Donnerstag, 22. Juni 2017

BMUB-PM: Barbara Hendricks eröffnet „Museum der 1000 Orte“

BMUB-Pressedienst Nr. 217/17
Berlin, 22. Juni 2017

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Bauwesen und
Raumordnung


Barbara Hendricks eröffnet „Museum der 1000 Orte"
Kunst-am-Bau-Sammlung des Bundes ab sofort online

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat gestern in Berlin das „Museum
der 1000 Orte" vorgestellt, eine neue Informationsplattform für die
Kunst am Bau des Bundes. Eine Vielzahl von Kunstwerken, die sich zumeist
in für die Öffentlichkeit unzugänglichen Bundesgebäuden befinden, kann
jetzt online „besichtigt" werden. Entwickelt wurde das virtuelle
Kunstmuseum im Auftrag des Bundesbauministeriums durch das Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Bundesbauministerin Hendricks stuft das Projekt als wichtigen Beitrag zur
öffentlichen Vermittlung von Kunst und Architektur ein: „Das
Kunst-am-Bau-Engagement des Bundes ist in Art, Umfang und Kontinuität
weltweit einzigartig. In sieben Jahrzehnten ist eine rund 10.000 Werke
umfassende Sammlung entstanden. Nahezu alle bedeutenden Künstlerinnen und
Künstler der Nachkriegszeit waren im Auftrag des Bundes tätig und haben
Kunstwerke geschaffen, die sich mit der Architektur, dem Ort, der Funktion
und der nutzenden Institution auseinandersetzen. Mit dem ‚Museum der
1000 Orte' wollen wir diese baukulturelle Leistung in den
Bundesliegenschaften vermitteln, die Kunst am Bau vorstellen und zugleich
auch die Werke der Künstlerinnen und Künstler angemessen würdigen."

Seit 1950 engagiert sich der Bund für Kunst am Bau im In- und Ausland. Die
realisierten Kunstwerke entstanden für Bauten der Regierung und von
Bundesbehörden, für Botschaften und Auslandsschulen, Polizei und
Bundeswehr sowie Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen. In Form von
malerischen, skulpturalen, kinetischen, akustischen, installativen oder
konzeptuellen Arbeiten sind sie auf Böden, Wänden und Decken präsent
oder tragen als Wasser-, Licht- und Videoinstallationen zur Gestaltung von
Fassaden, Plätzen und Grünanlagen bei.

Zusammengenommen bildet die Kunst am Bau des Bundes eine großartige
Sammlung an Nachkriegskunst, die nicht nur sämtliche künstlerische
Strömungen und Ausdrucksformen umfasst, sondern auch in Umfang und
Vielfalt international einzigartig ist. Mit dem „Museum der 1000 Orte"
wird Kunst aus aller Welt via Internet auf den heimischen Computer oder
das Smartphone gebracht und in Bild und Text vorgestellt. Auch baubezogene
Kunst der DDR ist aufgenommen, zudem Kunst von Bauwerken, die inzwischen
privatisiert oder zerstört sind; insofern ist es auch ein Archiv der
Kunst am Bau.

BBR-Präsidentin Petra Wesseler charakterisierte das „Museum der 1000
Orte" als langfristig angelegtes lebendiges Projekt: „Es ist ein
Archiv, welches sich erst im Aufbau befindet, es ist als wachsendes
Angebot angelegt, in das nach und nach sämtliche Kunstwerke Eingang
finden, die seit 1950 als Kunst am Bau an Bundesbauten entstanden sind.
Damit dokumentieren wir auch die Geschichte der Bau- und Kunstkultur des
Bundes und ermöglichen einen breiten Diskurs zu den Werken."

Das „Museum der 1000 Orte" basiert auf einer speziellen
Kunst-am-Bau-Datenbank, die vom BBR eigens entwickelt wurde. Diese
Datenbank ermöglicht es, sowohl die für die baufachliche Betreuung der
Kunst am Bau des Bundes erforderlichen Unterlagen zu verwalten als auch
die spezifischen Anforderungen seitens des „Museums der 1000 Orte" zu
bedienen.


Weitere Informationen unter: www.museum-der-1000-Orte.de


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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
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Wettern
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