Dienstag, 13. Juni 2017

BMUB-PM: G7-Umweltminister bekennen sich zu ambitionierter Klimapolitik

BMUB-Pressedienst Nr. 205/17
Berlin, 13. Juni 2017

Klimaschutz/International
G7-Umweltminister bekennen sich zu ambitionierter Klimapolitik
Hendricks: „Pariser Abkommen ist unumkehrbar"

Mit einem klaren Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen und zur Fortsetzung
einer anspruchsvollen Klimapolitik ist das Umweltministertreffen der
G7-Staaten unter italienischem Vorsitz in Bologna zu Ende gegangen. Auch
die anwesenden Gastländer Äthiopien, Chile, Ruanda und die Malediven
stellten gemeinsam klar, dass das Weltklimaabkommen unumkehrbar sei. In
dem umfänglichen Abschluss-Communiqué konkretisieren die
G7-Umweltminister ihre Klimaschutzagenda. Darüber hinaus verabschiedeten
sie ein Arbeitsprogramm zur Stärkung der Ressourceneffizienz sowie
weitere Schritte für die Umsetzung des G7-Aktionsplans gegen Meeresmüll.

Bundesumweltministerin Hendricks begrüßte die Ergebnisse des Treffens:
„Die internationale Gemeinschaft ist sich einig, dass das
Weltklimaabkommen von Paris die Grundlage für die Klimaschutzpolitik
bildet. Das Pariser Abkommen ist unumkehrbar und nicht verhandelbar. Dies
haben die Teilnehmerstaaten beim G7-Treffen gegenüber den USA deutlich
gemacht. Wir haben gleichwohl die Hand ausgestreckt und uns trotz aller
Unterschiede eine weitere enge Zusammenarbeit versprochen. Unstrittig war
für alle G7-Staaten, dass es nun weiterer Anstrengungen bedarf, die
Treibhausgasemissionen deutlich zu mindern."

Das von den G7-Umweltministern verabschiedete Arbeitsprogramm zur Stärkung
der Ressourceneffizienz ist die sogenannte „Bologna-Roadmap" für die
kommenden fünf Jahre. Darin legen die Staaten ihre Prioritäten im Kampf
gegen die Verschwendung natürlicher Ressourcen fest. So wollen die
G7-Staaten die wissenschaftliche Datenbasis über den globalen
Ressourcenverbrauch verbessern, dessen Zusammenhänge mit dem Klimawandel
untersuchen, eine längere Lebensdauer von Produkten erreichen und
Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung entwickeln.

Die Minister einigten sich auch auf weitere Schritte gegen die
Meeresvermüllung – im Rahmen des 2015 in Elmau verabschiedeten
G7-Aktionsplans gegen Meeresmüll. So soll der private Wirtschaft stärker
bei der Bekämpfung des Meeresmülls beteiligt werden, insbesondere beim
Aufbau eines funktionierendes Abfallmanagements an Land wie auf See.

Weitere Informationen

Gemeinsames Kommuniqué der G7-Umweltminister:
http://www.g7italy.it/sites/default/files/documents/Communiqué G7
Environment - Bologna.pdf



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