Freitag, 13. April 2018

BMUB-PM: Schulze: „GreenTech ist Modernisierungstreiber unserer Wirtschaft“

BMU-Pressedienst Nr. 072/18 – Umwelttechnologien
Berlin, 13. April 2018


Umwelttechnologien
Schulze: „GreenTech ist Modernisierungstreiber unserer Wirtschaft"
Bundesumweltministerium stellt GreenTech-Atlas 2018 vor

Umwelttechnik und Ressourceneffizienz treiben weltweit die nachhaltige
Entwicklung an. Der Technologie- und Industriestandort Deutschland hat die
Wachstumschancen erkannt. Der Anteil der GreenTech-Branche am
Bruttoinlandsprodukt lag 2016 bei 15 Prozent und wird bis 2025 – so die
Prognose – auf 19 Prozent steigen. Das zeigt der GreenTech-Atlas 2018
des Bundesumweltministeriums, der heute in Berlin im Rahmen der Konferenz
„Umweltschutz - Made in Germany. GreenTech für Nachhaltige
Entwicklung" vorgestellt wird.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „GreenTech made in Germany
entwickelt sich mehr und mehr zum Modernisierungstreiber unserer
Wirtschaft. Umweltinnovationen werden immer stärker dazu beitragen, dass
deutsche Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen und auf den weltweiten
Zukunftsmärkten bestehen können."

Der GreenTech-Atlas 2018 belegt einen Vormarsch von „grünen" Produkten
und Dienstleistungen. Das weltweite Marktvolumen lag 2016 bei 3.200 Mrd.
Euro. Bis 2025 wird es voraussichtlich um jährlich 6,9 Prozent auf über
5.900 Mrd. Euro ansteigen. Deutsche Unternehmen sind hier hervorragend
aufgestellt: Insgesamt haben deutsche Anbieter einen Anteil von 14 Prozent
am weltweiten Markt für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz.

In Deutschland wird das Marktvolumen der GreenTech-Branche den Prognosen
zufolge bis 2025 durchschnittlich pro Jahr um 8,8 Prozent zulegen.
Ursächlich für diese hohe Nachfrage sind die deutschen Umweltstandards,
die frühzeitig eingeleitete Energiewende und das hohe Bewusstsein der
Unternehmen für Energie- und Rohstoffeffizienz. GreenTech wird sich damit
auch zum Jobmotor entwickeln. In den Unternehmen der sechs Leitmärkte
(Energieeffizienz, Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung
von Energie, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltige Mobilität, Nachhaltige
Wasserwirtschaft, Rohstoff- und Materialeffizienz) sind bereits 1,5
Millionen Menschen beschäftigt – Tendenz steigend. Das
Bundesumweltministerium setzt verstärkt auf Umweltinnovationen. Schulze:
„Wir dürfen uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen. Der globale
Wettbewerb in der GreenTech-Branche wird weiter zunehmen. Daher brauchen
wir eine mutige ökologische Industriepolitik."

Über den GreenTech-Atlas:
Bereits zum fünften Mal legt das Bundesumweltministerium den
GreenTech-Atlas vor. Dieser ist eine Bestandsaufnahme für die Branche und
aufgrund seiner zahlreichen Beispiele auch eine Leistungsschau für
„GreenTech made in Germany". Auf Grundlage einer Marktanalyse und
einer umfangreichen Unternehmensbefragung wurden von der
Unternehmensberatung Roland Berger die internationalen und nationalen
Märkte für die Umwelttechnik und Ressourceneffizienz analysiert,
abgeschätzt und gesamtwirtschaftlich eingeordnet.

Der GreenTech Atlas und weitere Informationen sind im Internet unter
www.greentech-made-in-Germany.de abrufbar.

Ausgewählte Graphiken zum GreenTech-Atlas stehen bereit unter:
www.bmu.de/MD755
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und nukleare Sicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Referat Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/bmub Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

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