Montag, 20. März 2017

BMUB Pressedienst Nr. 092/17 -- Städtebauförderung

Berlin, 20. März 2017

Städtebauförderung
Sozialen Zusammenhalt in den Kommunen stärken
Hendricks eröffnet Kommunalkonferenz in Dortmund und stellt
„Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" vor

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat heute die Kommunalkonferenz in
Dortmund eröffnet. Gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Fachleuten werden
Lösungsvorschläge diskutiert, wie mit Instrumenten der Stadtentwicklung
der soziale Zusammenhalt und die Integration vor Ort gestärkt werden
können. Dazu hat das Bundesbauministerium den Investitionspakt „Soziale
Integration im Quartier" aufgelegt. Bis 2020 stehen insgesamt 800
Millionen Euro für die Sanierung von Bildungseinrichtungen und die
Unterstützung von Quartiertreffs zur Verfügung.

Hendricks: „Wir brauchen mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und wir
müssen unsere Investitionen dabei auf die Orte konzentrieren, in denen
dieser gesellschaftliche Zusammenhalt wächst und gedeiht. Wo sich
Menschen kennenlernen, miteinander sprechen, Freundschaften schließen.
Wir brauchen Investitionen in Schulen, in Jobs und natürlich vor allem in
die Städte, Kommunen und Nachbarschaften."

Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier" sollen
Kitas, Schulen, aber auch Nachbarschaftstreffs und Bürgerzentren saniert
und zum Quartier hin geöffnet werden. So sollen neue Räume für
Austausch und Begegnung entstehen, echte Orte der Integration. Auch
engagierte Initiativen und Vereine, die sich für Integration und soziales
Miteinander einsetzen, können hier Fuß fassen. In den Jahren 2017 bis
2020 stehen dafür jährlich 200 Millionen Euro bereit. Das Programm ist
eine Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Das
Bundesbauministerium trägt mit 75 Prozent den größten Anteil der
förderfähigen Kosten.

Analog zum bewährten Quartiersmanagement aus dem Bundesprogramm Soziale
Stadt werden insbesondere sogenannte Integrationsmanager gefördert. Diese
können als begleitende Brückenbauer zwischen den geförderten
Einrichtungen und den Akteuren und Bewohnern im Stadtteil unterstützend
agieren und wirken. Sie sorgen dafür, dass in den Einrichtungen geeignete
Angebote im Sinne der Integration entstehen. „Wir müssen hier
glücklicherweise das Rad nicht komplett neu erfinden, weil wir über die
Soziale Stadt bereits viele gute Erfahrungen sammeln konnten", so
Hendricks.

Mit dem Investitionspakt wird die bisherige Förderung des Bundes und der
Länder, wie zum Beispiel das Städtebauförderungsprogramm „Soziale
Stadt", sinnvoll ergänzt. Die 200 Mio. Euro für den Investitionspakt
sind Teil der Beschlüsse der Bundesregierung aus dem vergangenen Jahr,
300 Mio. Euro zusätzlich für soziale Stadtentwicklung in den Jahren 2017
bis 2020 zur Verfügung zu stellen. Neben dem neuen Investitionspakt
werden damit auch die Programme „Soziale Stadt" und „Stadtumbau"
weiter gestärkt.

Weitere Informationen www.investitionspakt-integration.de





https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

https://twitter.com/bmub

----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt

Keine Kommentare: