungen. Für jede der aktuell 113
Produktgruppen werden spezielle Anforderungen entwickelt, kontinuierlich
geprüft und weiterentwickelt. Bei Staubsaugern beispielsweise müssen
mehr als 25 Anforderungen, bei Druckern sogar rund 100 verschie-dene
Kriterien erfüllt werden, bevor das Label verliehen wird.
1978 startete der Blaue Engel als erstes Umweltzeichen weltweit mit sechs
Produktgrup-pen, darunter FCKW-freie Spraydosen, leise Rasenmäher und
Mehrwegflaschen. 2018 tra-gen mehr als 12.000 Produkte von 1.600
Unternehmen den Blauen Engel. Derzeit sind Drucker, emissionsarme
Innenwandfarben, schadstoffarme Lacke, Bodenbeläge, Möbel und
Recyclingpapier die stärksten Produktgruppen.
Neben sozialen Standards und einer engen Vernetzung mit internationalen
Umweltzeichen setzt der Blaue Engel zukünftig einen weiteren Schwerpunkt
auf die Digitalisierung und zer-tifiziert mit den großen Rechenzentren
neben Laptops, Smartphones und Routern auch die dahinterliegende
Infrastruktur. In Planung sind zudem Umweltzeichen für Server und
res-sourceneffiziente Software.

Weitere Informationen
Die Vergabekriterien des Blauen Engel
- Ressourcenschonende Herstellung (u.a. Wasser, Energie,
Recycling-Material)
- Nachhaltige Produktion von Rohstoffen
- Vermeidung von Schadstoffen im Produkt
- Verringerte Emission von Schadstoffen in Boden, Luft, Wasser und
Innenraum
- Reduktion von Lärm und elektromagnetischer Strahlung
- Langlebigkeit, Reparatur- und Recyclingfähigkeit
- Gute Gebrauchstauglichkeit
- Einhaltung internationaler Arbeitsschutzstandards
- Rücknahmesysteme und Dienstleistungen mit gemeinschaftlicher Nutzung (z.
B. Carsharing)
- Effiziente Nutzung, z. B. durch energie- oder wassersparende Produkte

Jubiläumsheft „40 Jahre Blauer Engel"
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Elektroabscheider senkt Emissionen

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Elektroabscheider senkt Emissionen

Elektrostatischer Staubscheider für kleinere Biomasseheizkessel im Feldtest erprobt

Heizkessel, die mit biogenen Brennstoffen betrieben werden, emittieren mehr Feinstaub, verglichen mit Öl- und Gaskesseln. Um die seit Anfang 2015 geltenden verschärften Grenzwerte in allen Betriebszuständen sicher zu unterschreiten, arbeiten Forscher und Anlagenhersteller gemeinsam daran, mithilfe von sekundären Emissionsminderungsmaßnahmen einen emissionsreduzierten Betrieb von Biomasseheizungen zu erreichen.

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Mittwoch, 24. Oktober 2018

BMU Pressedienst Nr. 206/18 -Klimaschutz/Internationales 24. OktoberArbeit an Umsetzungsregeln zum Pariser Klimaschutz

Arbeit an Umsetzungsregeln zum Pariser Klimaschutzabkommen kommt voran
Ministertreffen zur Vorbereitung der Klimakonferenz im De-zember in
Katowice

Vom 22.-24. Oktober 2018 trafen sich Minister und Delegationsleiter von 37
Staaten auf Einladung von Polen in Krakau und diskutierten die mögli-chen
Ergebnisse der nächsten Klimakonferenz (COP24). Umwelt-Staatssekretär
Jochen Flasbarth „Die Konferenz in Katowice wird nach Pa-ris ein
Meilenstein der internationalen Klimapolitik. Mit ihren Ergebnissen
müssen wir die Staaten in die Lage versetzen, das Pariser
Klimaschutzab-kommen vollständig umzusetzen."

Eine der wichtigen noch ausstehenden Fragen ist, wie die national
festgelegten Klima-ziele mit internationalen Regeln zu Transparenz
verbunden werden können. Nötig sind klare und umfassende Regeln, wie
Staaten die Transparenzanforderungen zu Minde-rung und Finanzierung
erfüllen. Das wiederum hilft auch bei der Gestaltung der natio-nalen
Klimaschutzpolitiken. Flasbarth: „Die Klimaschutzziele werden national
festge-legt, aber die Umsetzung, das Messen und Überprüfen muss
international für alle ver-bindlich gelten. Transparenz bei der Umsetzung
ist die Vertrauenswährung des interna-tionalen Klimaschutzes."

Beim sogenannten Talanoa Dialog werden die MinisterInnen in Katowice zudem
die Konsequenzen aus dem jüngst veröffentlichten Bericht des
Weltklimarats IPCC zu 1,5 Grad erörtern und diskutieren, wie die
Staatengemeinschaft insgesamt ihre Klima-schutzanstrengungen steigern
kann. „Die Botschaft des IPCC ist angekommen. Wie in Paris vereinbart,
werden wir bei der nächsten Weltklimakonferenz den regelmäßigen Prozess
in Gang setzen, die Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel immer
weiter zu steigern. Wir müssen beim Klimaschutz besser werden - überall
auf der Welt und natürlich auch bei uns zu Hause."

In den vertieften Diskussionen zum Arbeitsprogramm von Paris zu Minderung,
Anpas-sung, Transparenz und Finanzierung näherten die teilnehmenden
Staaten auf dem Vorbereitungstreffen ihre Positionen an. Der Wille der
Staaten, das Arbeitsprogramm von Paris wie vorgesehen abzuschließen und
sich auf die Umsetzungsregeln zu ver-ständigen, war erkennbar. Zugleich
wurde deutlich, dass in der kurzen verbleibenden Zeit bis zum Ende von COP
24 noch sehr viel Detailarbeit zu leisten ist. Die vorbereite-ten
Verhandlungstexte enthalten alles, was erforderlich ist, um sich zu
einigen. In eini-gen Bereichen sind die zu entscheidenden Optionen schon
klar formuliert, in anderen sind die Verhandler aufgefordert, die
verbleibende Zeit intensiv zu nutzen, um auch diese entscheidungsreif zu
machen. „Mir gefällt der Vorschlag, das Arbeitsprogramm der kürzlich
verstorbenen südafrikanischen Umweltministerin Edna Molewa zu widmen, die
mit ihrer Weitsicht und stetigen Engagement das Pariser
Klimaschutzabkommen mit ermöglicht hat", so Flasbarth.

Hintergrund:
Die nächste Klimakonferenz (COP 24) findet unter Leitung Polens vom 2.-14.
Dezem-ber 2018 in Katowice, Polen, statt. Auf der Tagesordnung steht
insbesondere die Ver-abschiedung des Arbeitsprogramm von Paris
(Regelwerk), mit dem das Pariser Klima-schutzabkommen für die Staaten
vollständig umsetzbar gemacht wird. Es enthält Re-geln, welche
Informationen die Vertragsstaaten mit ihren Nationalen Beiträgen (NDC)
vorlegen müssen, wie Staaten über ihre Aktivitäten in den Bereichen
Minderung, An-passung und Finanzierung berichten, wie die Umsetzung in den
Staaten unterstützt wird und wie die globale Bestandsaufnahme
funktioniert.
Im sog. Talanoa Dialog, der gemeinsam von Fidschi und Polen durchgeführt
wird, werden Staaten auf der COP 24 diskutieren, wie weit die
Staatengemeinschaft bisher bei der Minderung ihrer Emissionen gekommen
ist, und wie sie mehr tun kann. Der jüngst veröffentlichte Bericht des
IPCC wird diese Diskussion befruchten. Im Lichte der Diskussion sind die
Staaten aufgefordert, bis 2020 ihre nationalen Beiträge zu aktuali-sieren
oder erneut zu kommunizieren.
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Dienstag, 23. Oktober 2018

BMU Pressedienst Nr. 205/18 -Verkehr/Klimaschutz 23.Oktober 2018Elektromobilität: Schwere Elektro-Lkw ab sofort im Pra

Elektromobilität: Schwere Elektro-Lkw ab sofort im Praxis-test
Bundesregierung fördert Technologieentwicklung und Langzeit-test im
Normalbetrieb

Die Bundesregierung leitet einen umfangreichen Praxistest schwerer
Elektro-Lkw ein. Zehn verschiedene Handels- und Logistikunternehmen werden
die LKW, die ausschließlich mit Strom fahren, nun im täglichen
Warenverkehr ausprobieren. Der Einzelhandels-Verbund Edeka startet heute
damit und nutzt ein Jahr lang einen vollelektrischen Lkw über 25 Tonnen,
der zwischen 150 und 300 km pro Tag zurücklegen soll. Der Einsatz der
Elektro-Lkw wird wissenschaftlich begleitet.
Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium: „Wer Nachhaltigkeit im Unternehmen
großschreibt, muss schon in der Lieferkette und Logistik beginnen. Der
Einsatz schwerer E-Lkw kann zu mehr Lebensqualität, sauberer Luft und
Klimaschutz in den Städten beitragen. Und gleichzeitig nutzen wir
Klimaschutz als Innovationstreiber. Mit diesem Praxistest machen wir einen
wichtigen Schritt hin zu dem Ziel, alle relevanten Fahrzeugklassen mit
Verbrennungsmotor alternativ auch mit Strom betreiben zu können. Selbst
wenn wir so viele Güter wie möglich auf die Schiene verlagern - einen
Verkehr ohne Lkw wird es nicht geben, insbesondere im loka-len und
regionalen Verteilverkehr. Auch darum ist die Elektrifizierung der Lkw
für unsere Klimaziele so wichtig."
An diesem Flottentest nehmen zehn Kunden aus unterschiedlichen Branchen in
Deutsch-land und der Schweiz teil. Die Unternehmen sind:
- Edeka, Dachser, Hermes, Kraftverkehr Nagel, Ludwig Meyer, pfenning
logistics, TBS Rhein-Neckar und Rigterink in Deutschland
- Camion Transport und Migros in der Schweiz.
Diese Firmen verteilen Waren im Stadtverkehr in völlig unterschiedlichen
Branchen und Kategorien. Die Palette reicht von Lebensmitteln bis zu Bau-
und Werkstoffen. Die Fahrzeuge werden dabei für Aufgaben eingesetzt, die
sonst mit konventionellen Dieselantrieben erledigt werden.
Die Elektro-Lkw-Flotte ist mindestens bis Mitte 2020 im Einsatz. Mit ihr
sollen unter anderem der Energiebedarf und die Wirtschaftlichkeit der
Elektro-Lkw bei den verschiedenen Einsatzszenarien ermittelt sowie in
einer Öko-Bilanzierung die Umweltperformance der E-Lkw mit Diesel-Trucks
über den gesamten Lebenszyklus verglichen werden. Die
Forschungserkenntnisse fließen noch während der Tests in die
Optimierungen der Fahrzeuge ein.

Weitere Informationen

Die Bundesregierung fördert mit ihrem Projekt „Concept ELV2" die
Entwicklung und Erprobung schwerer Elektro-Lkw im Verteilverkehr. Das
Vorhaben ist in zwei Teile gegliedert. Zum einen die
Technologie-Entwicklung, in deren Rahmen zehn Elektro-Lkw umge-baut und
auf nichtöffentlichen Strecken ausgiebig getestet werden. Dieser Teil
wird durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Zum anderen gibt
es den Test im realen Straßenverkehr. Hierfür werden Lkw in den
aktuellen Flotten von Handels- und Logistik-Unternehmen mit Stromantrieben
ausgestattet und über längere Zeit im normalen Kundenbetrieb getestet.
Diesen Teil des Forschungsprojektes fördert das Bundesumweltministerium.
Das BMU und das BMWi haben Ende 2017 eine gemeinsame Richtlinie zur
Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität
veröffentlicht.
Im Fokus der Förderrichtlinie stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben,
die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität
erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition
deutscher Industriebranchen beitragen
Im Rahmen des BMU-Programms „Erneuerbar mobil" wurden bereits weit
über 100 Projektpartner mit mehr als 250 Mio. Euro gefördert:
www.erneuerbar-mobil.de
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BMU Pressedienst Nr. 204/18 -Naturschutz 23.Oktober 2018Europäische Austern kehren in die Nordsee zurück

Europäische Austern kehren in die Nordsee zurück
Auf Helgoland startet ein Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

In weiten Teilen Europas gilt die Europäische Auster bereits als
ausgestorben. Auf Helgoland soll sie künftig erstmals gezüchtet werden,
um dieser Entwick-lung entgegenzuwirken. Das heute gestartete Projekt
„Proceed" wird im Bun-desprogramm Biologische Vielfalt mit 2,94
Millionen Euro durch das Bundes-umweltministerium gefördert.
„Proceed" ergänzt ein Vorhaben des Bundesam-tes für Naturschutz
(BfN), das seit 2016 Methoden zum nachhaltigen Wieder-aufbau eines
Austernbestandes in der deutschen Nordsee erforscht und er-probt. Der
Europäischen Auster kommt als Schlüsselart im Ökosystem der Nordsee
eine besonders wichtige ökologische Funktion zu.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Auster übernimmt für das
Ökosystem Nord-see entscheidende Funktionen: Sie verbessert durch ihre
Filterfunktion die Wasserqualität und sie baut Riffe, in denen sich
vielfältige Arten ansiedeln. Mit diesem Projekt wollen wir dazu
beitragen, die Existenz der europäischen Auster in der Nordsee dauerhaft
zu sichern."

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Wir möchten, dass die Europäische
Auster in der Nordsee wieder heimisch und ihre wichtige ökologische Rolle
erneut übernehmen wird. Die Forschung im Erprobungs- und
Entwicklungsvorhaben ‚Restore' hat deutlich gemacht, dass eine
Bezugsquelle für Saataustern europaweit langfristig fehlt. Genau hier
setzt ‚Proceed' mit der geplanten Zuchtanlage auf Helgoland an: Sie
wird diese Austern für eine Wiederan-siedelung in der deutschen Nordsee
produzieren."

Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und
Meeresforschung (AWI) baut die Zuchtanlage für Europäische Austern
(Ostrea edulis) auf Helgoland auf. Auch die Öffentlichkeit wird in das
Vorhaben einbezogen: Lehrmaterialien, Ausstellungen für Besu-chende der
Region und eine Wissensplattform zur ökologischen Funktion der Auster
sollen das Bewusstsein für die einst weit verbreitete und ökologisch
wertvolle heimische Auster steigern.

Weil die Bemühungen zum Schutz der Europäischen Auster nur gemeinsam mit
europäi-schen Partnern gelingen können, wird das im November 2017 von
BfN und AWI initiierte und in Berlin gegründete europäische Netzwerk zur
ökologischen Stärkung der heimischen Austernart und der
Lebensgemeinschaft Austernriff (Native Oyster Restoration Alliance - NORA)
aktiv begleitet, unterstützt und ausgebaut. Beispielsweise gibt es in
Frankreich, Großbritannien, Irland und den Niederlanden bereits Programme
und Projekte zur Wieder-herstellung bedrohter Austernriffe.

Das Projekt „PROCEED" wird mit 2,94 Millionen Euro durch das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
gefördert und läuft bis 2024. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN)
begleitet das Vorhaben fachlich.

Weiterführende Informationen
Projektsteckbrief unter http://bit.ly/auster-proceed
Hintergrundinformationen des BfN zur Europäischen Auster:
http://bit.ly/auster-bfn
Projektseite des AWI:
http://www.awi.de/forschung/biowissenschaft/oekologie-der-schelfmeere/schwerpunkte/europaeische-auster.html

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird
seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt.
Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich
repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders
beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnah-men tragen dazu
bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und
mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen
dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der
biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards
hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informati-on und Kommunikation
tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologi-sche
Vielfalt zu stärken.
Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
www.biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm.html
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Montag, 22. Oktober 2018

Förderung für neue Energieprojekte startet

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Förderung für neue Energieprojekte startet

Neue Förderbekanntmachung konkretisiert Ziele des 7. Energieforschungsprogramms und Anforderungen an Forschungsprojekte

Die Bundesregierung hat am 18. Okt. 2018 die neue Förderbekanntmachung zum 7. Energieforschungsprogramm im Bundesanzeiger veröffentlicht. Über das Förderportal des Bundes „Easy-Online" können ab sofort Forschungsinstitutionen und Unternehmen Anträge stellen. Die Bekanntmachung umfasst vier Schwerpunkte: Energienutzung, Energiebereitstellung, Systemintegration und systemübergreifende Fragestellungen der Energiewende.

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BMU-PM: Mehr Grün für lebendige Städte

BMU-Pressedienst Nr. 203/18
Berlin, 22. Oktober 2018

Naturschutz/Klimaschutz
Mehr Grün für lebendige Städte
Bundesumweltministerin Schulze legt Entwurf eines „Masterplans
Stadtnatur" vor
Ein neuer „Masterplan Stadtnatur" soll die Rahmenbedingungen für Natur
in der Stadt deutlich verbessern. Einen entsprechenden Entwurf hat
Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegt. Sie schlägt darin 19
Maßnahmen des Bundes vor, die die Arten- und Biotopvielfalt in unseren
Städten fördern.
Der Entwurf wird nun innerhalb der Bundesregierung abgestimmt.

Bundesumweltministerin Schulze: „Der heiße Sommer 2018 hat einmal mehr
gezeigt, wie wichtig Grün für das Leben in unseren Städten ist. Selbst
kleinere Grünanlagen können die Temperaturen im Vergleich zur bebauten
Umgebung bereits um 3 bis 4 Grad Celsius senken und so Hitzewellen
abmildern. Städtische Grünräume bieten zudem wichtige Lebensräume für
unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, wie Insekten und Vögel. Der
‚Masterplan Stadtnatur' leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag für
die Artenvielfalt in unseren Städten, sondern verbessert auch die
Lebensqualität für die Menschen."

Mit dem „Masterplan Stadtnatur" soll unter anderem ein neuer
Förderschwerpunkt für Stadtnatur beim Bundesumweltministerium geschaffen
werden. Daneben wird die Integration von Stadtnatur in das Baugesetzbuch
und die Stärkung der kommunalen Landschaftsplanung im
Bundesnaturschutzgesetz vorgeschlagen. Es sollen Naturerfahrungsräume in
den Städten unterstützt werden, damit Kinder und Jugendliche
eigenständig Pflanzen und Tieren erleben können.

Außerdem sieht der „Masterplan Stadtnatur" vor, dass der Bund durch
mehr Natur auf den eigenen Liegenschaften als Vorbild vorangeht. Im Rahmen
der Klimaschutzförderung des Bundes sollen zukünftig noch stärker die
Naturverträglichkeit beachtet werden. Dies gilt zum Beispiel bei der
Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.

Den Entwurf des Masterplans Stadtnatur finden Sie unter www.bmu.de/DL2088
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Freitag, 19. Oktober 2018

BMU Pressedienst Nr. 202/18 -- Bundesrat stimmt der Modernisierung des Strahlenschutzrechts zu

Berlin, 19. Oktober 2018

Strahlenschutz
Bundesrat stimmt der Modernisierung des Strahlen-schutzrechts zu
Gesundheitsschutz in Medizin und bei kosmetischen Anwendungen deutlich
verbessert

Der Bundesrat hat heute der von der Bundesregierung beschlossenen
Verordnung zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts mit
Maß-gaben zugestimmt. Damit wird der Schutz der Gesundheit vor
ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung verbessert. Die Verordnung
wird größtenteils am 31. Dezember 2018 in Kraft treten; vorher muss die
Bundesregierung die Verordnung noch in der vom Bundesrat beschlossenen
Fassung verabschieden.

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministe-rium: „Das Strahlenschutzrecht ist für viele
Lebensbereiche relevant und hat weitreichende Be-deutung für die
menschliche Gesundheit. Es ist wichtig, dass wir in diesen Bereichen gute
Regelungen haben, die Bürgerinnen und Bürgern einen umfassenden Schutz
vor schädlicher Strahlung gewähren. Mein besonderer Dank für die jetzt
gemeinsam gefundene Fassung der Verordnung geht an die Bundesländer, die
konstruktiv daran mitgewirkt haben. Ich gehe davon aus, dass wir uns in
der Bundesregierung den Änderungsvorschlägen des Bundesrates
anschließen werden."

Der Regelungsbereich der Verordnung ist sehr weit. Die Regelungen zur
ionisierenden Strahlung reichen vom beruflichen über den medizinischen
Strahlenschutz bis hin zum Schutz der Bevölkerung. Sie dienen der
Ergänzung und Konkretisierung des im Jahr 2017 verkündeten
Strahlenschutzgesetzes. Beide Regelwerke zusammen gewährleisten einen
umfassenden Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung
und setzen die Richtlinie 2013/59/Euratom um.

Zum Schutz vor dem natürlich vorkommenden Edelgas Radon sind etwa
Regelungen für die Ausweisung sogenannter Radonvorsorgegebiete
vorgesehen. In diesen Gebieten gelten für Neubauten in der Regel erhöhte
Anforderungen, um den Zutritt von Radon aus dem Boden in die Gebäude zu
verhindern oder zu erschweren, sowie Mess-pflichten zu Radon an
Arbeitsplätzen. Radon gilt neben Tabakrauch als die zweithäufigste
Ursache für Lungenkrebs.

Erstmals werden zudem rechtliche Anforderungen an den sicheren Betrieb
nichtionisieren-der Strahlungsquellen festgelegt, die zu kosmetischen oder
sonstigen nichtmedizinischen Zwecken eingesetzt werden wie beispielsweise
der Haarentfernung. Hierzu gehören Laser, hochenergetische Blitzlampen
und Ultraschall. Bislang können diese Strahlungsquellen von jeder Person
gewerblich eingesetzt werden, ohne dass eine be-sondere Qualifikation
erforderlich ist. Derartige Anwendungen sind jedoch mit erhebli-chen
gesundheitlichen Risiken für die zu behandelnden Personen verbunden, wie
z. B. Verbrennungen, Narbenbildung und die Erschwerung der Diagnose und
Therapie von Hautkrebserkrankungen. Diese Regelungslücke soll nun
geschlossen werden. Damit betroffene Anwenderinnen und Anwender die
künftig geforderte Fachkunde auch er-werben können, ist eine
Übergangszeit von drei Jahren vorgesehen, in der das Fortbildungsangebot
entwickelt und dann von den Betroffenen auch absolviert werden kann.

Besonders risikobehaftete Anwendungen wie beispielsweise die Entfernung von
Tätowierungen mittels Laser sollen künftig nur noch von Ärztinnen und
Ärzten mit der erforderlichen ärztlichen Fort- oder Weiterbildung
vorgenommen werden. Dieser Teil der Verordnung soll Ende 2020 in Kraft
treten, damit sich die zuständigen Landesbehörden und die betroffenen
Betriebe auf die neue Rechtslage einstellen können.

Das Bundeskabinett muss den Änderungsvorschlägen des Bundesrates noch
zustimmen. Das ist für November geplant. Die neue
Strahlenschutzverordnung wird dann gleichzeitig mit dem
Strahlenschutzgesetz Ende Dezember 2018 in Kraft treten, die Regelungen
zum Schutz vor der schädlichen Wirkung nichtionisierender Strahlung bei
der Anwendung am Menschen Ende 2020.

Die vom Bundesrat beschlossene Fassung der Verordnung ist abrufbar unter:
www.bundesrat.de. Der vom Kabinett beschlossene ursprüngliche
Verordnungstext ist abrufbar unter: www.bmu.de/GE808
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BMU Pressedienst Nr. 201/18 -- Umweltministerium beruft erneut den Beirat „Umwelt und Sport“

Berlin, 19.10.2018

Nachhaltigkeit im Sport
Umweltministerium beruft erneut den Beirat „Umwelt und Sport"

Wie lassen sich die Interessen des Sports mit den Belangen des Umwelt- und
Naturschutzes in Einklang bringen? Wie gelingt es, Sportveranstaltungen
nachhaltig zu gestalten? Wie kann der öffentliche Raum so gestaltet
werden, dass man sich dort gerne bewegt? Diese und weitere Fragen wird der
vom Bundesumweltministerium berufene Beirat „Umwelt und Sport"
diskutieren und dazu Empfehlungen aussprechen. Den Beirat gibt es seit
1994, heute tagt er im Beisein von Umweltministerin Svenja Schulze in
neuer Zusammensetzung und zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Für das Umweltministerium ist
der fachliche Input der Beiratsmitglieder sehr wertvoll, um die zentralen
Themen im Bereich „Umwelt und Sport" anzugehen. Unter der Mitwirkung
des Beirates wurden in der Vergangenheit bereits Lösungen gefunden für
verschiedene Konflikte zwischen Naturschutz und Natursport. Außerdem
erleichtert der Beitrat einen umfassenden Austausch mit allen beteiligten
Akteuren. Ich danke den Mitgliedern herzlich für Ihr Engagement und freue
mich auf inspirierende Impulse zu aktuellen Fragen rund um den Sport im
öffentlichen Raum."

Dem Beirat, der als Beratungsgremium der Bundesregierung beim
Bundesumweltministerium (BMU) angesiedelt ist, gehören 14 Mitglieder aus
dem Sport, der Wissenschaft, der Stadtentwicklung, der Verwaltung, den
Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie der Wirtschaft an.

Der Beirat „Umwelt und Sport" unterstützt das BMU seit 1994 bei der
umweltpolitischen Bewertung der Entwicklungen im und durch Sport und
erarbeitet entsprechende Handlungsempfehlungen. Für 15 Millionen
Menschen, die etwa beim Klettern, Kanufahren, Segelfliegen, Wandern,
Radfahren oder Tauchen regelmäßig Sport in der Natur treiben, ist das
Naturerlebnis eine zentrale Motivation. Eine naturverträgliche
Sportausübung und der Erhalt einer intakten Umwelt liegt somit auch im
Eigeninteresse des Sports. Da immer mehr Menschen in urbanen Gebieten
leben, rückt zudem die attraktive, bewegungsfördernde Gestaltung des
öffentlichen Raums verstärkt in den Blick des Beirates.

Mitglieder des Beirates „Umwelt und Sport" in der 19.
Legislaturperiode:
Dr. Brigitte Adam (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung),
Detlef Berthold (Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen), Ute Dicks (Deutscher
Wanderverband e.V.), Bernd Düsterdiek (Deutscher Städte- und
Gemeindebund), Sonja Fuss (Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)), Tilmann
Heuser (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)), Torsten
Kram (Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
Rheinland-Pfalz), Hilke Patzwall (VAUDE Sport GmbH & Co. KG), Prof. Dr.
Ulrike Pröbstl-Haider (Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)), Bianca
Quardokus (Deutscher Olympischer Sportbund e.V. (DOSB)), Prof. Dr. Eike
Quilling (Hochschule für Gesundheit Bochum), Prof. Dr. Ralf-Dieter Roth
(Deutsche Sporthochschule Köln), Axel Welge (Deutscher Städtetag),
Ludwig Wucherpfennig (Deutscher Naturschutzring e.V. (DNR))
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Stephan Gabriel
Haufe, Maren Klein, Andreas Kübler und Nina Wettern

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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Energiewende braucht Wasserelektrolyse im Gigawatt-Maßstab

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Energiewende braucht Wasserelektrolyse im Gigawatt-Maßstab

Elektrolyse-Wasserstoff speichert regenerativen Strom

Die Erzeugung von Wasserstoff mittels Wasserelektrolyse ermöglicht es, regenerativ erzeugten Strom zu speichern. Experten gehen in einer neuen Studie davon aus, dass Deutschland bis 2050 eine installierte Anlagenleistung im dreistelligen Gigawattbereich benötigt, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.

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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Energieerzeugung regional im industriellen Maßstab fortsetzen

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Energieerzeugung regional im industriellen Maßstab fortsetzen

Regelmäßig informieren wir Sie über Veranstaltungen zu den Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieforschung. Diesmal für den Monat November. Im Fokus steht diesmal das 19. FORUM NEUE ENERGIEWELT 2018, das vom 22. November bis 23. November 2018 in Berlin stattfindet. 

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Dienstag, 16. Oktober 2018

BMU-PM: Svenja Schulze startet Nationalen Wasserdialog

Pressedienst Nr. 200/18
Berlin, 16. Oktober 2018

Gewässerschutz/Wasserwirtschaft
Svenja Schulze startet Nationalen Wasserdialog
„Wir müssen unseren Umgang mit Wasser in Zeiten des Klimawandels und
neuer Schadstoffe überdenken"

Wie Deutschland seine gute Trinkwasserqualität langfristig erhalten und
den ökologischen Zustand seiner Gewässer verbessern kann, will die
Bun-desregierung von nun an im Rahmen des Nationalen Wasserdialoges
klä-ren. Zu seiner Eröffnung erklärt Bundesumweltministerin Svenja
Schulze: „Die Wasserwirtschaft in Deutschland steht vor neuen
Herausforderungen: Starkregenereignisse, besonders trockene Sommer und ein
enormer Sanie-rungs- und Anpassungsbedarf der teils jahrzehntealten
Abwasser- und Trinkwasserinfrastruktur erfordern neue Lösungen und
Herangehenswei-sen. Diese Mamutaufgabe können wir nicht ohne einen
intensiven Aus-tausch und die Zusammenarbeit zwischen Bund, Länder und
Kommunen, sowie der Wasserwirtschaft und der Zivilgesellschaft
meistern."

Deutschland hat eine gute Ausgangssituation. Die Trinkwasserqualität ist
eine der bes-ten weltweit; die meisten Badegewässer erhalten die Note
sehr gut oder ausgezeich-net; dank Kläranlagen und mehr Umweltschutz in
Unternehmen ist die Wasserqualität in den letzten 30 Jahren in den
Flüssen deutlich besser geworden.
Zugleich hat sich die Problemlage geändert. Der zunehmende Klimwandel,
neue Stoffe-inträge aus Medikamenten oder Pflanzenschutzmitteln oder der
Verlust natürlicher Flussläufe wie Ufer und Auen führen zu einem
Artenrückgang in Gewässern und beein-trächtigen die Wasserqualität.

Gemeinsam mit Bund, Ländern und weiteren Akteuren geht das
Bundesumweltministe-rium diese Probleme mit verschiedenen Maßnahmen
bereits an: mit der Klimaanpas-sungsstrategie, dem Spurenstoffdialog oder
dem Hochwasserschutzprogramm. Ziel ist es nun eine umfassende nationale
Wasserstrategie zu erarbeiten, die den Schutz der Wasserressourcen
langfristig garantiert und auf einem breiten gesellschaftlichen Dialog
basiert.

Svenja Schulze: „ Wir wollen lebendige Flüssen und Seen, Wasser in guter
Qualität und Menge und ausreichend Schutz vor Extremwetter. Dafür
brauchen wir auch in Zukunft eine funktionierende Wasserwirtschaft und
einen nachhaltigen und sorgsamen Umgang mit unseren Wasserressourcen und
unseren Gewässern. Dies sicher zu stellen, ist Auf-gabe des Nationalen
Wasserdialoges."

Der Nationale Wasserdialog ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt und
richtet sich vor-nehmlich an Fachleute unterschiedlicher Disziplinen. In
dem Dialogprozess sollen kon-krete Maßnahmenvorschläge erarbeiten
werden, um den Belastungen der Gewässer besser zu begegnen, die
Potentiale technischer Innovationen auszuloten und die deut-sche
Wasserwirtschaft wettbewerbsfähig zu halten. Die Ergebnisse sollen als
Basis für die geplante Erarbeitung einer nationalen Wasserstrategie durch
das BMU dienen.

Der Nationale Wasserdialog ist auch Teil der Aktivitäten in Deutschland im
Rahmen der Wasserdekade der Vereinten Nationen, die am 22. März 2018
offiziell gestartet wurde, um weltweit durch Dialoge, Bewußtseinsbildung,
Informationsvermittlung und Kapazi-tätsaufbau die Umsetzung der in der
2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung enthal-tenen globalen Wasserziele
zu unterstützen.

Weitere Informationen unter:
https://www.bmu.de/wasserdialog/





Hintergrundinformation: Nationale Wasserdialog

Die deutsche Wasserwirtschaft steht vor neuen und komplexer werdenden
Herausfor-derungen: Klimawandel, demografische Entwicklungen,
Landnutzungsänderungen, technologische Neuerungen und verändertes
Konsumverhalten bringen umfassende Veränderungen mit sich, die nicht
allein durch branchenspezifische oder lokale Maß-nahmen bewältigt werden
können. Zudem führen neue politische Rahmenbedingun-gen, wie
beispielsweise der EU-Haushalt oder Änderungen in der gemeinsamen
Agrar-politik zu anderen Schwerpunkten und Herausforderungen.

Die deutsche Wasserinfrastruktur ist auf Versorgungssicherheit und
Langfristigkeit aus-gerichtet. Auch die aquatischen Ökosysteme reagieren
oftmals sehr langsam auf ge-änderte Rahmenbedingungen, wie die
Verringerung von Stoffeinträgen. Gleiches gilt für Maßnahmen der
Daseinsvorsorge zum Schutz von Leben und Gütern vor
Hochwas-serkatastrophen oder Dürren, die der weit vorausschauenden
Planung bedürfen und mit erheblichen finanziellen Investitionen verbunden
sind.

Vor diesem Hintergrund initiiert das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit gemeinsam mit dem Umweltbundesamt im
ersten Jahr der UN-Wasserdekade den „Nationalen Wasserdialog". In dem
Dialogprozess geht es darum, aus-gewählte zukünftige Entwicklungen der
Wasserwirtschaft und angrenzenden Wirt-schaftsbereichen zu diskutieren und
Handlungsoptionen zu entwickeln. Gemeinsam mit den beteiligten Akteuren
aus Wirtschaft, Verwaltung, Praxis, Interessensvertretungen und
Wissenschaft sollen wesentliche Maßnahmen identifiziert werden, die
darauf aus-gerichtet sind, mit den sich ändernden Bedingungen umgehen zu
können und damit die deutsche Wasserwirtschaft langfristig zukunftsfähig
zu gestalten.

Der „Nationale Wasserdialog" gliedert sich in drei Phasen:
• Auftaktphase: Auswahl, Aufbereitung, Dis-kussion und Priorisierung
zentraler Zu-kunftsthemen (Cluster) im Rahmen des 1. Nationalen
Wasserforums im Oktober 2018.
• Vertiefungsphase: Vertiefung und Bearbei-tung der beim 1. Nationalen
Wasserfo-rum ausgewählten Zukunftsthemen im Rahmen von fünf
themenspezifischen Was-serdialo-gen zwischen Dezember 2018 und Dezember
2019.
• Ergebnisphase: Ableitung von Handlungsop-tionen und Lösungsstrategien.
Ab-schluss durch das 2. Nationale Wasserforum im Herbst 2020.

In den drei Phasen sind Bezüge zu Strategieprozessen des BMU und ggf.
anderer Bun-desressorts mit Relevanz für die Zukunfts- und
Querschnittsthemen zu berücksichti-gen.

Am Ende des Dialogprozesses wird ein Eckpunktepapier erarbeitet, das die in
den na-tionalen Wasserforen und den Wasserdialogen diskutierten
Zukunftsthemen und ihre Bewertung durch die Akteure abbildet. Ebenso
sollen im Papier konsensuale Hand-lungsoptionen und nächste Schritte
festgestellt, aber auch Dissense und mögliche Konflikte in den einzelnen
Zukunftsthemen aufgezeigt werden. Diese Eckpunkte sollen sowohl in
relevante andere Strategieprozesse eingespeist werden als auch als
Bau-stein für die Erarbeitung einer nationalen Wasserstrategie „Zukunft
Wasser" durch das BMU dienen.
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Montag, 15. Oktober 2018

BMU-Newsletter Ausgabe 16/2018