Dienstag, 5. Januar 2016

BMUB-Pressedienst Nr. 001/16 – Klimaschutz/Wirtschaft

Berlin, 05. Januar 2016

Klimaschutz/Wirtschaft
Bundesumweltministerium fördert Klimaschutz-Projekte für Energieaustausch
in Gewerbegebieten

Ein neues Projekt soll Klimaschutzpotenziale von kleinen und
mittelständischen Unternehmen heben. Das Vorhaben „Interflex" zielt
durch die integrierte Betrachtung der Bereiche Strom und Wärme vor allem
auf Effizienzpotenziale, die von mehreren Unternehmen gemeinsam gehoben
werden können. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt im Rahmen
der Nationalen Klimaschutzinitiative in den kommenden drei Jahren mit
insgesamt rund 623.000 Euro.

Zielgruppe sind benachbarte Unternehmen in bestehenden Gewerbegebieten. Im
Zentrum des Projekts steht eine Gruppen-Analyse des Energieverbrauchs von
benachbarten Unternehmen in zehn Gewerbegebieten. Analysiert wird, wie die
Energieeffizienz gesteigert und der Energiebedarf flexibilisiert werden
kann (Laststeuerung). Ziel ist, einen „Energieaustausch" zwischen
mehreren Unternehmen in einem Gewerbegebiet zu organisieren. Ein Beispiel
dafür ist die Nutzung überschüssiger Abwärme eines Unternehmens durch
andere, benachbarte Unternehmen.

Das Vorhaben basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen: Die erste Säule ist
ein erprobtes Analyseverfahren durch ein softwaregestütztes
Energie-Simulationsmodell. Diese Analysen werden von der Hochschule
Karlsruhe durchgeführt. Die zweite Säule ist die Vernetzung der
Betriebe. Sie wird durch den Projektpartner IREES, Institut für
Ressourceneffizienz und Energiestrategien, gewährleistet.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative:
www.klimaschutz.de.



Das BMUB auf Twitter: @bmub

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