Freitag, 29. April 2016

BMUB-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe 4/2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unter folgendem Link erreichen Sie die neueste Ausgabe des BMUB-Newsletters
Bildungsservice 4/2016: http://www.bmub.bund.de/newsletter/bildung/pdf/


In der aktuellen Ausgabe des Newsletters finden Sie u. a. folgende Themen:

* Jugendliche gestalten Plakate für Ausstellung "Mittendrin" im Kunsthaus
Dresden
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Vom 20. März bis 10. April 2016 gestalten rund vierzig Jugendliche im
Rahmen des Projekts KlimaKunstSchule eine Plakatreihe mit Assoziationen
und Bildmotiven zum Braunkohletagebau im Kunsthaus Dresden. "Mittendrin"
hieß die Ausstellung, die das Verhältnis von Mensch, Landschaft, Kunst
und Ressource befragte.

* Ideenwettbewerb "Green Hack" für Klima-App
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Themen und Funktionen einer Klimaschutz-App mitgestalten können
Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren im Projekt "Green Hack – Open
innovation for climate". Von der Entscheidung, welche Themen und
Funktionen die App umfassen soll, über die Prämierung der App, hin zu
der Betatestphase sind die Jugendlichen in die App-Entwicklung
einbezogen.

* ECOZOOM: Dein Film für die Umwelt
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Schönheit oder Schandfleck, Helden oder Täter: Jugendliche in den
Altersgruppen 14-18 und 19-28 Jahre sind aufgerufen, einen Filmbeitrag zu
erstellen, in dem sich alles um die Umwelt dreht. Der beste Beitrag wird
auf ca. 30 Kinoleinwänden in ganz Deutschland gezeigt.

* Aktionspaket zu Wasser: Alles im Fluss
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Mit Experimenten, Projekten und Exkursionen entdecken Schülerinnen und
Schüler die Relevanz von Wasser in ihrem Umfeld: Das Programm Alles im
Fluss richtet sich an Schulen bundesweit und vergibt WasserPäckchen, die
Informationen und Karten mit Experimenten rund ums Wasser enthalten.

Die letzten Ausgaben des BMUB-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im
Internet unter: http://www.bmub.bund.de/newsletter/bildung

Ihre
BMUB-Newsletter-Redaktion

IMPRESSUM
Der BMUB-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

Redaktion:
Julia Seim, Anja Sauppe (BMUB)

Kontakt:
Referat Umweltbildung
Tel.: 030 18 305-2169

Realisation:
Consulting Piezunka & Schamoni - Information Technologies GmbH

mailto: bildungsservice@bmub.bund.de



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Redaktion: www.bmub.bund.de
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Nicole Maisch und Friedrich Ostendorff: Eier-Kennzeichnung: Wirtschaft unterstützt mehr Transparenz

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG


18. WP - 29.04.2016

 

Eier-Kennzeichnung: Wirtschaft unterstützt mehr Transparenz
 
Zu den positiven Signalen für eine Kennzeichnungspflicht verarbeiteter Eier vom Bundesverband Deutsches Ei und dem Verein für kontrollierte Tierhaltung (Kat) erklären Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:
 
Wir begrüßen die zukunftsweisenden Signale aus der Wirtschaft ausdrücklich. Sie sind für Landwirtschaftsminister Schmidt nicht mehr zu überhören. Da von ihm keine sinnvollen Impulse für Verbraucherschutz und Tierwohl zu erwarten sind, erhöht jetzt auch die Wirtschaft den Druck – das ist ein Novum. Wir fordern den Minister auf, den greifbaren Verbesserungen nicht im Wege zu stehen, wenn er schon selbst keinen konstruktiven Beitrag leistet.
 
Es ist ein Gewinn für Verbraucherinnen und Verbraucher, wenn klar erkennbar ist, welche Eier in Nudeln und Keksen verarbeitet sind. Es ist zudem ein Gewinn für den Tierschutz, wenn importierte Eier aus tierquälerischen Legebatterien nicht mehr unbemerkt ihren Weg in unsere Lebensmittelregale finden. Und es ist enorm wichtig für die Bäuerinnen und Bauern, die in Deutschland Hennen halten und im Moment mit billigem Ei-Pulver aus Käfig-Eiern konkurrieren müssen.
 
Wir sind überzeugt, dass eine Kennzeichnung von Eiprodukten schließlich dazu führen wird, dass Käfigeier immer weniger Abnehmer finden und ausgelistet werden. Die Einführung der Kennzeichnung auf Eier hat bewiesen: Bei Transparenz greifen immer mehr Menschen zu den Produkten mit mehr Tierschutz. Insgesamt gilt: Haltungssysteme der landwirtschaftlichen Tiere sollten klar erkennbar sind – bei Eiern und bei Fleisch.

 

 

Pressestelle
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BMUB Pressedienst Nr. 095/16 - Naturschutzgroßprojekt

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Naturschutz

Berlin/Bonn, 29. April 2016

Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band" soll größten deutschen
Biotopverbund erhalten

Im Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Rodachtal - Lange Berge -
Steinachtal" hat die Umsetzung begonnen. Das Vorhaben umfasst einen 127
Kilometer langen Abschnitt des Grünen Bandes an der ehemaligen
innerdeutschen Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Ziel des Projektes
ist es, dieses Gebiet in seiner Vielfalt zu erhalten und zugleich einen
länderübergreifenden Biotopverbund zu verwirklichen. Der Bund fördert
das Projekt mit rund 6,9 Millionen Euro.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian
Pronold, und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof.
Beate Jessel, übergeben heute an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei
Eisfeld den Förderbescheid an den für das Naturschutzgroßprojekt
gebildeten Zweckverband. Das bis 2026 genehmigte Vorhaben umfasst ein
Fördervolumen von rund neun Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit
75 Prozent, die Länder Bayern und Thüringen zusammen mit 15 Prozent und
der aus vier Landkreisen bestehende Zweckverband als
Projektträgerzusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) mit
zehn Prozent an den Ausgaben.

Staatssekretär Florian Pronold sagte anlässlich der Auftaktveranstaltung:
„Das Grüne Band ist ein Biotopverbund von nationaler Bedeutung. In
Folge jahrzehntelanger Abgeschiedenheit hat es sich zu einem
zusammenhängenden System wertvoller Lebensräume entwickelt, die es zu
erhalten und zu sichern gilt. Den vier Landkreisen Coburg, Kronach,
Hildburghausen und Sonneberg gilt Dank und Anerkennung, dass sie sich
dieser ehrgeizigen Aufgabe gestellt und die Trägerschaft für dieses
Projekt übernommen haben."

BfN-Präsidentin Beate Jessel erläuterte: „Das Naturschutzgroßvorhaben
ist ein Leuchtturmprojekt zum Erhalt der biologischen Vielfalt und hat
eine herausragende Bedeutung für die Bewahrung und Entwicklung dieses
Teils des nationalen Naturerbes. Ziel des Projektes ist es, das Grüne
Band dauerhaft in seiner Lebensraum- und Strukturvielfalt zu erhalten und
zu entwickeln. Die naturnahen Wälder, die Trockenrasen, das artenreiche
Grünland, die Heiden und Moore sowie die naturnahen Fließgewässer des
Fördergebietes sind von nationaler Bedeutung für den Naturschutz."

Das Fördergebiet erstreckt sich vom Rodachtal im Westen bis zum
Steinachtal im Osten und schließt den Muschelkalkzug der Langen Berge
ein. Mit Unterstützung der Länder und des Bundes setzt sich der
Zweckverband dafür ein, dieses Gebiet als Lebensraum vieler bedrohter
Tier- und Pflanzenarten wie Bechstein- und Mopsfledermaus, Wildkatze,
Bekassine und Braunkelchen zu bewahren. Zu den hier vorkommenden
gefährdeten Pflanzenarten zählen unter anderem das Sommer-Adonisröschen
und die Trollblume. In den naturnahen Fließgewässern kommen der stark
gefährdete Edelkrebs und die seltene Bachmuschel vor.

Das Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Rodachtal - Lange Berge -
Steinachtal" hat nicht nur eine große Bedeutung als Rückzugsraum für
viele gefährdete Tiere und Pflanzen, sondern leistet auch einen wichtigen
Beitrag für den Erhalt des Grünen Bandes als lebendiges Mahnmal für die
ehemalige Teilung Deutschlands. Insgesamt umfasst das Fördergebiet fast
zehn Prozent des gesamten innerdeutschen Grünen Bandes, das sich entlang
des einstigen Eisernen Vorhangs, als einzigartiger ökologischer
Lebensraumverbund entwickelte.

Hintergrund:
Das „Grüne Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" gehört zu
bislang 77 Vorhaben, die der Bund im Rahmen des Programms „chance.natur
- Bundesförderung Naturschutz" gefördert hat. Die Bundesförderung
besteht seit 1979. Seitdem wurden mehr als 450 Millionen Euro an
Bundesmitteln für die Sicherung und Entwicklung bundesweit bedeutsamer
Landschaftsausschnitte mit einer Gesamtfläche von rund 3.700
Quadratkilometern bereitgestellt.

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2018
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

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Steffi Lemke: Wölfe: Mehr Aufklärung und Koordination nötig

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG


18. WP - 29.04.2016

 

Wölfe: Mehr Aufklärung und Koordination nötig
 
Anlässlich des bundesweiten „Tag des Wolfes“ am 30. April erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutz:

Es sind gute Nachrichten für den Naturschutz: Seit 15 Jahren lebt der Wolf wieder in Deutschland. Es gibt wieder 31 Wolfsrudel, nachdem er vor 150 Jahren in Deutschland ausgerottet wurde. Dennoch gilt der Wolf aber nach wie vor als vom Aussterben bedroht und steht somit unter besonderem Schutz. Das muss auch so bleiben.

So wichtig wie der Schutz ist aber auch der angemessene Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen. Sinnvoll wäre eine wissenschaftliche Kommission auf Bundesebene, die von den Bundesländern angefragt werden kann. Sie könnte gute Kriterien für Wolfskontrolle und damit auch Nutztierschutz erarbeiten.
Den noch immer bestehenden Ängsten in der Bevölkerung gegenüber Wölfen sollte mit Aufklärung und zuverlässiger Information begegnet werden. Mit Managementplänen in den Ländern können klare Regeln für Kompensation und Prävention von Schäden an Nutztieren entwickelt und umgesetzt werden.
 

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Agnieszka Brugger und Tobias Lindner: Rüstungsbericht: Blick in die Tiefe des Abgrunds der Beschaffung

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18. WP - 29.04.2016

 

Rüstungsbericht: Blick in die Tiefe des Abgrunds der Beschaffung
 
Zu dem Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten erklären Agnieszka Brugger, Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung, und Tobias Lindner, Obmann im Haushaltsausschuss:
 
Der dritte Rüstungsbericht des Bundesministeriums der Verteidigung lässt in der Gesamtbetrachtung keine wesentlichen Verbesserungen gegenüber dem letzten Bericht erkennen. Die Projekte stagnieren während sich beim A400M neue Hiobsbotschaften häufen. Die Kostensteigerungen, Verzögerungen und Leistungseinbußen im Beschaffungsbereich verharren auf unverändert hohem Niveau. In zahlreichen Projekten bestehen sogar erhebliche Risiken, die in der Berechnung immer noch nicht berücksichtigt sind. Beim Schützenpanzer PUMA sind beispielsweise schon zahlreiche Parlamentsvorlagen angekündigt, die das Vorhaben weiter verteuern werden. Beim A400M gibt es noch keine Lösung für erhebliche Triebwerksmängel. Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Risse im Rumpf des Flugzeuges sind noch nicht aufgeführt. Es bestehen weiterhin immense Risiken, die zu weiteren Verzögerungen und Kostensteigerungen führen können. Der Bericht sorgt vor allem für einen Blick in die Tiefe des Abgrunds der Beschaffung bei der Bundeswehr.
 
Das Beschaffungsamt ist strukturell weiterhin nicht richtig aufgestellt, um den Herausforderungen dieser komplexen Projekte zu begegnen. In zahlreichen Projekten klaffen eklatante Personallücken, beispielsweise bei den Technikern. Die Verteidigungsministerin versucht nun mit einer Heerschaar von Beraterinnen und Beratern Abhilfe zu schaffen. Eine wirkliche Antwort auf die strukturellen Personalprobleme bleibt Ursula von der Leyen jedoch schuldig. Der Einsatz von externen Beratern ist eine Notmaßnahme, die gleichzeitig aber behindert, dass entsprechende und dringend notwendige Kompetenzen bei der Bundeswehr selbst endlich und langfristig ausgebaut werden.
 

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Beate Müller-Gemmeke und Brigitte Pothmer zum 1. Mai: Mehr Zeitsouveränität für Beschäftigte

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18. WP - 29.04.2016

 

Mehr Zeitsouveränität für Beschäftigte, damit Arbeit besser ins Leben passt
 
Zum 1. Mai erklären Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte, und Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:
 
Wir machen den Tag der Arbeit zum Tag der Arbeitszeit. Beschäftigte brauchen mehr Zeitsouveränität, damit sie Erwerbsarbeit und Privatleben endlich besser unter einen Hut bekommen. Bisher haben vor allem die Arbeitgeber Ansprüche an die Flexibilität ihrer Angestellten gestellt. Flexibilität ist keine Einbahnstraße, sondern ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Darum sollen die Beschäftigten mehr über das Wieviel, Wann und Wo ihrer Erwerbsarbeit mitbestimmen können.
 
Die Bundesregierung ist in dieser Beziehung bisher vollkommen untätig geblieben. Arbeitsministerin Nahles hat noch nicht einmal das im Koalitionsvertrag vereinbarte Recht auf eine befristete Teilzeit umgesetzt. Dabei liegt der Handlungsbedarf auf der Hand.
 
Viele Menschen wollen gerne etwas später anfangen zu arbeiten, damit sie die Kinder zur Schule bringen können. Oder sie möchten ein bisschen früher zu Hause sein, um am späten Nachmittag für einen kranken Elternteil sorgen zu können. Andere wollen endlich wieder Vollzeit arbeiten, weil die Kinder größer geworden sind und sie beruflich nochmal durchstarten wollen. Damit das in Zukunft besser funktioniert, haben wir ein Bündel von Vorschlägen entwickelt: Mit flexibler Vollzeit, einem Rückkehrrecht auf Vollzeit, mehr Homeoffice und Mitspracherechten werden die Arbeitszeiten beweglicher und die Beschäftigten besser vor Stress und Entgrenzung der Arbeit geschützt. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit.
 
Grüne Arbeitszeitpolitik will mehr Zeit für Kinder und für die Pflege ermöglichen, für Weiterbildung oder für ehrenamtliches Engagement. Wenn Arbeit besser ins Leben passt, dann entsteht mehr Lebensqualität, und wer gerne  mehr arbeiten möchte, kann den Arbeitsumfang besser ausweiten. Wir brauchen eine Balance zwischen den verschiedenen Bereichen des Lebens, nur so kriegen wir alles unter einen Hut.
 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher
 

 

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Donnerstag, 28. April 2016

Anton Hofreiter zur Nitrat-Belastung in Gewässern

» STATEMENT
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18. WP - 28.04.2016

 

Zur EU-Klage gegen Deutschland wegen Nitrat-Belastung in Gewässern erklärt der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter:
 
„Das ist eine Schelle mit Vorankündigung. Seit Monaten steht Minister Schmidt auf der Bremse und verhindert, dass Güllefluten aus der Massentierhaltung eingedämmt werden können. Ausbaden muss das am Ende der Steuerzahler und jeder Bürger über die Wasserrechnung. Wir müssen unser Wasser schützen und brauchen endlich eine strengere Düngeverordnung.“

 

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Dr. Gerhard Schick: Bundesregierung muss auf Defizite auf dem Grauen Kapitalmarkt reagieren

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18. WP - 28.04.2016

 

Bundesregierung muss auf Defizite auf dem Grauen Kapitalmarkt reagieren
 
Zur heute veröffentlichten Untersuchung der Verbraucherzentrale Hessen zu fehlender Transparenz bei 80 von 91 beworbenen Produkten des Grauen Kapitalmarkts erklärt Dr. Gerhard Schick, Sprecher für Finanzpolitik:
 
Der Bundesregierung ist die Zähmung des Grauen Kapitalmarkts durch das Kleinanlegerschutzgesetz erwartungsgemäß nicht gelungen. Investoren werden weiterhin nicht auf verständliche Weise mit den wesentlichen Informationen über Anlagen versorgt. Vorteile und Risiken werden unausgewogen dargestellt, bei fast jeder zweiten Produktwerbung wird auf hohe Verlustrisiken gar nicht hingewiesen.
 
Diese Missstände waren bereits vor dem Kleinanlegerschutzgesetz bekannt und trotzdem hat die Bundesregierung es versäumt, sie zu beheben. Beim Thema Produktinformation und -werbung konnte sich die Große Koalition einmal mehr nicht zu harten Regeln gegen windige Geschäftsmachern entscheiden. Dabei zeigt die Untersuchung, dass schärfere gesetzliche Vorgaben wirksam sind: Unter den restriktiver regulierten alternativen Investmentfonds war die Quote der ordnungsgemäßen Anzeigen deutlich höher.
 
Die Bundesregierung muss jetzt die Einhaltung der ab Mitte 2016 geltenden Verschärfung des Vermögensanlagengesetzes sicherstellen und auf die Defizite auf dem Grauen Kapitalmarkt reagieren.
 

 

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Franziska Brantner und Omid Nouripour: Syrien: Waffenstillstand retten, Russland in die Pflicht nehmen

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18. WP - 28.04.2016

 

Syrien: Waffenstillstand retten, Russland in die Pflicht nehmen
 
Zum Stand der Friedensverhandlungen in Syrien erklären Franziska Brantner, Vorsitzende des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, und Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:
 
Die Waffenruhe in Syrien steht nur noch auf dem Papier, und einen maßgeblichen Anteil an der neuen Eskalation der Gewalt tragen die Truppen von Machthaber Assad sowie ihre Unterstützer. Weitere Friedensgespräche können nicht glaubwürdig vorbereitet oder geführt werden, während vor allem in der Region um Aleppo Dutzende Zivilisten durch Artilleriebeschuss, Luftangriffe oder den Einsatz von Fassbomben ums Leben kommen. Wenn von Regierungstruppen und ihren Verbündeten gezielt Krankenhäuser, Rettungskräfte und sogar Märkte unter Beschuss genommen werden, kann die internationale Gemeinschaft nicht schweigen.
 
Der VN Sondergesandte de Mistura hat die USA und Russland zu Recht aufgerufen, ihrer Rolle als Garantiemächte des Waffenstillstandes gerecht zu werden. Dass Moskau sich an Bombardements auf Seiten Assads beteiligt und schwere Artillerie in Richtung Aleppo verlegt, führt diese Rolle ad absurdum. Bundesaußenminister Steinmeier muss auf Moskau einwirken, dass es seine Unterstützung für Assads Kriegsführung beendet und sich tatsächlich konstruktiv an einer Lösung beteiligt.
 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

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Brigitte Pothmer zum Arbeitsmarkt: Frühjahrsbelebung muss auch bei Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen ankommen

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18. WP - 28.04.2016

 
Arbeitsmarkt: Frühjahrsbelebung muss auch bei Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen ankommen
 
Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat April erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:
 
Arbeitsministerin Nahles muss die gute Lage am Arbeitsmarkt nutzen und in die Qualifizierung von Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen investieren. Vor allem muss sie endlich ein einheitliches Konzept für die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit vorlegen. Doch davon ist bisher nichts zu sehen. In den Eckpunkten für ein Integrationsgesetz setzt die Bundesregierung viel zu einseitig auf das Fordern und vernachlässigt das Fördern. Dabei sind sich alle Experten einig: Je schneller und konsequenter wir in die Qualifizierung und Integration der Flüchtlinge investieren, desto besser. Davon profitieren Wirtschaft, Gesellschaft, die öffentlichen Haushalte und nicht zuletzt die Flüchtlinge selbst.
Anstatt all ihre Energie in ihr Schaufensterprojekt - den Aufbau von 100.000 Plätzen in arbeitsmarktfernen Ein-Euro-Jobs - zu stecken, sollte Nahles dafür sorgen, dass Asylsuchende so schnell wie möglich den betrieblichen Alltag kennenlernen und Zugang zu Sprachkursen und echten Qualifizierungsangeboten erhalten. Hier muss die Bundesregierung deutlich nachbessern und einen Gesetzentwurf vorlegen, der den Namen „Integrationsgesetz“ auch verdient hat.
 
Auch für Langzeitarbeitslose muss Nahles deutlich mehr tun als bisher. Nach wie vor sind über eine Million Menschen länger als ein Jahr ohne Job. Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt bleiben sie weitgehend ausgeschlossen. Daran ändert auch das Sonderprogramm der Ministerin nichts. Mit gerade einmal 4.700 besetzten Plätzen ist es weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein. Nahles muss endlich einsehen, dass ihre bisherige Politik für Langzeitarbeitslose gescheitert ist. Damit auch Langzeitarbeitslose eine Chance haben, muss Nahles in die Menschen investieren – mit zusätzlichen Mitteln, mehr Qualifizierungsangeboten und einem Sozialen Arbeitsmarkt.
 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

 

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Özcan Mutlu: Ganztagsschulen: Bundesregierung muss mehr für Bildungsgerechtigkeit tun

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18. WP - 28.04.2016

 

Ganztagsschulen: Bundesregierung muss mehr für Bildungsgerechtigkeit tun
 
Zur Ganztagsschulen-Studie der Bertelsmann Stiftung erklärt Özcan Mutlu, Sprecher für Bildungspolitik der Bundestagsfraktion:
 
Die Studie zeigt auf die Achillesferse der Bundesregierung: Sie tut zu wenig für die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland.
 
Es gibt kaum länderübergreifende Qualitätsstandards für die Rahmenbedingungen. Die Ausstattung mit pädagogischen Fachkräften ist in den Bundesländern uneinheitlich geregelt. Der Schulerfolg der Kinder hängt von dem Bundesland ab, in dem sie die Ganztagsschule besuchen. Bildungserfolg ist dort damit quasi eine Frage des Glücks. Das können und dürfen wir nicht hinnehmen.
 
Die Studie verdeutlicht unmissverständlich, dass bundesweite Mindeststandards nötig sind, um Bildungsgerechtigkeit in allen Ländern gleichermaßen zu ermöglichen. Der Bund ist mit in der Pflicht und muss auch finanziell für das Ziel der Chancengerechtigkeit einstehen. Es wird wieder mal deutlich: Das Kooperationsverbot gehört endlich abgeschafft.
 
Nur so können Kommunen, Länder und Bund, Hand in Hand die aktuellen, komplexen Herausforderungen der Bildungspolitik zum Wohle unserer Kinder und zum Wohle unseres Landes meistern.
 

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Einladung zur e-Monday Netzwerkveranstaltung am 23. Mai 2016 in München

 
Falls diese E-Mail nicht korrekt dargestellt werden sollte, verwenden Sie bitte diesen Link
 
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Sehr geehrte Frau Babouyes,
 
wir möchten Sie recht herzlich zu unserer e-Monday Netzwerkveranstaltung, am 23. Mai 2016 (19:00 - 20:30 Uhr) im Gasthof Hirschau in München, einladen.

THEMEN
- CFK Profile für Elektrofahrzeuge
- Automobil-Design für die Mobilität 4.0
- The future of mobility from the perspective of materials innovation

Die Teilnahmegebühr beträgt € 35,70 (Abendkasse € 40,00). Pressevertreter erhalten freien Eintritt (Akkreditierung bitte an: marco.ebner@munichexpo.de)

AGENDA & REGISTRIERUNG

LOCATION
Gasthof Hirschau
Gyßlingstraße 15
80805 München
Anfahrt

Bei Fragen stehen ich Ihnen gerne zur Verfügung: +49 (89) 32 29 91-13

Mit freundlichen Grüßen


Gerhard Holmer
Event Manager

www.e-monday.com
www.emove360.com
 
 
 
Agenda MW
 
Änderungen vorbehalten.
 
 
Bild Stoppel MW  
 
19:00 - 19:30 Uhr
CFK Profile für Elektrofahrzeuge
 

Martin Stoppel
Director and Head of Composites

Munich Composites GmbH
www.munich-composites.de
 
 
Bild Rieger MW  
 
19:30 - 20:00 Uhr
Automobil-Design für die Mobilität 4.0 (Arbeitstitel)
 

Andreas Rieger
Director Project Management

designaffairs GmbH
www.designaffairs.com
 
 
Bild Hoiss MW  
 
20:00 - 20:30 Uhr
The future of mobility from the perspective of materials innovations
 

Anna Hoiss
OEM Manager Engineering Plastics

DSM N.V.
www.dsm.com
 
 
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e-Monday UG (haftungsbeschränkt)
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81677 München
Deutschland
www.e-monday.de

Geschäftsführung: Robert Metzger

Gesellschaftssitz, Gerichtsstand und Registergericht:
München HRA 191293, Ust-Id-Nr.: DE276580540

 
 
 

Rotorblätter maschinell fertigen

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Rotorblätter maschinell fertigen

In einem neuen Fertigungszentrum können Rotorblätter künftig automatisiert hergestellt werden

Rotorblätter von Windenergieanlagen werden noch meist von Hand gefertigt. Grund dafür sind die geringen Stückzahlen. Doch wie lassen sich Blätter schneller, günstiger und präzise herstellen? Im sogenannten BladeMaker in Bremerhaven ist die automatisierte Fertigung nun möglich. Hier erfolgen bis zu acht Prozessschritte in einem. Jetzt wurde das Fertigungszentrum eingeweiht.

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Mittwoch, 27. April 2016

BMUB-Pressedienst Nr. 094/16 – Kabinett/Sachverständigenrat

Berlin, 27. April 2016


Kabinett/Sachverständigenrat
Umweltministerin Barbara Hendricks beruft neuen Sachverständigenrat für
Umweltfragen

Auf Vorschlag von Frau Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das
Bundeskabinett heute der Neuberufung des Sachverständigenrates für
Umweltfragen (SRU) zugestimmt. Für die nächste Amtsperiode, die am 1.
Juli 2016 beginnt und bis 2020 dauert, wurden fünf renommierte
Universi-tätsprofessorinnen und -professoren aus unterschiedlichen
Disziplinen neu berufen, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse
und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen:

Frau Prof. Dr. Claudia Hornberg, Universität Bielefeld, für den Bereich
Gesundheitswissenschaften/Toxikologie/Umweltgerechtigkeit
Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW Berlin, für den Bereich
Wirtschaftswissenschaften/Energie/Klimaschutz
Herr Prof. Dr. Wolfgang Lucht, PIK Potsdam, für den Bereich
Nachhaltig- keit/Erdsystemanalyse
Frau Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Universität Siegen, für den Bereich
Bauingenieurswesen/nachhaltige Stadtentwicklung
Frau Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, TU Berlin, für den Bereich
Technischer Umweltschutz/Kreislaufwirtschaft/Recyclingtechnologie

Erneut in den 7-köpfigen Rat berufen wurden die bisherigen
Sachverständigen:
Herr Prof. Dr. Christian Calliess, FU Berlin, für den Bereich
Rechtswissenschaften/Europapolitik
Herr Prof. Dr. Manfred Niekisch, Goethe-Universität Frankfurt/Main, für
den
Bereich Naturschutz/Ökologie/Biodiversität

Bundesumweltministerin Hendricks: „Die Zusammensetzung des neuen Rates
entspricht in hervorragender Weise den Anforderungen, die sich an eine
zukunftsfähige Umweltpolitik stellen, insbesondere vor dem Hintergrund
des notwendigen Wandels von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in
Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Hier stehen wir vor großen
Herausforderungen, die nicht ohne eine verantwortungsvolle Politikberatung
auf wissenschaftlicher Grundlage gemeistert werden können. Daher freue
ich mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem neuen Rat und bin
zuversichtlich, dass der SRU seine erfolgreiche Tradition fortsetzen wird,
die Bundesregierung in wichtigen Umweltfragen durch umfassende und
zielgerichtete Handlungsempfehlungen zu unterstützen."

Hendricks dankte dem amtierenden Sachverständigenrat, der bis zum 1. Juli
im Amt sein wird, für seine engagierte Arbeit. Die sieben derzeitigen
Mitglieder werden am 10. Mai 2016 ihr Hauptgutachten zum Thema „Impulse
für eine integrative Umweltpolitik" an die Ministerin übergeben.

Der 1971 von der Bundesregierung eingerichtete Sachverständigenrat für
Umweltfragen hat den Auftrag, die Umweltsituation in Deutschland zu
bewerten und Handlungsempfehlungen zu aktuellen Fragen der Umweltpolitik
zu geben. Er übergibt dem Bundesumweltministerium alle vier Jahre ein
umweltpolitisches Gesamtgutachten und erarbeitet darüber hinaus
Sondergutachten, Kommentare und Stellungnahmen.


Das BMUB auf Twitter: @bmub

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BMUB Pressedienst Nr. 093/15 -- Gefährliche Stoffe

Berlin, 27.04.2016

Gefährliche Stoffe
Bundeskabinett beschließt Entwürfe zur Umsetzung der
Seveso-III-Richtlinie
Störfallrecht wird an neue Entwicklungen angepasst

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das
Bundeskabinett heute zwei Regelungsentwürfe beschlossen, mit denen die
EU-Richtlinie zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit
gefährlichen Stoffen umgesetzt werden soll. Diese sogenannte „Seveso
III-Richtlinie" regelt Anforderungen an Betriebe, von denen bei
Unfällen mit gefährlichen Stoffen erhebliche Gefahren ausgehen können.

Das heute beschlossene Regelungspaket beinhaltet Änderungen mehrerer
Gesetze und Verordnungen. Dazu gehört der Entwurf eines Gesetzes zur
Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie. Er enthält die notwendigen
Regelungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei
Genehmigungsverfahren für Störfallbetriebe und Vorgaben zum
Gerichtszugang. Vorgesehen sind dazu im Kern Änderungen des
Bundes-Immissionsschutzgesetzes, aber auch des Gesetzes über die
Umweltverträglichkeitsprüfung und des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes.

Weiterer Bestandteil des Regelungspakets ist der Entwurf einer Verordnung
zur Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie. Sie enthält die notwendigen
Regelungen in Bezug auf die Einstufung gefährlicher Stoffe, die
Information der Öffentlichkeit und die behördliche Überwachung von
Störfallbetrieben. Vorgesehen sind vor allem Änderungen der
Störfall-Verordnung und weiterhin geringfügige Änderungen der
Verordnung über das Genehmigungsverfahren.

Diese europäische Regelung hätte bereits bis zum 1. Juni 2015 in
deutsches Recht umgesetzt werden müssen. Wegen der Überschreitung dieser
Frist hatte die europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren
gegen Deutschland eingeleitet. Nach der heutigen Kabinettsentscheidung
kann nun das parlamentarische Verfahren zum Umsetzungsgesetz eingeleitet
werden. Es soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, so dass eine
Klageerhebung in dem von der EU-Kommission angestrengten
Vertragsverletzungsverfahren vermieden werden kann.

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BMUB Pressedienst Nr. 092/16 - Elektromobilität

Berlin,27. April 2016

Hendricks: Kaufprämie wichtiges Signal für
umweltfreundlichen Umbau des Verkehrssektors

Zur Verständigung von Bundesregierung und Automobilindustrie zur
Förderung der Elektromobilität erklärt Bundesumweltministerin
Barbara Hendricks:

„Die Kaufprämie ist ein wichtiges Signal, dass wir es ernst meinen mit
dem umweltfreundlichen Umbau des Verkehrssektors. Es geht nicht darum, der
Autoindustrie einen Gefallen zu tun, sondern um Umwelt, Gesundheit und die
Zukunft unseres Industriestandorts.

Ohne einen rasch steigenden Anteil an Elektromobilität lassen sich die
Umweltprobleme des Verkehrs nicht in den Griff bekommen: weder die
Luftbelastung in den Städten noch die jahrzehntelang stagnierenden
klimaschädlichen CO2-Emissionen. Gerade der Verkehrssektor wird in den
nächsten 15 Jahren sehr viel an Treibhausgasminderung beitragen müssen.
Hier ist mehr aufzuholen als in vielen anderen Sektoren.

Dazu brauchen wir neben höheren Anteilen von Bahn-, Bus und Radverkehr
einen Umstieg auf Elektroantriebe bei Autos. Die Einführung von
Kaufanreizen wird endlich Bewegung im Verkehrsbereich bringen. Sie kommen
der Allgemeinheit auf unterschiedliche Weise zugute: als Innovationsschub
für klimafreundliche, saubere und effiziente Verkehrsmittel.

Die Automobilindustrie wird sich zur Hälfte an dieser Förderung
beteiligen. Um Mitnah-meeffekte und unnötige Subventionierung zu
verhindern, werden die Fördersummen auf unterschiedliche Weise begrenzt.
Wichtig ist mir auch, dass die Förderung im Massensegment der PKW ansetzt
und nicht bei Luxusfahrzeugen, deren Käufer gewiss nicht auf Kaufprämien
angewiesen sind.

Elektromobilität ist ein Baustein einer Mobilität der Zukunft, die die
Umwelt deutlich weniger belastet und zur Steigerung der Lebensqualität
beiträgt. Die Automobilindustrie ist nun ge-fordert, schnell
wettbewerbsfähige, für den Massenmarkt taugliche E-Fahrzeuge
anzubieten."

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Anton Hofreiter zu den Ergebnissen der Atomkommission

» STATEMENT
PRESSEDIENST

 

18. WP - 27.04.2016

 

Zu den Ergebnissen der Atomkommission erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:
 
„Endlich ist der Weg frei für eine verbindliche Sicherung der Atomrückstellungen. Die Einigung wurde immer dringender, denn die einst mächtigen Atomkonzerne schwanken immer bedrohlicher und ihre Rückstellungen werden immer fraglicher. Hier hat die Bundesregierung viel zu viel Zeit verstreichen lassen, so dass es jetzt darum ging, zu retten, was zu retten ist. Ich begrüße, dass Jürgen Trittin und seine beiden Ko-Vorsitzenden einen Kompromiss gefunden haben, der die Konzerne in der Verantwortung hält, ohne sie in die Pleite zu treiben. Es war und bleibt eine Unverschämtheit, dass ausgerechnet die Konzerne, die Milliarden mit der Atomkraft verdient haben, die Kosten abwälzen wollten. Ich erwarte von ihnen, dass sie das Ergebnis der Kommission nicht hintertreiben. Ob das Ergebnis am Ende trägt, liegt aber vor allem in der Hand der Bundesregierung, die es 1:1 in Gesetzentwürfe gießen muss. Wir werden Union und SPD genau auf die Finger gucken, damit der Kompromiss nicht verwässert wird.“

 

Pressestelle
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Beate Walter-Rosenheimer: Berufsbildungsbericht 2016: Wankas zynische Zahlenspiele

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG


18. WP - 27.04.2016

 

Berufsbildungsbericht 2016: Wankas zynische Zahlenspiele
 
Zur Veröffentlichung des Berufsbildungsberichts 2016 erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung:
 
Es ist zynisch, wenn Bildungsministerin Wanka behauptet, die Chancen auf einen Ausbildungsplatz seien so gut noch nie. Allein im Jahr 2015 sind 271.000 potenzielle Azubis im Maßnahmendschungel des Übergangsbereichs statt im Betrieb gelandet – ohne Abschluss, Anerkennung oder Anschluss. Über 20.000 junge Menschen sind bei ihrer Suche komplett leer ausgegangen. Hinter diesen abstrakten Zahlen stehen konkrete Lebensrealitäten, enttäuschte Hoffnungen und verbaute Zukunftschancen. An diesem strukturellen Problem ändert auch die kreative Interpretation der Statistik durch der Ministerin nichts. Die aktuellen Zahlen zum Ausbildungsmarkt verweisen gleich in mehreren Bereichen auf zentrale Defizite in der Beruflichen Bildung: nur noch jeder fünfte Betrieb bildet aus, das Maßnahmenchaos am Übergang Schule-Beruf wächst munter weiter.
 
Die angekündigte Ausbildungsgarantie bleibt ein leeres Versprechen und auch die Integration der vielen Flüchtlinge in die Berufliche Bildung gibt es bei dieser Bundesregierung nur auf dem Papier. Wankas Stillhaltetaktik gefährdet die Zukunftschancen von Jugendlichen und Betrieben. Aus dem Übergangsdschungel muss endlich eine echte Ausbildungsgarantie geformt werden, die allen Jugendlichen den Weg zur Fachkraft ermöglicht. Dies gilt auch für die vielen Geflüchteten, deren Ausbildung heute noch viel zu oft am unsinnigen Aufenthaltsrecht und mangelnder Unterstützung scheitert. Die Ministerin muss noch vor der Sommerspause ein umfassendes Konzept vorlegen, in dem sie erklärt, wie sie die Berufliche Bildung noch in diesem Jahr fit für die Zukunft machen will. Ein erneutes „Weiter so“ darf es angesichts der großen Herausforderungen nicht mehr geben.
 

Pressestelle
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Hinweis zum Statement: Auszüge aus dem Statement: Anton Hofreiter zum Autogipfel und Atomrückstellungen

» STATEMENT
PRESSEDIENST

 

18. WP - 27.04.2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

bitte beachten Sie:
Die Äußerungen von Anton Hofreiter zu Atomrückstellungen berücksichtigt noch nicht die Einigung der Atomkommission. Hierzu erhalten Sie eine separate Kommentierung.

 
 

Anton Hofreiter:
Mit dem Autogipfel hat die Bundesregierung eine weitere Gelegenheit verstreichen lassen, endlich in eine moderne Verkehrspolitik einzusteigen, endlich für eine Verkehrswende zu sorgen. Die Kaufprämie ist nichts weiter als Stückwerk, selbst Sigmar Gabriel nennt sie inzwischen nur noch eine vertretbare Lösung. Nein, es ist keine vertretbare Lösung, wenn die Allgemeinheit dafür bezahlt. Was richtig wäre: Wenn die Fahrer von großen und teuren Spritschluckern dafür zahlen würden. Wir brauchen dringend eine Reform der Kfz-Steuer, eine Ökologisierung der Kfz-Steuer. Wir sind der Meinung, dass die Fahrer dafür bezahlen müssten, die mit Spritschluckern unterwegs sind, und nicht die Allgemeinheit.
Mit dieser singulären Lösung steht zu befürchten, dass die Autoindustrie immer noch nicht begreift, was die Zeichen der Zeit sind. Die Autoindustrie ist eine der wichtigsten Industriezweige, die wir in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die US-Firma Tesla hat innerhalb von fünf Tagen 300.000 Vorbestellungen erhalten, obwohl man 1000 Euro anzahlen muss. Und selbst das kein ausreichender Weckruf für unsere Autoindustrie, für unsere Bundesregierung.
Wir brauchen eine Strategie, in die wir die Kaufprämie, den Umstieg auf E-Autos einbetten in einen stärkeren Ausbau der Bahn, in einen stärkeren Ausbau des ÖPNV. Wir brauchen eine Strategie, wo deutlich wird, welche Bedeutung inzwischen Pedelecs haben, das sind elektrisch unterstützte Fahrräder, die ohne jede Hilfe durch die Bundesregierung Jahr für Jahr von mehreren 100.000 Menschen gekauft werden.
Die Bundesregierung ist dabei, einen der wichtigsten Industriezweige innerhalb der Bundesrepublik Deutschland massiv zu gefährden. Es besteht die Gefahr, dass in wenigen Jahren VW, Mercedes und BMW genauso da stehen wie E.ON und RWE. Und das müssen wir auf alle Fälle abwenden – im Interesse der Umwelt, im Interesse der Gesundheit der Menschen in unseren Städten und auch im Interesse unseres Industriestandorts und der Arbeitsplätze.
 
Atomrückstellungen
Es ist eine absolute Unverschämtheit, dass die Atomkonzerne sich versuchen aus ihrer Verantwortung zu stehlen. Sie haben jahrelang davon profitiert, dass sie steuerfreie Rückstellungen machen durften, haben jahrelang davon profitiert, dass der Einstieg in die Atomkraft mit Milliarden an Steuergeldern im Forschungsbereich unterstützt wurde, und sie haben jahrelang die Gesellschaft belastet mit hoch radioaktiven Atommüll, für den es immer noch keine Entsorgungsmöglichkeit gibt.
Wir Grüne waren immer gegen Atomkraft und sind bereit, uns der Verantwortung zu stellen. Und wir erwarten das von den alten Befürwortern der Atomkraft auch. Wir erwarten das von CDU/CSU und von den Vertretern der Bundesregierung. Denn es kann nicht sein, dass die Atomkonzerne die Lasten dem Steuerzahler überhelfen.
 
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