Dienstag, 30. August 2016

BMUB Pressedienst Nr. 201/16 -- Bereich

Berlin, 30. August 2016

Städtebau/Denkmalpflege
Städtebaulicher Denkmalschutz hat historische Stadtkerne vor dem Verfall
gerettet
Baustaatssekretär Gunther Adler eröffnet Festakt in Neuruppin zum
25jährigen Bestehen des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher
Denkmalschutz

Rund 6,5 Milliarden Euro von Bund, Ländern und Kommunen, fachliches
Knowhow und großes Engagement unzähliger Akteure haben in den
vergangenen 25 Jahren dazu beigetragen, zahlreiche historische Stadtkerne
in Deutschland zu erhalten, zu stärken und zu revitalisieren.
Staatssekretär Adler hat heute auf einem Festakt zum 25-jährigen
Bestehen die Leistungen des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher
Denkmalschutz gewürdigt: „Der Städtebauliche Denkmalschutz ist gerade
in den neuen Bundesländern eine einmalige Erfolgsgeschichte! 25 Jahre
nach Gründung des Programms erstrahlen viele Städte wieder in altem
Glanz. Neues Leben ist in die geschichtlich gewachsenen Orte eingezogen.
Wir wollen die historischen Städte und Gemeinden bundesweit auch
zukünftig bei der Bewahrung ihres baulichen Erbes unterstützen."
Anlässlich des Programmjubiläums enthüllte Adler gemeinsam mit der
Brandenburgischen Bauministerin Kathrin Schneider eine Plakette an der
Neuruppiner Stadtmauer.

Die Feierlichkeiten finden im Rahmen des 24. Kongresses Städtebaulicher
Denkmalschutz in Neuruppin statt, der sich dem Thema „Umgang mit
Wachstum und Schrumpfung in der historischen Stadt" widmet. Die
zweitägige Veranstaltung, die am Vormittag von Baustaatssekretär Gunther
Adler mit einer Grundsatzrede zum Kongressthema eröffnet wurde, nimmt
Herausforderungen und daraus resultierende Anpassungsmaßnahmen in den
Blick, betrachtet geeignete Instrumente und Strategien und präsentiert im
Rahmen von Themenwerkstätten Lösungsansätze.

Adler: „Angesichts von Globalisierung, demografischem Wandel,
Klimawandel, Binnen- und Zuwanderung stehen unsere Städte vor neuen
Herausforderungen. Wachstum und Dynamik auf der einen, Stagnation und
Schrumpfung auf der anderen Seite. Wir müssen auch im Wandel die
historische Stadtstruktur ebenso wie die historische Bausubstanz im Kern
bewahren."

Im Mai 1991 waren das Städtebauförderungsprogramm und seine begleitende
Expertengruppe mit der „Neuruppiner Erklärung" ins Leben gerufen
worden. Der Aufruf nannte es eine „nationale Aufgabe", das Kulturgut
der ostdeutschen Städte vor dem Verfall zu retten, schrittweise zu
er-neuern und parallel eine moderne Infrastruktur zu entwickeln. Das
Programm war zunächst für die neuen Bundesländer gedacht und sollte die
noch vorhandenen historischen Stadtkerne be-wahren, in ihrer Gesamtheit
erhalten und einer Nutzung zuführen. 2009 wurde die Förderung auf die
gesamte Bundesrepublik ausgedehnt.


Weitere Informationen

Bis heute wurden mit dem Städtebauförderungsprogramm Maßnahmen in 503
Städten durchge-führt, davon 238 in Ost- und 265 in Westdeutschland. Im
Land Brandenburg wurden 30 Städte mit historischem Stadtkern
unterstützt, darunter auch die Gastgeberstadt Neuruppin, die
gleich-zeitig der Geburtsort des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher
Denkmalschutz ist.

Links:
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