Donnerstag, 17. November 2016

BMUB-PM: Barbara Hendricks besucht das weltweit größte Solarkraftwerk in Marokko

Berlin, 17. November 2016

Klimasschutz/Internationales
Barbara Hendricks besucht das weltweit größte Solarkraftwerk in Marokko

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute den größten
solar-thermischen Kraftwerkskomplex der Welt, NOORo, in Ouarzazate in
Marokko besucht. Die Bundesregierung unterstützt Marokko bei der
Umsetzung seiner Energiestrategie. Die marokkanische Regierung will bis
2030 mehr als die Hälfte ihrer Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie
gewinnen. Die NOORo-Kraftwerke bestehen aus Parabolrinnen und
Solartürmen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Nachhaltige Sonnenenergie ist
eine Energiequelle, die überall und für alle Nationen der Erde
verfügbar ist. Diese Voraussetzungen hat sich Marokko in Ouarzazate zu
Nutze gemacht und das weltweit größte solarthermische Kraftwerk geplant
und teilweise schon gebaut. Die NOORo-Solarkraftwerke in Ouarzazate sind
ein Wegweiser für die ganze Region."

Bisher spielte Solarenergie bei der marokkanischen Stromproduktion trotz
der intensiven Sonneneinstrahlung in dem nordafrikanischen Land kaum eine
Rolle. Der NOORo-Solarkomplex („Noor" ist Arabisch für „Licht"
und „o" für Ouarzazate) ist ein Leuchtturmprojekt für Marokkos
Energiewende und mit einer geplanten Gesamtleistung von 580 MW der
weltweit größte.

Der Komplex besteht aus den Solarthermiekraftwerken (CSP) NOORo I bis III.
NOORo I und II sind sogenannte Parabolrinnenkraftwerke, NOORo III ist ein
Solarturm. Der Betriebsstart von NOORo I Anfang 2016 ist ein wichtiger
Erfolg bei der Umsetzung des marokkanischen Solarplans, der den Zubau von
2.000 MW Solarkapazität bis 2030 vorsieht. Bundesumweltministerium,
Bundesentwicklungsministerium und die Kreditbank für Wie-deraufbau
beteiligen sich an den Investitionskosten für die NOORo-Solarkraftwerke.
Weitere Investitionen werden unter anderem von der Afrikanischen und der
Französischen Entwicklungsbank sowie von Marokko und Private Konsortien
übernommen.

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