Freitag, 31. März 2017

BMUB Pressedienst Nr. 109/17 -- Atom/Entsorgung

Berlin, 31. März 2017

Atom/Entsorgung
Hendricks: Die Suche nach dem sichersten Standort für den Atommüll kann
beginnen

Der Bundesrat hat heute den Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des
Standortauswahlgesetzes angenommen. Aus diesem Anlass erklärt
Bundesumweltministerin Babara Hendricks:

„Jetzt kann es losgehen mit der neuen, offenen, wissenschaftsbasierten
und transparenten Suche nach dem sichersten Standort für den Atommüll.
Bis zuletzt haben einige versucht, die weiße Landkarte zu gefährden. Und
sie sind mit ihrem verantwortungslosen Vorschlägen gescheitert. Ich bin
sehr erleichtert, dass sich nun niemand mehr aus der Verantwortung stehlen
kann: Wir betrachten das gesamte Bundesgebiet! Wir bevorzugen keine
Regionen! Wir schließen keine Regionen von Vornherein aus! Wir beziehen
alle in Frage kommenden Wirtsgesteine ein. Bis 2031 wollen wir den
Endlagerstandort mit der bestmöglichen Sicherheit finden.

Wir stellen uns der schwierigen und unangenehmen Verantwortung, die aus dem
Erbe des Atomzeitalters herrührt. Diese Verantwortung ist nicht
delegierbar, zum Beispiel an andere Länder oder an künftige
Generationen.

Mit dem heutigen Tag ziehen wir endlich einen Schlussstrich unter eine vor
mehr als 30 Jahren getroffene Vorfestlegung auf Gorleben! Dass uns das
gelungen ist, ist auch der Erfolg der vielen tausend Bürgerinnen und
Bürgern, die in den letzten vier Jahrzehnten nicht locker gelassen haben.
Ihnen und allen anderen, die bei diesem Neustart mitgeholfen haben, gilt
mein Dank!"

Ein Video- und Audiostatement der Ministerin zur Neuauflage des
Standortauswahlgesetzes steht ab ca. 14.00 Uhr im BMUB-Redaktionsservice
bereit.
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Weitere Informationen zum Standortauswahlgesetz finden Sie unter:
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