Freitag, 31. März 2017

BMUB Pressedienst Nr. 107/17 -- Waldentwicklung

Berlin, 31. März 2017

Waldentwicklung
Bundesumweltministerin Hendricks zu bilateralen Gesprächen in Nepal und
Bhutan

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird vom 2. bis 8. April auf
Ein-ladung der jeweiligen Regierungen Nepal und das Königreich Bhutan
besu-chen. Ziel der Reise ist insbesondere der Austausch über
Waldentwicklung, Naturschutz und Klimaanpassung sowie bilaterale
Gespräche mit den Land-wirtschafts-, Forst- und Umweltministern der
beiden südasiatischen Staaten.

In Nepal wird Hendricks bilaterale Gespräche mit dem Minister für
Bevölkerung und Umwelt, Jaya Dev Joshi, und dem Minister für
Forstwirtschaft und Bodenschutz, Shankar Bhandari, führen. Themen sind
unter anderem die nachhaltige Entwicklung von Dörfern und der
Wiederaufbau von Wäldern und landwirtschaftlich geprägten Bergregionen
des Landes. Der Besuch steht auch im Kontext des Konflikts zwischen
Waldentwicklung, Umweltschutz und Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben
im Jahr 2015.

In Bhutan wird die Ministerin bilaterale Gespräche mit dem Premierminister
des Landes, Dasho Tsehring Tobgay, sowie mit dem Minister für
Landwirtschaft und Forsten, Lyono-po Yeshey Dorji, führen. Dabei geht es
vor allem um deutsche Unterstützung für die nachhaltige
Waldbewirtschaftung in Bhutan und um Fragen des Artenschutzes. Darüber
hinaus ist auch eine Audienz bei seiner Exzellenz Jigme Khesar Namgyel
Wangchuck, dem König Bhutans, vorgesehen.

Das Bundesumweltministerium fördert aus Mitteln seiner Internationalen
Klimaschutzini-tiative (NKI) ein Projekt zur nachhaltigen Waldentwicklung
in Nepal und Bhutan. Die Ministerin wird sich im Wissenspark Godavari, im
Bergdorf Kalchebesi (beide Nepal) sowie in einem
Waldbewirtschaftungsgebiet im Jigme Dorji Wangchuck National Park (Bhutan)
über die Inhalte und Ergebnisse dieses Projekts informieren. Dabei geht
es auch um die Entwicklung eines Bergdorfansatzes, der die
klimafreundliche dorfbezogene Landwirtschaft um sozioökonomische Aspekte
und Klima-Resilienzfragen erweitert. Mit dem Projekt werden die
Dorfgemeinschaften darin unterstützt, ihren Beitrag zum Klima-schutz auch
bei der Waldbewirtschaftung abzuschätzen, um damit ihren Klimabeitrag so
bewusster steuern zu können.

Weitere Informationen zur Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI):
www.international-climate-initiative.com




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