Montag, 14. November 2016

BMUB Pressedienst Nr. 281/16 -- Stadtentwicklung

Berlin, 14. November 2016

Stadtentwicklung
Jugendliche engagieren sich im Jugendforum Stadtentwicklung für
Attraktivität kleiner Städte
Adler: „Die junge Generation ist ein Hoffnungsträger für
Kleinstädte"

Engagierte Jugendliche haben heute ihre Ideen für die attraktive
Gestaltung kleiner Städte Baustaatssekretär Gunther Adler vorgestellt.
Ganz oben auf der Agenda stehen der Wunsch nach mehr Teilhabe an der
städtischen Entwicklung und mehr Angebot für Ausbildung und Freizeit.
Das 10. Jugendforum Stadtentwicklung, das heute im Bundesbauministerium
stattfand, stand unter dem Motto „Kleine Städte: Wie sieht die Zukunft
aus?"

Gunther Adler: „Ich freue mich über die Bereitschaft von Jugendlichen,
aktiv an der Gestaltung ihrer Städte mitwirken zu wollen. Die Akteure im
Jugendforum Stadtentwicklung identifizieren sich stark mit ihrer eigenen
Stadt. Sie setzen sich kreativ und verantwortlich mit ihrer Stadt
auseinander. Die Beteiligung Jugendlicher an der Stadtentwicklung kann die
Attraktivität von Kleinstädten erhöhen. Die junge Generation ist ein
Hoffnungsträger für Kleinstädte, wenn es um den demographischen Wandel,
die Tragfähigkeit von Infrastrukturen und die Zukunftsfähigkeit der
regionalen Wirtschaft geht."

Im Mittelpunkt des Jugendforums Stadtentwicklung stand die Frage, wie aus
der Sicht von jungen Menschen das Wohnen und Leben in einer Kleinstadt
attraktiv gestaltet werden kann. Jugendliche aus verschiedenen
Kleinstädten Deutschlands haben dazu Ideen erarbeitet, die sie im
Bundesbauministerium vorgestellt haben.

Die Jugendlichen wünschen sich den Erhalt und Ausbau von Infrastruktur
für die Ausbildung und Freizeit. Sie schlagen vor, dass z.B.
Schwimmbäder gemeinsam von Bürgern und Bürgerinnen betrieben werden.
Sie sind selbst bereit, ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Wichtig ist den
jungen Menschen, Möglichkeiten und Räume zum Austausch und Ausprobieren
zu erhalten. Solch ein Treffpunkt kann ein Dirtbikepark oder ein
Kletterturm sein. Entscheidend sei, dass sie vorher gefragt werden, was
ihnen wichtig ist und solche Orte gemeinsam mit ihnen geplant werden.

Kleinstädte in peripheren Lagen sind besonders vom Struktur- und
Bevölkerungswandel betroffen. Adler: „Hier setzen wir an und
unterstützen diese Kleinstädte mit den Programmen der
Städtebauförderung. So trägt das Programm Kleinere Städte und
Gemeinden zur Sicherung der Daseinsvorsorge bei. Die Stadtumbauprogramme
helfen bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und strukturellen
Wandels. Das hilft, die Städte für Jung und Alt lebenswert zu
gestalten."

Die Jugendlichen packen selbst gern an und gestalten ihre Stadt mit, wie
beispielsweise das Modellprojekt Demokratiebahnhof in Anklam zeigt
(http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2013/JugendStadtLabor/Modellvorhaben/MV_Anklam.html?nn=430172).

Mit dem Jugendforum gelingt es, die Sichtweise junger Menschen in die
Arbeit und Aufgaben des Bundesbauministeriums einzubeziehen. Der Dialog
soll im Jahr 2017 fortgesetzt werden.

Die Jugendpresse berichtet in einem Blog über das Jugendforum:
http://blog.politikorange.de/

Informationen über das Jugendforum und Modellprojekte des BMUB:
http://www.bmub.bund.de/themen/stadt-wohnen/stadtentwicklung

https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

https://twitter.com/bmub

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