Donnerstag, 23. März 2017

BMUB Pressedienst Nr. 097/17 -- Umwelt / Europa

Berlin, 23. März 2017

Umwelt / Europa
Hendricks: EU hat sich als Glücksfall für den Umweltschutz erwiesen

Vor 60 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten in Rom die Staats- und
Regierungschefs von sechs europäischen Ländern die Römischen Verträge.
Das war die Geburtsstunde der heutigen EU. Dazu erklärt
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

„Die Europäische Union hat sich als Glücksfall für den Umweltschutz
erwiesen. Umweltverschmutzung macht nicht an nationalen Grenzen halt. Die
Mitgliedstaaten der EU haben früh verstanden, dass wir die Umwelt wirksam
nur mit gemeinsamen Regeln und Standards schützen können.

Seit dem ersten europäischen Umweltaktionsprogramm von 1973 hat es
sichtbare Verbesserungen der Umweltqualität in allen Bereichen gegeben.
Luft und Wasser sind an vielen Stellen sauberer geworden. Die EU sorgt
für sichere Industrie-Anlagen und Chemikalien. Sie schützt Artenvielfalt
und Natur. Es gibt einheitliche Standards für die Abfallpolitik, die sich
am Prinzip der Ressourcenschonung orientieren. Auch die Möglichkeiten der
Bürgerbeteiligung im Umweltbereich hat die EU deutlich verstärkt. Der
Kampf gegen den Klimawandel hat sich zu einem zentralen Thema für die EU
entwickelt. Ohne den Einsatz Europas wäre das Pariser Klimaschutzabkommen
nicht möglich gewesen.

Umweltschutz und der Kampf gegen den Klimawandel müssen auch in außen-
und wirt-schaftspolitisch schwierigen Zeiten ganz oben auf der
Tagesordnung bleiben. Eine saubere Umwelt und eine zukunftsorientierte
Klimapolitik sind wichtige Stabilitätsfaktoren für Frieden und
wirtschaftlichen Wohlstand. Darum werden wir innerhalb und mit der EU
weiter für Verbesserungen kämpfen."





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