Montag, 17. Juli 2017

BMUB-PM: Hendricks: Die Wohnungsbau-Offensive des Bündnisses wirkt

BMUB-Pressedienst Nr. 252/17
Berlin, 17. Juli 2017

Wohnungsbau/Bündnis
Hendricks: Die Wohnungsbau-Offensive des Bündnisses wirkt
Bundesbauministerin Hendricks wirbt für Fortsetzung des
Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen nach der Bundestagswahl

Seit 2014 sitzen beim Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen alle am
Wohnungsbau Beteiligten an einem Tisch zusammen. Gemeinsam starteten die
Bündnispartner eine bislang deutschlandweit einmalige
Wohnungsbau-Offensive. Aus Anlass des letzten Spitzentreffens der
Bündnispartner vor der Bundestagswahl warb Bundesbauministerin Barbara
Hendricks für eine Fortführung der Bündnisarbeit.

Hendricks: „Unter dem Dach des Bündnisses haben wir das bezahlbare
Wohnen und Bauen als eines der wichtigsten Themen unseres Landes wieder
auf die bundespolitische Agenda gesetzt. Unsere gemeinsame
Wohnungsbau-Offensive wirkt. Dank der intensiven und vertrauensvollen
Zusammenarbeit der Bündnispartner haben wir eine Trendumkehr auf dem
Wohnungsmarkt geschafft. In dieser Legislaturperiode werden
voraussichtlich mehr als 1 Million neue Wohnungen fertiggestellt."

Die Bündnispartner haben wichtige Impulse gesetzt, damit die dringend
benötigten Wohnungen im bezahlbaren Segment errichtet werden können.
Gemeinsam haben sie für die Akzeptanz des Wohnungsneubaus geworben und
zukunftsfähige Formen des Wohnungsbaus wie das serielle Bauen
vorangetrieben. Die Bundesregierung hat die Bundesmittel für den sozialen
Wohnungsbau auf mehr als 1,5 Milliarden Euro verdreifacht. Ein weiterer
Erfolg der Bündnisarbeit ist die Schaffung der neuen Baugebietskategorie
Urbanes Gebiet. Länder und Kommunen erhalten damit neue Möglichkeiten,
um in begehrten Stadtlagen Wohnungen im bezahlbaren Segment zu schaffen.

Bundesbauministerin Hendricks warb für eine Fortführung der
Bündnisarbeit und ermunterte Länder und Kommunen zu einer engagierten
Wohnungsbaupolitik: „Wir haben im Bündnis schon viel geschafft, aber es
muss weitergehen. Auch in den kommenden Jahren benötigen wir mindestens
350.000 neue Wohnungen pro Jahr. Damit dies gelingt, müssen die Länder
beim sozialen Wohnungsbau noch eine Schippe draufpacken. Mit mehr
personellen und finanziellen Ressourcen müssen die Kommunen noch aktiver
die Baulandentwicklung voranbringen."

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen findet inzwischen auch in
vielen Kommunen Nachahmer. Eine aktuelle BBSR-Studie zeigt, dass sich in
Deutschland knapp 90 lokale Bündnisse gegründet haben. Die freiwilligen
Vereinbarungen von Kommunen, Wohnungswirtschaft, Eigentümern und weiteren
Partnern helfen vielerorts, den Wohnungsbau zu stärken.

Über das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen
Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen führt Bund, Länder,
Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft, den Deutschen Mieterbund,
Gewerkschaften sowie weitere gesellschaftlich relevante Akteure zusammen,
um die Herausforderungen am Wohnungsmarkt zu bewältigen.

Im März 2016 hat das Bundeskabinett die Wohnungsbau-Offensive des
Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen beschlossen. Diese umfasst
ein 10-Punkte-Programm. Zu diesem zählen u.a. die Bereitstellung von
Bauland sowie die verbilligte Abgabe von Grundstücken durch den Bund oder
die Stärkung der sozialen Wohnraumförderung. Im Rahmen einer
Innovationspartnerschaft entwickelt das Bündnis zudem innovative und
wirtschaftliche Ansätze für eine technologieoffene Minderung von
Treibhausgasen, damit das gemeinsame Ziel eines nahezu klimaneutralen
Gebäudebestands bis 2050 erreicht und gleichzeitig ausreichend und
bedarfsgerechter Wohnraum geschaffen werden kann.

Weitere Informationen zum Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen und
die Wohnungsbau-Offensive finden Sie hier:
http://www.bmub.bund.de/buendnis-wohnen/

Die Studie „Lokale Bündnisse für bezahlbares Wohnen und Bauen in
ausgewählten Handlungsfeldern" ist unter www.bbsr.bund.de abrufbar.

https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

https://twitter.com/bmub
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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
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Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
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