Montag, 26. Juni 2017

Harald Terpe und Beate Walter-Rosenheimer: Drogenpolitik: Hilfe statt Strafverfolgung

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG

 
18. WP - 26.06.2017

 
Drogenpolitik: Hilfe statt Strafverfolgung
 
Anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni 2017 erklären Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik, und Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik:
 
Eine Neuausrichtung der Drogenpolitik ist überfällig. Die Strategie der Bundesregierung setzt immer noch auf Repression und vernachlässigt Maßnahmen der Schadensminderung. Die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten muss endlich beendet werden. Eine Drogenabhängigkeit ist eine Krankheit, die mit Strafverfolgung weder zu verhindern noch zu heilen ist. Die Kriminalisierung erschwert Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung, sich die Hilfe zu suchen, die sie benötigen.
 
Unter der Suchterkrankung leiden nicht nur die Betroffenen selbst: Kinder suchterkrankter Eltern wachsen in einer belasteten Familiensituation auf und sind gefährdeter ebenfalls eine Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln. Wir müssen sicherstellen, dass sich den Bedürfnissen Kinder suchterkrankter Eltern frühzeitig angenommen wird. Unterstützungsangebote, die Kinder suchterkrankter Eltern in den Blick nehmen, müssen gestärkt und ausgebaut sowie Schnittstellen in der Jugend- und Suchthilfe überwunden werden.
 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher
 

Pressestelle
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Dorotheenstraße 101, 10117 Berlin
T: +49 (30) 227 57211 F: -56962
presse@gruene-bundestag.de

im Deutschen Bundestag

Keine Kommentare: