Donnerstag, 29. Juni 2017

Katrin Göring-Eckardt und Friedrich Ostendorff zu Tiertransporte: Mehr Tun gegen unsichtbares Leid

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18. WP - 29.06.2017

 
Friedrich Ostendorff
 
Zum morgigen internationalen Tag gegen Tiertransporte erklären Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:
 
Bei Tiertransporten wird das Versagen von Landwirtschaftsminister Schmidt besonders deutlich: Die Anzahl der Langstreckentransporte von Rindern hat in den letzten vier Jahren stark zugenommen – verdreifacht in den Libanon, verzehnfacht in die Türkei und nach Russland.
Auch die Transportdauer ist ausnahmslos gestiegen, bei Transporten in die Türkei auf fast 70 Stunden.
 
Es ist ein Drama, das sich verborgen hinter den Sichtblenden der Transporter auf den Straßen abspielt: Enge, Hitze, Erschöpfung. All das müssen die Tiere, oftmals trächtige Rinder, ertragen.
 
Wir fordern ein Umdenken im Umgang mit unseren Nutztieren. Die Transportverordnung muss verschärft werden. Wir wollen eine Begrenzung der Transportdauer innerhalb Deutschlands auf vier Stunden, bei internationalen Transporten auf acht Stunden. Die maximale Transporttemperatur muss von 35 Grad Celsius auf 25 Grad reduziert werden.
 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher
 
 

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