Donnerstag, 19. April 2018

BMU Pressedienst Nr. 080/18 -- Klimaschutz/Verkehr

Berlin, 19. April 2018

Klimaschutz/Verkehr
Deutsch-Japanische Kooperation zur „Verkehrswende"
Schwarzelühr-Sutter eröffnet das 9. Deutsch-Japanische Umwelt- und
Energiedialogforum

Etwa 20 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen werden durch den
Verkehrssektor verursacht – Tendenz steigend. Das 9. Deutsch-Japanische
Umwelt- und Energiedialogforum diskutiert, wie die klimapolitisch
notwendige Verkehrswende umgesetzt werden kann. Der zweitägige Kongress
wurde heute von Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, in Berlin eröffnet. Das 9.
Dialogforum tagt zum Thema „Emissionsarme Transportsysteme und
Möglichkeiten zur effektiven Nutzung erneuerbarer Energien im
Verkehrssektor."

Schwarzelühr-Sutter: „Von der Kooperation mit Japan erhoffen wir uns
Know-how- und Erfahrungsaustausch, insbesondere zur Elektrifizierung des
Verkehrs, innovativen Technologien und neuen Mobilitätskonzepten. Japan
und Deutschland stehen beim Klimaschutz vor vergleichbaren
Herausforderungen und Chancen. Dabei ist klar: Die nachhaltige Mobilität
ist für unsere Volkswirtschaften einer der Leitmärkte für innovative
Umwelttechnologien, und damit auch ein Motor für Jobs, Wachstum und mehr
Lebensqualität."

In Deutschland und weltweit erweist es sich als sehr schwierig,
klimaschädliche Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. In
Deutschland stagnieren die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen seit
Jahren. Im vergangenen Jahr nahmen sie sogar um 2,3 Prozent zu. Das 9.
Deutsch-Japanische Umwelt- und Energiedialogforum befasst sich mit der
Frage, welche Maßnahmen zu einer echten Verkehrswende führen können.
Vorschläge reichen von der Effizienzsteigerung, der Elektromobilität und
dem Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur flexibleren
Verkehrsmittelnutzung, neuen Mobilitätskonzepten und digitalen
Lösungen.


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