Freitag, 29. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 140/18 - Klimaschutz/Europa

Berlin, 29. Juni 2018

Klimaschutz/Europa
Neue EU-Regeln schaffen Fortschritte und mehr Nachhaltigkeit beim
Klimaschutz
Mitgliedstaaten billigen Kompromiss mit EU-Parlament zu erneuerbaren
Energien, Energieeffizienz und Fortschrittskontrolle

Die EU-Mitgliedstaaten haben einen Kompromiss mit dem EU-Parlament zur
künftigen Klima- und Energiepolitik gebilligt. Der Ausschuss der
Ständigen Vertreter stimmte heute für eine neue Verordnung zur
Fortschrittskontrolle in der Klima- und Energiepolitik und eine Neufassung
der Energieeffizienz-Richtlinie. Bereits am Mittwoch hatte der Ausschuss
der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie zugestimmt. Als
nächstes muss das EU-Parlament den Rechtsakten zustimmen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Das ist ein wichtiger Erfolg für
die Umweltpolitik, die den Klimaschutz in Europa deutlich voranbringen
wird. Er zeigt auch, dass Europa in der Lage ist, schwierige
Zukunftsfragen zu klären. Die Beschlüsse zu Klimaschutz, er-neuerbaren
Energien und Energieeffizienz werden uns helfen, das Pariser
Klimaschutz-abkommen in Europa erfolgreich umzusetzen. Zugleich haben wir
uns darauf verständigt, dass die Klimaschutzmaßnahmen selbst nachhaltig
sein müssen. Denn wenn Regenwälder abgeholzt werden, um Palmöl für
Biosprit zu gewinnen, hat das mit Klimaschutz nichts zu tun."

Das neue Instrument zur Fortschrittskontrolle in der Klima- und
Energiepolitik („Governance-Verordnung") verpflichtet die
Mitgliedstaaten, bis Ende 2019 nationale Energie- und Klimapläne für die
Zeit bis 2030 vorzulegen sowie Langfriststrategien zum Klimaschutz zu
entwickeln. Deutschland hat mit dem Klimaschutzplan 2050 bereits eine
solche Langfriststrategie für den Klimaschutz beschlossen. Auch die
EU-Kommission wird verpflichtet, eine Strategie vorzulegen, wie die EU so
schnell wie möglich Treibhausgasneutralität erreichen kann.

Die Neufassung der Energieeffizienz-Richtlinie legt für 2030 ein
Energie-Einsparziel von mindestens 32,5 Prozent gegenüber dem Trend fest.
Die Kommission hatte ursprünglich 30 Prozent vorgeschlagen. Für 2020
gilt bereits ein Ziel von 20 Prozent.

Die Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie legt fest, dass in der
EU bis 2030 mindestens 32 Prozent des Energieverbrauchs (Strom, Wärme und
Verkehr) aus erneuerbaren Energien kommen sollen. Beim bislang geltenden
Ziel von 20 Prozent bis 2020 liegt die EU gut auf Kurs. Das neue
32-Prozent-Ziel fällt deutlich ambitionierter aus als die ursprünglich
von der Kommission vorgeschlagenen 27 Prozent. Im Wärmebereich sollen die
Mitgliedstaaten den Anteil erneuerbarer Energien pro Jahr um mindestens
1,1 Prozentpunkte steigern.

Im Verkehrsbereich soll der Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 14
Prozent steigen. 2016 lag er bei rund 7 Prozent. Zum Einsatz kommen
dürfen vier verschiedene Varianten aus Biomasse oder erneuerbarem Strom:
• Biokraftstoffe aus Ackerpflanzen wie Mais oder Raps
• Biokraftstoffe aus Abfällen und Reststoffen wie Stroh oder
Speiseölen
• Strom aus erneuerbaren Energien
• Synthetische Kraftstoffe aus EE-Strom

Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie legt zudem fest, inwieweit
Biokraftstoffe auf diese Quote angerechnet werden können. Der Anteil
konventioneller Biokraftstoffe aus Acker-pflanzen am gesamten
Energieverbrauch im Verkehr darf wie bisher maximal bei 7 Prozent liegen.
Neu ist, dass Mitgliedstaaten auch weniger als 7 Prozent Anteil
konventioneller Biokraftstoffe vorschreiben können, ohne das an anderer
Stelle ausgleichen zu müssen. Die Bundesregierung will konventionelle
Biokraftstoffe nach Maßgabe des Status quo nur bis zu einem Anteil von
maximal 5,3 Prozent anrechnen.

Die Anrechnung von Biokraftstoffen aus Energiepflanzen, deren Anbau zur
Abholzung von Regenwäldern beiträgt, wird auf dem Niveau des Jahres 2019
eingefroren und soll im Zeitraum von 2023 bis 2030 komplett auslaufen.
Dies dürfte vor allem Auswirkungen auf den Einsatz von Palmöl haben. Die
Details dazu wird die EU-Kommission noch festlegen.
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Stephan Gabriel
Haufe, Maren Klein, Andreas Kübler und Nina Wettern

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E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: www.bmu.de/presse
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BMU Pressedienst Nr. 139/18 --Klimaschutz/Kommunen

Berlin, 22. Juni 2018

Klimaschutz/Kommunen
Klimaschutz zum Anfassen: „Lörrach kann Klimaschutz"
Parlamentarische Staatssekretärin eröffnet Aktionstag und zeichnet
Lörracher Schlossbergschule für besonderes Engagement im Klimaschutz
aus

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium, eröffnet morgen (30.6.) den Aktionstag
„Lörrach kann Klimaschutz" und zeichnet die örtliche
Schlossbergschule als „Energiespar- und Klimaschutzschule" aus.
Lörrach ist eine von 16 Kommunen in ganz Deutschland, die in diesem Jahr
unter dem Motto „Wir können Klimaschutz" zu einem Aktionstag mit
Mitmachaktionen einladen.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Wenn Politik, Verwaltung und die Bürgerinnen
und Bürger an einem Strang ziehen, ist kommunaler Klimaschutz
erfolgreich. Nicht nur die Stadtverwaltung Lörrach ist Vorbild im
kommunalen Klimaschutz, sondern auch die Schlossbergschule, die ich gerne
für ihr besonderes Engagement auszeichne."

Die Schülerinnen und Schüler der Lörracher Grundschule hatten unter
anderem an einem „Dicken-Pulli-Tag" einen Tag lang die Heizung
ausgeschaltet, um Energie zu sparen.

Bei den Aktionstagen „Wir können Klimaschutz" wird Klimaschutz zum
Anfassen geboten: Von Sternfahrten mit dem Fahrrad über Repair-Cafés,
Klimaquiz, Upcycling-Workshops bis hin zu Märkten mit regionalen und
nachhaltigen Produkten ist für jedes Alter etwas dabei. Für Kinder gab
es ein Gewinnspiel an einer Wimmelwand, auf der sie Klimafreunde und
Klimafeinde suchen und nachhaltige Preise mit nach Hause nehmen konnten.
Initiiert wurden die Klimaschutz-Aktionstage vom „Service- und
Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)" im Auftrag des
Bundesumweltministeriums.

15 weitere Städte, Gemeinden und Landkreise nehmen an den Aktionstagen
teil: die Stadt Stralsund, die Stadt Arnsberg, die Stadt Ulm, die Stadt
Eberswalde, der Ilm-Kreis, der Landkreis Lüneburg, der Kreis
Rendsburg-Eckernförde, die Stadt Bremerhaven, der Landkreis
Teltow-Fläming, der Landkreis St. Wendel, die Stadt Wernigerode, die
Stadt Pirna, die Stadt Ebersberg, die Stadt Fulda sowie die Stadt
Pegnitz.

Weitere Informationen: www.wir-koennen-klimaschutz.de/
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BMU Pressedienst Nr. 138/18 -- Luftreinhaltung/Verkehr

29. Juni 2018

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für Verkehr und
digitale Infrastruktur

Saubere Luft in Innenstädten: Bund legt Modellstädten Förderangebot für
neue Verkehrsprojekte vor

Die Bundesregierung hat den Modellstädten Bonn, Essen, Herrenberg,
Mannheim und Reutlingen heute ihr Finanzierungsangebot für Verbesserungen
im ÖPNV und der Verkehrsinfrastruktur vorgelegt. Der Bund ist bereit, bis
2020 rund 130 Millionen EUR zur Verfügung zu stellen. Das Geld soll für
modellhafte Verkehrsprojekte eingesetzt werden, die dazu geeignet sind,
insbesondere den ÖPNV attraktiver zu machen und damit die Luftqualität
vor Ort zu verbessern.
Die fünf Städte hatten in den vergangenen Monaten jeweils
Projektvorschläge unterbreitet, zum Beispiel für Vergünstigungen und
den Ausbau des ÖPNV-Angebotes, den Bau von Radwegen und für
Verbesserungen bei der Verkehrslenkung. Das Umweltbundesamt hatte diese in
Hinblick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis, die schnelle Umsetzbarkeit bis
2020 und die Effekte auf die Luftqualität bewertet. Inwieweit sich die
Modellprojekte nach ihrer Realisierung auf die Luftqualität und die
größere Akzeptanz des ÖPNV auswirken, soll wissenschaftlich begleitet
werden, damit auch andere Städte von diesen Vorhaben profitieren
können.

Der Bund ist bereit im Durchschnitt 95 Prozent der Gesamtkosten für die
geeigneten Verkehrsprojekte der Modellstädte zu übernehmen. Die Mittel
werden zügig zur Verfügung gestellt, damit die Maßnahmen schnell
greifen und bis 2020 wirksam werden.
Die Bundesregierung hatte der EU-Kommission im Februar Bonn, Essen,
Herrenberg, Mannheim und Reutlingen als Modellstädte für saubere Luft
benannt, und diese Städte gebeten, konkrete Maßnahmenvorschläge zu
benennen, die im Modellzeitraum bis 2020 umgesetzt werden sollen. Ziel ist
es, Maßnahmen zur Luftreinhaltung modellhaft zu testen und hinsichtlich
ihrer Wirksamkeit auszuwerten.
Die fünf Modellstädte werden in enger Abstimmung mit dem BMU und dem
BMVI nun die Anträge für die Modellprojekte auf den Weg bringen.
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Donnerstag, 28. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 137/18 -- Bildung/Klimaschutz

Berlin, 28. Juni 2018

„Jugend forscht" für den Klimaschutz - Rita Schwarzelühr-Sutter
zeichnet Engagement der NachwuchsforscherInnen aus

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita
Schwarzelühr-Sutter hat heute in Berlin 61 Preisträgerinnen und
Preisträger des Sonderpreises Klimaschutz im Rahmen des Wettbewerbs
„Jugend forscht" der Jahre 2016 bis 2018 geehrt. Mit dem Sonderpreis
sollen besondere Leistungen der jungen Forscherinnen und Forscher auf dem
Gebiet des Klimaschutzes anerkannt und das Interesse für weitere Ideen
und Projekte zur Bewältigung des Klimawandels geweckt werden.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Das Zukunftsthema Klimaschutz steht seit drei
Jahren im Fokus des renommierten ‚Jugend forscht'-Wettbewerbs. Die
Preisträger von heute werden die Klimaforscher von morgen sein. Diesen
Nachwuchs brauchen wir in allen Bereichen - von Expertinnen und Experten
in Mathematik, Architektur, Ingenieurwesen, Technik und Handwerk, über
Polarforschung, Atmosphärenphysik, Meteorologie bis zur Forstwirtschaft.
Die ausgezeichneten Ideen und Projekte zeigen, dass die junge Generation
mit großem Fachwissen und viel Kreativität ihren Beitrag leistet für
eine klimafreundliche Wirtschaft und Gesellschaft."

Das Bundesumweltministerium unterstützt im Rahmen seiner Kampagne „Mein
Klimaschutz" seit 2015 Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb
„Jugend forscht" durch einen Sonderpreis Klimaschutz. Der Sonderpreis
wird im Rahmen des Wettbewerbs auf Landes- und Bundesebene vergeben. Die
Preisträger auf Bundesebene stellen ihre Projekte im Rahmen des
Preisträgertreffens vor, darunter diesmal ein neuentwickelter Dämmstoff
aus Papier sowie ein Projekt zu alternativen Antrieben.

Neben dem Sonderpreis unterstützt das Bundesumweltministerium so genannte
PerspektivForen von „Jugend forscht". In diesen Foren tauschen sich
ehemalige Wettbewerbs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer als Experten von
morgen mit Fachleuten von heute an Hochschulen, Universitäten,
wissenschaftlichen Einrichtungen oder Unternehmen aus, um Ideen für
berufliche Perspektiven in der Klimaforschung zu erhalten.

Weitere Informationen unter: www.jugend-forscht.de
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BMU Pressedienst Nr. 136/18 -- Klimaschutz/Wirtschaft

28. Juni 2018

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Industrie- und
Handelskammertag

Auszubildende beweisen Kreativität beim Klimaschutz
Bundesumweltministerium und DIHK ehren die besten Energie-Scouts des Jahres
2018

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, und Thomas
Meyer, Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e.
V. (DIHK), haben heute die besten Energie-Scout-Projekte des Jahres 2018
geehrt. Ausgezeichnet wurden achtzehn junge Auszubildende von AVO Carbon,
Röchling Automotive, Kraftverkehr Nagel und Isola. Alle Gewinner-Teams
haben in ihren Unternehmen herausragende Projekte für mehr Energie- und
Ressourceneffizienz realisiert.

Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz zeichnet bereits
zum vierten Mal die besten Energie-Scouts des Jahres aus. Prämiert wurde
in drei Kategorien: kleine, mittlere und große Unternehmen. Erstmalig
wurde in diesem Jahr auch ein Sonderpreis im Bereich Umwelt verliehen.

Der Preis in der Kategorie „Kleine Unternehmen" geht an die
Energie-Scouts von AVO Carbon aus Frankfurt am Main. Die
Industriemechaniker und Mechatroniker Gabriel Dohr, Lukas Lautze und Felix
Holler zeigten, dass bei der Beförderung von Kohlebürsten weniger
Druckluft benötigt wird als bisher gedacht. Zukünftig werden in den
Produktionsstraßen nicht mehr vier, sondern nur noch zwei Bar eingesetzt.
Nach einer Investition von 4.410 Euro spart das Unternehmen zukünftig
15.012 Euro sowie 60 Tonnen CO2 im Jahr.

Den Preis in der Kategorie „Mittlere Unternehmen" bekommen Ruben Bauer,
Sebastian Dörr, Yüksel Eker, Alexander Fettel, Dennis Käufer, Nick Metz
und Christian Wipfler von Röchling Automotive Germany aus Worms. Das Team
aus Industrie- und Verfahrensmechanikern, Maschinen- und Anlagenführern
sowie Fachinformatikern entdeckte, dass sich die Abschaltung der
Kontaktheizung bereits ab einem Stillstand von fünf Minuten lohnt.
Zukünftig erhält die Heizung eine Standby-Funktion mit Anzeige der
benötigten Aufheizzeit. Durch die Optimierung des Stromverbrauchs sind
nach einer Investition von 2.000 Euro jährliche Kosteneinsparungen von
bis zu 49.000 Euro und 150 Tonnen CO2 zu erwarten.

Den Preis in der Kategorie „Große Unternehmen" gewinnen die
Energie-Scouts von Kraftverkehr Nagel aus Borgholzhausen. Die fünf
Kauffrauen für Spedition und Logistikdienstleistung Juliane Ermshausen,
Michelle Krämer, Pia Manke, Nathalie Schuster und Natalie Spohr Vidal
nahmen die organisatorischen Prozesse unter die Lupe: Kühlpflichtige
Waren werden zukünftig erst sonntags auf die Fahrzeuge geladen. Das
Unternehmen spart so jährlich 28.469 Euro und 248.944 kWh Strom. Dies
entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 50
Vier-Personen-Haushalten.

Der „Sonderpreis Umwelt", der in diesem Jahr erstmals verliehen wird,
geht an das Energie-Scout-Team von Isola aus Düren. Saskia Schmitz,
Clemens Thiebes und Mateusz Zielazny ersetzten eine alte Kältemaschine
durch eine CO2-freundlichere Flusswasserkälteanlage. Durch den Umbau
spart das Unternehmen jährlich 5.991 Euro, 46.080 kWh Strom und 24 Tonnen
CO2. Die Investitionskosten von 12.272 Euro amortisieren sich bereits nach
zwei Jahren und die Ausweitung auf sieben weitere Kälteerzeuger steht
bevor. Das Projekt zeigt beispielhaft, welche Potenziale natürliche
Ressourcen für die Industrie bereitstellen.

Die Auswahl der Sieger-Projekte übernahm eine Jury aus Vertretern des
Bundesumweltministeriums, Bundeswirtschaftsministeriums, Deutschen
Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Zentralverbands des Deutschen
Handwerks (ZDH) und der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG. Letztere hat
das Konzept der Energie-Scouts 2010 erfunden.

Die Initiative wird getragen von vier Partnern: dem
Bundesumweltministerium, dem Bundeswirtschaftsministerium, dem DIHK und
dem ZDH. Finanziert aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des
Bundesumweltministeriums und dem Energieeffizienzfonds des
Bundeswirtschaftsministeriums initiiert die Initiative bundesweit Projekte
und Veranstaltungen.

Informationen zur Mittelstandsinitiative: www.mittelstand-energiewende.de

Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative: www.klimaschutz.de
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Solarer Durchlauferhitzer für Keramikgranulat

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Solarer Durchlauferhitzer für Keramikgranulat

Neuer Solarreceiver im Jülicher Solarturmkraftwerk besteht Praxistest bei mehr als 900 Grad Celsius

Der neuartige Strahlungsempfänger CentRec hat im Solarturm des DLR in Jülich seinen ersten Praxistest bei sehr hohen Temperaturen bestanden. Der Receiver arbeitet mit Keramikpartikeln als Wärmespeichermedium. Diese sind kostengünstig, erlauben sehr hohe Temperaturen und lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand handhaben. Der Praxistest bei sehr hohen Temperaturen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Vermarktung dieser Receiver-Technologie.

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BMU Pressedienst Nr. 135/18 -- Klimaschutz/Innovation

Berlin, 28. Juni 2018

Klimaschutz/Innovation
Schwarzelühr-Sutter: LED-Technologieförderung - leuchtende Vorbilder
Zehn erfolgreiche Jahre für die LED-Leitmarktinitiative des
Bundesumweltministeriums

Auf dem heutigen Abschlussworkshop werden die zentralen Ergebnisse der
LED-Leitmarktinitiative vorgestellt sowie aktuelle Potenziale und
Herausforderungen der LED-Technologie diskutiert. Seit 2008 unterstützt
die LED-Leitmarktinitiative den Einsatz von LED in Städten und Gemeinden,
mit dem gegenüber herkömmlichen Leuchten mehr als 80 Prozent Energie
eingespart werden kann. Das Bundesumweltministerium koordiniert die
Aktivitäten und hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
bereits rund 8.500 LED-Projekt in knapp 2.900 Kommunen gefördert.

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium: „Die LED-Leuchten sind sparsam, robust und
umweltfreundlich. Mittlerweile hat die LED-Technologie einen Anteil von
rund 80 Prozent beim Umsatz der deutschen Beleuchtungsindustrie erreicht.
Das zeigt, wie erfolgreich die LED-Leitmarktinitiative darin war, die
Markteinführung der LED zu beschleunigen, die Treibhausgasemissionen aus
dem Beleuchtungsbereich zu verringern und die Stromkosten der Kommunen zu
senken. Wir brauchen auch weiterhin kräftige Investitionen in
Technologien für den Klimaschutz."

In der Beleuchtung haben sich LED (Licht emittierende Dioden) in den
letzten Jahren zu einer Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz
entwickelt. Durch den effektiven Einsatz hocheffizienter LED-Leuchten
können Energieeinsparungen von über 80 Prozent gegenüber herkömmlichen
Leuchten erzielt werden. Für Städte und Gemeinden bieten sich besonders
hohe Einsparpotenziale. Mehr als ein Drittel der Kosten für kommunale
Stromversorgung fällt auf die Beleuchtung von Straßen, Wegen und
öffentlichen Plätzen.

Die LED-Leitmarktinitiative unterstützt die breite Markteinführung der
LED und wird vom Bundes-umweltministerium koordiniert. Partner sind das
Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie, das Bundesinstitut für Bau, Stadt- und
Raum-forschung, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, das
Umweltbundesamt, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche
Städtetag, die Deutsche Lichttechnische Gesellschaft e.V., der
Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, die KfW
Bankengruppe und die Technische Universität Berlin.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das
Bundesumweltministerium mit dem Förderprogramm „Kommunalrichtlinie"
seit 2008 rund 8.500 LED-Projekte in knapp 2.900 Kommunen mit rund 275
Mio. Euro gefördert. Insgesamt wurden so Investitionen von über 960 Mio.
Euro ausgelöst.

Weitere Informationen: www.licht.de/led-leitmarktinitiative und
www.klimaschutz.de
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Dienstag, 26. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 134/18 -- Klimaschutz

Berlin, 26. Juni 2018

Klimaschutz
Svenja Schulze startet Dialog zum Maßnahmenprogramm 2030
130 Verbände diskutieren im Aktionsbündnis Klimaschutz

Zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode tagt heute in Berlin das
Aktionsbündnis Klimaschutz. 130 Vertreterinnen und Vertreter von
Verbänden, Kommunen und Bundesländern diskutieren mit
Bundesumweltministerin Svenja Schulze und weiteren Vertreterinnen und
Vertretern der Bundesregierung über die aktuelle Lage der deutschen
Klimaschutzpolitik. Im Zent-rum der Sitzung steht die Frage, wie sich die
Klimaschutzziele 2030 der Bundesregierung erreichen lassen.

Bundesumweltministerin Schulze: „Klimaschutz darf kein Elitenprojekt
sein. Klimaschutz muss Breitensport werden. Dafür brauchen wir eine
möglichst breite gesellschaftliche Akzeptanz. Mit Treffen wie diesen
setzen wir uns genau dafür ein. Die deutsche Klimaschutzpolitik muss
endlich wieder auf Kurs kommen. Die Sektorziele 2030 des Klimaschutzplans
2050 müssen wir auf jeden Fall erreichen. Hierzu sind Anstrengungen in
allen Bereichen nötig: Energiewirtschaft, Gebäudesektor, Industrie,
Verkehr und Landwirtschaft."

Die Bundesregierung will ein Maßnahmenprogramm erarbeiten, mit dem das
Minderungsziel für 2030 – mindestens minus 55 Prozent
Treibhausgas-Emissionen gegen-über 1990 – erreicht werden soll.
Vertreter mehrerer Bundesministerien berichten in der heutigen Sitzung des
Aktionsbündnisses über die jeweilige Vorgehensweise und den Stand der
Arbeiten. Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und
Beschäftigung", die heute parallel zur Sitzung des Aktionsbündnisses
die Arbeit aufnimmt, soll Maßnahmen entwickeln, um das 2030er Ziel für
den Energiesektor zuverlässig zu erreichen.

Das Bündnis tagte erstmals am 25. März 2015 und findet seitdem
halbjährlich jeweils im Frühjahr und Herbst statt. Aufgrund der
Bundestagswahl fiel die Herbstsitzung 2017 aus. Für einen konzentrierten
Diskussions- und Arbeitsprozess wurden insgesamt 16 Bänke gebildet, denen
sich interessierte Organisationen zuordnen können. Vorbild ist das
sogenannte "Wiener Format", das vor allem bei internationalen
Verhandlungen etabliert ist.

Je Bank stehen Plätze am Bündnistisch mit Rederecht zur Verfügung.
Zusätzlich gibt es weitere Plätze für Zuhörerinnen und Zuhörer. Die
Teilnehmenden einer Bank einigen sich, wer zu den einzelnen
Tagesordnungspunkten die Rednerplätze einnimmt.

Nähere Informationen zum Aktionsbündnis und den bisherigen Sitzungen
unter folgen-dem Link: www.bmu.de/WS3721

Der Klimaschutzbericht 2017 der Bundesregierung unter folgendem Link:
www.bmu.de/PU492
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Montag, 25. Juni 2018

Praxisnahe energetische Systemkennzahlen

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Prüfverfahren für praxisnahe energetische Systemkennzahlen

Neues Prüfverfahren kombiniert Simulation und Messung – und berücksichtigt damit realitätsnahe Betriebsbedingungen und Verhalten von Hardware und Regelungstechnik

Messungen an realen Wärmeerzeuger-Anlagen zeigen, dass rechnerisch ermittelte Effizienzkenngrößen teilweise erheblich von den messtechnisch erfassten Werten abweichen. Dies gilt besonders für Wärmepumpen und Mikro-Blockheizkraftwerke. Für deren wirtschaftlichen Erfolg ist die Jahresarbeitszahl entscheidend. Für Wärmepumpen gibt es normative Verfahren wie die VDI 4650, womit die Jahresarbeitszahl bestimmt werden kann. Ein neues Verfahren soll trotz relativ einfacher Prüfmessungen deutlich realistischere Energiekennzahlen liefern.

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Freitag, 22. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 133/18 -- Klimaschutz/Wälder

Berlin, 22. Juni 2018

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Naturschutz

Zentralasiatische Länder bekennen sich zum Wiederaufbau von Wäldern
Bonn Challenge-Regionalkonferenz in Astana sagt Wiederaufbau von über 2,5
Millionen Hektar Wäldern zu

Acht Länder in Zentralasien und im Kaukasus haben sich der „Bonn
Challenge" angeschlossen und wollen einen Beitrag zu dem Ziel leisten,
bis zum Jahr 2020 150 Millionen Hektar Wälder weltweit wieder aufzubauen.
Mit der „Astana-Resolution" haben sie darüber hinaus den starken
Willen zum Ausdruck gebracht, die regionale Zusammenarbeit für Erhalt und
Wiederaufbau von Wäldern und Waldlandschaften auszubauen. Dazu haben sich
die offiziellen Regierungsvertreterinnen und -Vertreter von Armenien,
Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan,
Turkmenistan, Usbekistan im Rahmen eines regionalen Ministertreffens in
Astana, Kasachstan, am 21. und 22. Juni 2018 bekannt und den Wiederaufbau
von zweieinhalb Millionen Hektar Wäldern zugesagt.

In Vertretung von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth eröffnete Prof.
Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die
Konferenz: „Die Wälder des Kaukasus und Zentralasiens sind ein gutes
Beispiel für den großen Reichtum an Naturressourcen in dieser Region,
den es zu würdigen und zu schützen gilt. Landdegradierung,
Biodiversitätsverlust und das Management der Auswirkungen des
Klimawandels hätten grenzübergreifenden Charakter und können nur durch
regionale Kooperationen bewältigt werden. Ein besonderes Gewicht legt die
Bundesregierung in ihrer Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen und
kaukasischen Ländern daher auf regionale Ansätze und die Stärkung
zwischenstaatlicher Kooperationen und des Austauschs. Die Bonn Challenge
zum Wiederaufbau von Wäldern und Waldlandschaften bietet dafür eine
ideale Plattform."

Die Ministerkonferenz in Astana wurde gemeinsam vom
Landwirtschaftsministerium Kasachstans, der Weltnaturschutzunion IUCN und
maßgeblich von der gemeinsamen Wald- und Forst-Einheit der
Wirtschaftskommission für Europa UNECE und der
Welternährungsorganisation FAO organisiert.

Olga Algayerova, Exekutivsekretärin der UNECE: „Die Steigerung der
Bemühungen um den Wiederaufbau von Wäldern ist entscheidend, um die
vielen Leistungen von Wäldern nutzbar zu machen; damit meine ich deren
ökologische, ökonomische und soziale Leistungen im Großen, aber auch
ihren Nutzen für das Klima. Nationale Zusagen zur Bonn Challenge und
deren Umsetzung können daher die Bemühungen der Länder unterstützen,
zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen unter der
Agenda 2030 und anderen relevanten internationalen Verpflichtungen wie der
Klimarahmenkonvention beizutragen."

Das Regionaltreffen in Kasachstan ist Teil der globalen Aktionsplattform
„Bonn Challenge", die das Bundesumweltministerium 2011 initiiert hat.
Damals hatten sich in Bonn zahlreiche Länder darauf verständigt, bis
2020 weltweit 150 Millionen Hektar zerstörter Waldflächen und bis 2030
mindestens 350 Millionen Hektar degradierter und entwaldeter Landfläche
wiederherzustellen.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Die Bonn Challenge ist die
umfassendste Initiative zum Wiederaufbau von Wäldern weltweit. Sie hat
seit ihrem Start vor sieben Jahren eine unglaubliche globale Dynamik
ausgelöst. Seit heute beteiligen sich auch acht zentralasiatische Länder
mit dem Wiederaufbau von über 2,5 Millionen Hektar Waldfläche. Ohne den
weltweiten Wald-Aufbau können wir die Klimaziele von Paris nicht
erreichen. Deshalb ist das heute in Kasachstan ein guter Tag für den
ganzen Planeten."

Regionalkonferenzen zum Wiederaufbau von Wäldern im Rahmen der „Bonn
Challenge" hat es bereits in Lateinamerika, Südostasien und Afrika
gegeben. Nach dem Prinzip des Voneinander-Lernens und
Miteinander-Umsetzens führen sie zu einer neuen Form multilateraler
Zusammenarbeit.

Weitere Informationen: www.bmu.de/N51704/
Mehr über die Bonn Challenge: www.bonnchallenge.org
Website zur Konferenz: www.unece.org/index.php?id=47712
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Redaktion: Regine Zylka (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Stephan Gabriel
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BMU Pressedienst Nr. 132/18 -- Klimaanpassung

22. Juni 2018

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltbundesamt

Wie Städte bei Hitzewellen und Starkregen reagieren können – kreative
Projekte zeigen, wie es geht
Bundesumweltministerin Svenja Schulze kürt die Gewinner des Wettbewerbs
„Blauer Kompass 2018"

Innovative Stadtentwässerung in Solingen, ein Bildungsangebot zu
Klimaveränderungen für Auszubildende in Heidelberg, ein Projekt zur
nachbarschaftlichen Stadtbegrünung in Köln und ein Schattenspender mit
Solarmodulen der Kunsthochschule Kassel gewinnen dieses Jahr den „Blauen
Kompass".

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir sind bereits mitten im
Klimawandel und unser Wissen über die Folgen nimmt stetig zu. Besonders
die Städte müssen sich jetzt mehr und mehr auf Starkregen und
Hitzeperioden einstellen. Das verlangt bauliche und planerische
Veränderungen, aber auch mehr Kenntnisse in der Bevölkerung. Heute
zeichnen wir vier Innovationen aus, die genau diese Aspekte aufgreifen und
in kreativer Weise zeigen, wie die Anpassung an den Klimawandel sowohl
unsere Infrastruktur schützen als auch die Lebensqualität der Städte
verbessern kann."

Dr. Harry Lehmann, Fachbereichsleiter Umweltplanung und
Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltbundesamt (UBA): „Mich freut
besonders die Bandbreite der eingereichten Projekte: Von Dachbegrünung
über lokalen Hochwasserschutz bis hin zu Hitzeschutz-Schulungen für
Pflegepersonal gibt es viele vorbildliche Aktionen. Hier wird vor Ort neu
gedacht und innovativ gehandelt."

Mit dem Wettbewerb „Blauer Kompass" zeichnet das Umweltbundesamt
bereits zum dritten Mal in drei Kategorien Projekte zum Umgang mit den
Folgen des Klimawandels aus. In diesem Jahr wählte die Jury dafür drei
Gewinner aus 111 eingereichten Projekten aus. Erstmals wurde außerdem der
Publikumspreis vergeben, insgesamt wurden beim Online-Voting rund 12.600
Stimmen abgegeben. Alle prämierten und nominierten Projekte gibt es in
der KomPass-Tatenbank unter www.uba.de/tatenbank.

Preisträger 2018

Kategorie 1: Private oder kommunale Unternehmen
▸ Technische Betriebe Solingen, 42719 Solingen – „Kommunale
Überflutungsvorsorge in Zeiten des Klimawandels": Die Technischen
Betriebe Solingen entwickelten ein integriertes Konzept zur
Städtentwässerung, das nicht alleine auf das Kanalnetz setzt.
 Preisträgerfilm https://youtu.be/11MYEFM_-qM

Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
▸ Pädagogische Hochschule Heidelberg, Abt. Geographie – Geco-Lab,
69115 Heidelberg – Geco-Lab: Dem Klimawandel begegnen – das Beispiel
Auszubildende (klimAZUBI): Die Pädagogische Hochschule Heidelberg
entwickelt in Kooperation mit regionalen Unternehmen und der IHK
Lernmodule zur Klimaanpassung für Auszubildende.
 Preisträgerfilm https://youtu.be/0UF88gZw5vE

Kategorie 3: Vereine, Stiftungen und Verbände
▸ Initiativgruppe „Unternehmen engagiert für's Veedel", 50739
Köln – „Gemeinsam für's Klima in Bilderstöckchen": Zusammen mit
den Menschen des Viertels legt die Initiativgruppe Gemeinschaftsgärten
an, begrünt Fassaden und schafft Versickerungsflächen.
 Preisträgerfilm https://youtu.be/kJOJtxn_WBc

Publikumspreis (Online-Voting)
▸ Universität und Kunsthochschule Kassel, Fachgebiet experimentelles
Entwerfen und Konstruieren und Digitale 3D-Technik, 34127 Kassel –
„Solar Spline": Die Universität und die Kunsthochschule Kassel
entwickelten eine Ultraleichtbaukonstruktion mit Solarstruktur, die
Schatten spendet und für eine passive Gebäudekühlung sorgt.
Gleichzeitig kann die Sonnenstrahlung für die Energiegewinnung genutzt
werden.
 Preisträgerfilm https://youtu.be/4ioo_n5Gcf0

Jury 2018
▸ Christiane Grefe (Hauptstadtredaktion, DIE ZEIT)
▸ Prof. Andrea Heilmann (Hochschule Harz - Hochschule für angewandte
Wissen-schaften)
▸ Dr. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes)
▸ Ulrike Koch (Projektleitung, Unabhängiges Institut für Umweltfragen
e.V)
▸ Jörg Sommer (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung)
▸ Nadine Steinbach (Bereichsleitung, Verband kommunaler Unternehmen
e.V.)

Weitere Informationen:
Wettbewerbsbüro Blauer Kompass
c/o co2online gGmbH
+ 49 30 780 9665 23
blauerkompass@uba.de

Links:
www.uba.de/blauerkompass
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BMU Pressedienst Nr. 130/18 -- Naturschutz

Berlin/Bonn, 22. Juni 2018

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Naturschutz

„Bänder des Lebens" vernetzen Lebensräume und Menschen
Bundesumweltministerium fördert Naturschutzgroßprojekt mit rund 1,4
Millionen Euro

„Bänder des Lebens im Hunsrück" – der Name des neuen
Naturschutzgroßprojekts ist Programm. Denn die Vernetzung der
Lebensräume von typischen Tier- und Pflanzenarten und
landschaftsprägenden Nutzungsformen in der Region haben sich die Träger
des Projekts als Leitziel gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert
das Bundesumweltministerium die „Bänder des Lebens" aus Mitteln des
Programms „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz" mit rund 1,4
Millionen Euro. Im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, und der Präsidentin
des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, findet am
kommenden Sonntag die Auftaktveranstaltung zu den „Bändern des
Lebens" auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld statt.

Schwarzelühr-Sutter: „Naturschutzgroßprojekte sind die Leuchttürme des
Naturschutzes in Deutschland. Sie nehmen besonders schutzwürdige Teile
von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung in
den Blick. Der Hunsrück erfüllt diese Kriterien in herausragender Weise.
Er ist einer der wertvollsten Naturschätze unseres Landes. Mit dem
Programm ‚chance.natur' leistet die Bundesregierung einen wesentlichen
Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt und des nationalen Naturerbes
in Deutschland."

Prof. Beate Jessel ergänzt: „Der Hunsrück ist für ein
Naturschutzgroßprojekt prädestiniert: Hier findet sich nicht nur eine
Vielzahl von Naturschätzen, sondern auch eine Vielzahl engagierter
Menschen, die sich für die Landschaft stark machen, in der sie leben. Und
die Kooperation dieser Menschen braucht es, um Vorhaben wie die ‚Bänder
des Lebens' erfolgreich werden zu lassen und für Natur und Landschaft
eine dauerhafte Perspektive zu gestalten. "

Die Region Hunsrück ist reich an unterschiedlichen Lebensräumen für
seltene Arten wie Wildkatze und Haselhuhn, Arnika und Moosbeere. Doch auch
Hangwälder, Moore, Bachauen oder artenreiche Wiesen verändern sich oder
gehen ganz verloren. Dies führt dazu, dass ehemals häufig vorkommende
Arten wie Arnika und Moosbeere in der Region inzwischen selten geworden
sind.

In dem nun begonnenen Projekt I (Planungsphase) wird ein Pflege- und
Entwicklungsplan (PEPL) erarbeitet. In einem ersten Schritt werden die
Vorkommen derjenigen Arten und Lebensräume ermittelt, die für die Region
eine besondere Bedeutung haben. Zugleich wird ausgelotet, welche Flächen
für die Vernetzung der Lebensräume essentiell sind. Basierend auf diesen
Erkenntnissen werden Maßnahmen entwickelt, die dazu beitragen,
Lebensräume und Arten zu erhalten und zu sichern. Weil dabei vielerorts
in der Region die Interessen von Nutzerinnen und Nutzern berührt sind,
sollen Land-, Forst- und Wasserwirtschaft frühzeitig in Planungs- und
Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Das Projekt I läuft bis Herbst
2020, die Umsetzung des PEPL soll anschließend im Projekt II erfolgen.

Träger der „Bänder des Lebens" sind die Landkreise Birkenfeld,
Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg sowie die Stiftung Natur und Umwelt
Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Projekt vom Bund mit 1,4 Millionen
Euro (82,5% der Gesamtkosten) aus dem Programm „chance.natur –
Bundesförderung Naturschutz." Die Summe wird durch das Bundesamt für
Naturschutz aus Mitteln des Bundesumweltministeriums bereitgestellt. Das
Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz
beteiligt sich mit knapp 130.000 Euro (7,5%) und die Trägergemeinschaft
mit 170.000 € (10%) am Projekt.

Hintergrund
Mit dem Programm „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz"
verfolgt die Bundesregierung das Ziel, herausragende repräsentative
Landschaften Deutschlands zu erhalten und zu sichern. Bislang wurden 80
Projekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.700 km² gefördert.
Dafür hat der Bund seit 1979 rund 500 Millionen Euro bereitgestellt.
Derzeit stehen jährlich 14 Millionen Euro für den Erhalt und die
Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und Kulturlandschaften zur
Verfügung.
Weitere Informationen:
https://www.bfn.de/foerderung/naturschutzgrossprojekt.html
https://www.bmu.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/naturschutz-biologische-vielfalt/foerderprogramme/chancenatur/
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
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Donnerstag, 21. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 129/18 -- Verkehr/Elektromobilität

Berlin, 21. Juni 2018

Verkehr/Elektromobilität
Florian Pronold: „Elektro-LKWs sind reif für den
Praxistest"
Baubeginn für die erste LKW-Oberleitungsstrecke in Schleswig-Holstein

Bis Mitte 2019 werden auf der Autobahn A 1 zwischen Reinfeld und Lübeck
zehn Kilometer Oberleitungen für die Erprobung eines emissionsfreien
Lkw-Verkehrs errichtet. Der Parlamentarische Staatssekretär im
Bundesumweltministerium, Florian Pronold, hat heute in Bad Oldesloe den
Startschuss für den Baubeginn der Teststrecke für den
Oberleitungsbetrieb von schweren Lkw in Schleswig-Holstein gegeben.

Florian Pronold: „LKW, die mit Oberleitungsstrom aus Windkraft und Sonne
fahren, können einen Beitrag zur umwelt- und klimaschonenden Mobilität
der Zukunft leisten. Nach der Testphase steht für Elektro-LKW jetzt der
Praxisversuch auf öffentlichen Straßen an. In Schleswig-Holstein geht
heute auf der A 1 die erste Teststrecke für Oberleitungs-LKW in den
Bau."

Auf der A 1 wird hierzu ein Oberleitungssystem zwischen der Anschlussstelle
Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck errichtet, über das der
elektrische Antrieb eines Hybrid-Lkw mit Strom versorgt werden kann. Das
Oberleitungssystem wird voraussichtlich Mitte 2019 in Betrieb genommen und
soll mit Strom aus Wind- und Sonnenenergie versorgt werden. Im Rahmen
eines mehrjährigen Feldversuches erfolgt eine ökonomische und
ökologische Bewertung des Systems unter realen Verkehrsbedingungen, zum
Beispiel zum Energieverbrauch der eingesetzten LKW. Dafür wird die
Spedition Bode auf der Teststrecke mehrere so genannte
Oberleitungs-Hybrid-Lkws für Transporte zwischen dem Logistikzentrum in
Reinfeld und dem Hafen Lübeck einsetzen.
Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert ebenfalls den Bau einer
Oberleitungs-Teststrecke auf der A5 in Hessen und auf der Bundesstraße
462 im Murgtal in Baden-Württemberg. Für die Entwicklung
praxistauglicher LKW mit Stromantrieb gibt das BMU derzeit insgesamt über
70 Mio. Euro aus.

Weitere Informationen
Der Bau der Fahrleitungsanlage wird von der Siemens AG in Zusammenarbeit
mit SPL Powerlines Germany GmbH realisiert. Das Projekt „Feldversuch
eHighway an der BAB A1 in Schleswig-Holstein (FESH)" wird vom
Bundesumweltministerium mit ca. 19 Mio. Euro gefördert.
Zuweisungsempfänger der Förderung ist das Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
(MWVATT), das das Projekt gemeinsam mit dem Ministerium für Energiewende,
Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes
Schleswig-Holstein (MELUND) und dem Forschungs- und Entwicklungszentrum
der Fachhochschule Kiel GmbH (FuE Zentrum FH Kiel) verantwortet. Der
Landesbetrieb Straßenbau und Ver-kehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) ist
Vorhabenträger.

Informationen zu den drei deutschen Teststrecken für Hybrid-LKW:
https://www.bmu.de/themen/luft-laerm-verkehr/verkehr/elektromobilitaet/elektro-lastwagen/
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BMU Pressedienst Nr. 128/18 -- Klimaschutz/Kommunen

Berlin, 21. Juni 2018

Klimaschutz/Kommunen
Rita Schwarzelühr-Sutter: Städte und Regionen spielen zentrale Rolle beim
Klimaschutz
Weltkongress der Klima-Kommunen findet in Montreal statt

Am 21. und 22. Juni 2018 findet in Montreal, Kanada, der Weltkongress des
Städtenetzwerks ICLEI (Local Governments for Sustainability) statt. Die
Bundesregierung wird von der Parlamentarischen Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, vertreten. ICLEI
verbindet mehr als 1.500 Städte und Regionen in über 100 Ländern und
leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verankerung und konkreten
Ausgestaltung der internationalen Klimaschutzziele auf kommunaler Ebene.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „In vielen Kommunen sind die Auswirkungen des
Klimawandels wie Hitzewellen, Starkregenereignisse oder Überschwemmungen
bereits heute spürbar. Gleichzeitig liegt dort ein großes Potenzial für
Lösungen beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel. Auf
kommunaler Ebene, ob in Städten oder im ländlichen Raum, wird
Klimaschutz auch für Bürger und Bürgerinnen erlebbar. Daher fördert
das Bundesumweltministerium Klimaschutz in Kommunen in Deutschland und
weltweit durch die Nationale und die Internationale
Klimaschutzinitiative."

Das Pariser Klimaschutzabkommen, das 2015 von über 190 Ländern
verbindlich vereinbart wurde, erkennt die Schlüsselrolle der
subnationalen Ebene explizit an. Um dieser Rolle gerecht zu werden und um
lokale Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen umsetzen zu können, brauchen
Kommunen jedoch die richtigen Rahmenbedingungen. Daher geht es beim
ICLEI-Kongress auch um das Zusammenspiel von nationaler, regionaler und
lokaler Klimaschutzpolitik.

Im Mai 2019 wird das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Land
Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg eine internationale Konferenz,
die ‚International Conference on Climate Action (ICCA2019)'
ausrichten, die auf Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe fokussiert.

Schwarzelühr-Sutter: „Der internationale Erfahrungsaustausch ist für
die Klimaschutz-Aktivitäten der Kommunen von großer Bedeutung. Wir
wollen dabei helfen, dass sich gute Beispiele verbreiten und nachgeahmt
werden. Die Konferenz in Heidelberg wird die Vielfalt und Vielzahl der
Umsetzungsbeispiele aus der Welt zusammentragen und zeigen, dass
Klimaschutz vielerorts bereits gelebte Realität ist."

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://worldcongress2018.iclei.org/

Weitere Informationen zu den Klimaschutzinitiativen des BMU finden Sie
unter www.klimaschutz.de (NKI) und
https://www.international-climate-initiative.com/de/ (IKI)
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Supraleitender Generator auf dem Prüfstand

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Supraleitender Generator auf dem Prüfstand

Ein supraleitender Generator für Windenergieanlagen der nächsten Generation besteht praxisnahe Belastungstests

Kompakte Bauform, geringe Turmkopfmasse und gute Transportierbarkeit: Der hochtemperatursupraleitende Generator, der im Forschungsprojekt EcoSwing entwickelt wurde, soll einmal in Multimegawattanlagen der nächsten Generation zum Einsatz kommen. Die praktische Eignung des Konzepts wird im Rahmen einer Testkampagne auf dem Gondelprüfstand des Fraunhofer IWES sowie anschließendem Testbetrieb auf einer zweiblättrigen Anlage in Dänemark überprüft. Die Reifeprüfung auf dem Teststand können die Experten des Fraunhofer IWES dem Konzept bereits bescheinigen: die Funktionalität des Gesamtsystems hat unter realistischen Belastungen von Rotor- und Netzseite überzeugt.

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Mittwoch, 20. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 126/18 -- Bereich

Berlin, 20. Juni 2018

Biologische Vielfalt / Insektenschutz
Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für Aktionsprogramm zum
Insektenschutz

Die Bundesregierung hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin
Svenja Schulze Eckpunkte für ein „Aktionsprogramm Insektenschutz"
beschlossen. Auf Basis der Eckpunkte wird das Bundesumweltministerium das
Aktionsprogramm nach einer breiten öffentlichen Diskussion bis 2019
fertigstellen und anschließend unverzüglich mit den Maßnahmen beginnen.
Als Sofortmaßnahme stellt Bundesumweltministerin Schulze 5 Mio. Euro pro
Jahr aus dem „Bundesprogramm Biologische Vielfalt" für den
Insektenschutz bereit.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir wissen längst nicht alles
über das Insektensterben. Aber wir wissen genug, um schnell zu handeln.
Darum war es mir wichtig, dass das Kabinett diese Eckpunkte schon in den
ersten 100 Tagen meiner Amtszeit beschließt. Das Insektensterben
aufzuhalten ist eine der zentralen Herausforderung unserer Zeit. Wir sind
uns in der Bundesregierung nun einig, in welchen Bereichen wir handeln
werden, um das Insektensterben zu stoppen. Dazu gehört ein grundsätzlich
restriktiverer Umgang mit Pestiziden, nicht nur mit Glyphosat. Wir
brauchen zudem mehr Vielfalt in der Landschaft: Hecken und blütenreiche
Wiesen statt Monokulturen sind überlebenswichtig für Insekten, Vögel
und viele andere Tierarten."

Mit dem Aktionsprogramm Insektenschutz sollen Maßnahmen in folgenden
Bereichen ergriffen werden:

- Förderung von Insektenlebensräumen und der Strukturvielfalt in der
Agrarland-schaft,
- Wiederherstellung und Vernetzung von Insektenlebensräumen in anderen
Landschaftsbereichen,
- Stärkung von Schutzgebieten als Lebensräume für Insekten,
- Minderung der Anwendung von Pestiziden,
- Reduktion von Nähr- und Schadstoffeinträgen in Böden und Gewässer,
- Reduktion der Lichtverschmutzung.

Außerdem soll das Aktionsprogramm dazu beitragen, bestehende
Wissenslücken über das Insektensterben zu schließen und ein bundesweit
einheitliches Insektenmonitoring einzuführen. Auch Wirtschaftsverbände
und Unternehmen, Forschung und Bildung so-wie zivilgesellschaftliche
Akteure bis hin zur einzelnen Bürgerin und zum einzelnen Bürger sollen
angesprochen, informiert und dazu angeregt werden, aktiv zu werden.

Das Bundesumweltministerium hat heute im Rahmen des „Bundesprogramms
Biologische Vielfalt" zudem dazu aufgerufen, Praxisprojekte zur
Förderung von Insekten und ihrer Artenvielfalt einzureichen. Für diese
Projekte werden 5 Mio. Euro im Jahr
bereitgestellt. Über die nächsten sechs bis acht Jahre können so
insgesamt 30 bis 40 Mio. Euro aus dem BMU-Förderprogramm in den
Insektenschutz fließen.

Bundesumweltministerin Schulze: „Sowohl die Gesamtmenge der Insekten als
auch die Vielfalt der Insektenarten ist in Deutschland in den vergangenen
Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Das Insektensterben droht die
Natur aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mit den Insekten verschwinden
nicht nur Vögel, Fledermäuse und andere Tiere. Was den Insekten schadet,
schadet letztlich auch uns Menschen: Verloren gehen auch wertvolle
Leistungen, die Insekten für die Menschen erbringen – von der
Bestäubung, über die natürliche Schädlingsbekämpfung, die
Gewässerreinigung bis hin zur Erhaltung fruchtbarer Böden."

Die Eckpunkte zum Aktionsprogramm Insektenschutz finden Sie unter
www.bmu.de/N54522

Weitere Informationen zum Thema Insekten samt Video-Statement der
Bundesum-weltministerin gibt es hier: www.bmu.de/insektenschutz

Informationen zum „Bundesprogramm Biologische Vielfalt" können
abgerufen werden unter:
https://biologischevielfalt.bfn.de/insektenaufruf.html

Ein Video-Statement für Vertreter*innen der Medien ist über den
Redaktionsservice des BMU erreichbar.
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Netzneutrales Plusenergie-Quartier Geretsried

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Netzneutrales Plusenergie-Quartier Geretsried

Im neuen Stadtzentrum unterschiedliche Energietechniken mit der elektrischen Netzneutralität verbinden

Forscher der Hochschule München und der TU Dresden haben ein innovatives Energiekonzept für ein Plusenergie-Quartier entwickelt, das bis Ende 2019 in der „Neuen Mitte" von Geretsried (Bayern) realisiert werden soll. Das Konzept verbindet mit dem Einsatz unterschiedlicher Energietechniken das Ziel elektrischer Netzneutralität, also möglichst hoher Eigendeckung des Strombedarfs und Eigennutzung des erzeugten Stroms.

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Dienstag, 19. Juni 2018

BMU Pressedienst Nr. 125/18 -- Klimaschutz/Internationales

Berlin,19. Juni 2018

Klimaschutz/Internationales
Petersberger Klimadialog: Klimaschutz und Gerechtigkeit gehören zusammen
MinisterInnen wollen Klimakonferenz in Katowice zum Erfolg führen

Der neunte Petersberger Klimadialog ist mit einem klaren Bekenntnis zu
einer ambitionierten und sozialen Umsetzung des Pariser
Klimaschutzabkommens zu Ende gegangen. Die Vertreterinnen und Vertreter
aus 35 Staa-ten formulierten die klare Erwartung, dass bei der kommenden
Weltklima-konferenz in Katowice Ende des Jahres die Umsetzungsregeln für
das Pariser Abkommen beschlossen werden. Sie machten zugleich deutlich,
dass sie die anstehenden Veränderungen im Sinne einer „Just
Transition" sozial gerecht gestalten wollen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Klimaschutz und Gerechtigkeit
gehören zusammen, das ist eine wichtige Botschaft dieses Petersberger
Klimadialogs. Beim Klimaschutz stehen viele Volkswirtschaften vor großen
Umbauarbeiten. Die internationale Erfahrung zeigt: Je früher man sich auf
die Veränderungen einstellt, desto besser lassen sich Brüche vermeiden
und der gesellschaftliche Zusammenhalt erhalten. Dabei dürfen wir nicht
vergessen, dass es der Klimawandel selbst ist, der in vielen Regionen die
weitaus größte Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.
Dieser Petersberger Klimadialog war erst der Auftakt für eine
internationale Debatte über sozial gerechten Klimaschutz, bei der wir
noch viel voneinander lernen können"

Der polnische Umweltminister Henryk Kowalczyk unterstrich, dass die Annahme
des kompletten Umsetzungspakets des Pariser Klimaschutzabkommens bei der
Weltklimakonferenz in Katowice ein wichtiger Nachweis wäre für den
gemeinsamen Willen, mehr und schneller gemeinsam zu handeln. Die
Präsidentschaft, orientiert an den Vertragsstaaten, wird sicherstellen,
dass das Ergebnis der Konferenz alle Länder in eine friedliche,
nachhaltige Zukunft führt.

Staatssekretär Michal Kurtyka, designierter Präsident der 24.
Weltklimakonferenz in Katowice: „Die Menschen gehören in das Herz
unserer Politik. Das heißt, dass unsere Klimapolitik Vorteile für die
Gesellschaft und einen gerechten Wandel für alle Bürgerin-nen und
Bürger sicherstellen muss. Um Klimaneutralität zu erreichen, brauchen
wir sowohl Durchbrüche bei Klimaschutztechnologien, als auch eine bessere
Nutzung von Biosystemen als Kohlenstoff-Senken. Die Nutzung von
Technologien, die gerade reif werden, kann uns helfen, unsere
Langfristziele zu erreichen – so wie erneuerbare Energien,
Elektromobilität und die Digitalisierung."


Deutschland und Polen haben den neunten Petersberger Klimadialog als
Ko-Gastgeber ausgerichtet und unter das Motto „Changing together for a
just transition" gestellt. Das Thema „Just Transition" – der
sozial gestaltete Umbau hin zu einer klimafreundlicheren Volkswirtschaft
– stand damit erstmals prominent auf der Tagesordnung der
internationalen Klimadiplomatie. Es wurden zahlreiche Beispiele für
Strukturwandel, Neuqualifizierung von ArbeitnehmerInnen und neue
Klima-Jobs ausgetauscht. Auch Kommissionen zu Strukturentwicklung und
Klimaschutz sowie Dialogformate mit Sozialpartnern waren Thema der
Konferenz.

Ebenfalls im Zentrum der Gespräche stand die Vorbereitung der
Weltklimakonferenz in Katowice im Dezember. Dort sollen robuste
Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaschutzabkommen beschlossen werden.
Außerdem findet dort die politische Phase des Talanoa-Dialogs statt,
einer Informationsgrundlage für die Vorbereitung der nationalen
Klimaschutzbeiträge. Denn bislang reichen die Beiträge noch nicht aus,
um die Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad, besser noch 1,5 Grad zu
begrenzen.
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
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Multifunktionale Fassadenelemente entwickeln

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Multifunktionale Fassadenelemente entwickeln

Fassadenelement für Wohngebäude kombiniert Photovoltaik, Sonnenschutz und Sensorik für intelligente Regelung

Die Fassade übernimmt als Abschluss der Gebäudehülle zahlreiche Funktionen. Diese sollen in einem System intelligent verknüpft werden, um kostengünstige, multifunktionale Fassadensysteme einsetzen zu können. Dazu entwickeln Wissenschaftler ein Fassadenelement mit integrierter organischer Photovoltaik, textilem Sonnenschutz, einem nachhaltigen Dämmstoff und notwendiger Sensorik für die Steuerung. Anschließend ist geplant, die Elemente an der Südfassade eines mehrgeschossigen Wohngebäudes zu testen.

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Samstag, 16. Juni 2018

BMU-Newsletter Ausgabe 08/2018