Freitag, 23. Juni 2017

Matthias Gastel: Schienengüterverkehr: Viele verlorene Jahre

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18. WP - 23.06.2017

 

Schienengüterverkehr: Viele verlorene Jahre
 
Zur Vorstellung des Masterplans Schienengüterverkehr durch Verkehrsminister Dobrindt erklärt Matthias Gastel, Sprecher für  Bahnpolitik: 
 
Eine gesamte Legislaturperiode lang hat sich der Straßenbauminister nicht für den Schienenverkehr interessiert. Es ist völlig unglaubwürdig, wenn er nun auf den letzten Metern Maßnahmen vorschlägt. Lang genug hatte er Zeit für Taten. Tatsächlich hat Dobrindt aber den Güterverkehr regelgerecht aus der Bahn geworfen.
 
Wir brauchen die notwendige Infrastruktur und Innovationen, um den Schienengüterverkehr aus dem Dornröschenschlaf der letzten Jahre zu wecken. Der Ausbau des Schienennetzes für 740 Meter lange Güterzüge ist auch weit über ein Jahr nach dem Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan nicht abgeschlossen.
 
Die Elektrisierung vieler Stecken wurde abgelehnt. Innovationen in die Wagentechnik und moderne, digitale Buchungs- und Geschäftsprozesse sind für einen attraktiven Schienengüterverkehr unerlässlich. Ohne diese Maßnahmen wird die für den Klimaschutz notwendige Verlagerung der Güter von der Straße nicht gelingen.
 
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