Dienstag, 1. August 2017

BMUB Pressedienst Nr. 269/17 -- Skala von A bis G macht Schluss mit A+++

Berlin, 01. August 2017

Klimaschutz/Verbraucher
Skala von A bis G macht Schluss mit A+++
EU verordnet neue Energieeffizienzklassen für Elektro- und
Haushaltsgeräte

Die Hersteller von Elektro- und Haushaltsgeräten müssen sich auf ein
neues System bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs einstellen. Zum
1. August 2017 tritt dazu die neue EU-Energielabel-Verordnung in Kraft. In
einem ersten Schritt wird die Kennzeichnung von Waschmaschinen,
Kühlschränken, Geschirrspülern, TV-Geräten und für Beleuchtung
überarbeitet. Die schrittweise Umstellung vom A+++-Label zum neuen
A-G-Label für den Energieverbrauch soll wieder mehr Klarheit herstellen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird die neue Kennzeichnung ab
Anfang 2020 in den Geschäften sichtbar.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:„ Ich will als Verbraucherin
nicht erst an der Stromrechnung merken, wie viel ein Gerät verbraucht.
Der Energieverbrauch von Haus-haltsgeräten muss daher eingängig und klar
erkennbar sein. Die bereits bekannten Label A bis G sind dafür besser
geeignet als die umständliche Plus-Kennzeichnung. Die eingesparte Energie
trägt auch zum Klimaschutz bei."

Die Werbung für Elektro- und Haushaltsgeräte ist ebenfalls von der neuen
Verordnung betroffen: Künftig müssen Anbieter bei der Reklame stärker
auf die Energieeffizienzklasse der Produkte hinweisen und das jeweilige
Spektrum der Effizienzklassen nennen, in dem Produkte auf dem Markt
angeboten werden dürfen. Für Waschmaschinen der jetzigen Effizienzklasse
A+++ bedeutet dies ab sofort, dass zusätzlich das Spektrum A+++ bis A+
angegeben werden muss.

Neu ist auch die Einrichtung einer Online-Produktdatenbank für alle
gekennzeichneten Produkte. Damit lassen sich alle Geräte mit Energielabel
leichter vergleichen. Sie soll ab 2019 eingerichtet sein. So können sich
Kundinnen und Kunden bereits vor dem Kauf eines neuen Fernsehers oder
Geschirrspülers für ein besonders energieeffizientes und
umweltfreundliches Gerät entscheiden. Gleichzeitig soll mit der Datenbank
auch die Marktüberwachung verbessert werden.

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