Donnerstag, 5. November 2015

BMUB-Pressedienst Nr. 296/15 - Baukultur/Internationales

Berlin, 05. November 2015

Baukultur/Internationales
Bundesbauministerium unterstützt die „Weiße Stadt" in Tel Aviv" mit
2,5 Mio. Euro

Das Bundesbauministerium fördert das Denkmalschutz- und Architekturzentrum
„Weiße Stadt" in Tel Aviv bis zum Jahr 2025 mit insgesamt 2,5
Millionen Euro. Eine entsprechende Vereinbarung haben Bundesbauministerin
Dr. Barbara Hendricks und der Oberbürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai,
heute in Berlin unterzeichnet.

Die "Weiße Stadt" in Tel Aviv ist das weltweit größte Ensemble von
Gebäuden der klassischen Moderne, auch bekannt als Bauhaus-Stil. Seit
2003 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Planung und Errichtung
dieser Gebäude ist eng mit dem Schicksal deutscher und europäischer
Architekten jüdischen Glaubens verbunden, die Deutschland nach 1933
verlassen mussten. Viele Gebäude bedürfen heute einer denkmalgerechten
Sanierung.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Die ‚Weiße Stadt' ist ein
wichtiger Teil unserer gemeinsamen historischen und baukulturellen
Vergangenheit. Eine gemeinsame Architektursprache der klassischen Moderne,
die in Tel Aviv ‚internationaler Stil' oder auch ‚Bauhaus-Stil'
genannt wird, verbindet uns. Wir unterstützen die Stadt Tel Aviv beim
Erhalt dieses bedeutsamen architektonischen Erbes mit dem Aufbau eines
deutsch-israelischen Kompetenznetzwerks in den Bereichen Bauen und
Denkmalschutz."

Mit dem Geld werden Projekte des von der Stadt Tel Aviv eingerichteten
Denkmalschutz- und Architekturzentrums „Weiße Stadt" durchgeführt.
In dem Zentrum für Architektur und Denkmalpflege sollen Baufachleute,
Denkmalpfleger und Handwerker Konzepte für die Sanierung der Gebäude und
des Viertels erarbeiten - in engem Austausch mit den Eigentümern,
öffentlichen Stellen und Bewohnern des Viertels. Erste, bereits
realisierte Projekte zeigen, dass mit dem Zentrum ein lebendiger Ort der
Information und der Diskussion entstanden ist. Mit der langfristigen
Finanzierung kann eine Vielzahl von verschiedenen Projekten realisiert und
so ein wichtiger Beitrag zum Erhalt und zur nachhaltigen Weiterentwicklung
der Weißen Stadt geleistet werden.

Die Unterzeichnung der Vereinbarung ist Teil der Feierlichkeiten zum
50-jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen
Israel und Deutschland.

Das Bundesbauministerium stellt insgesamt rund 2,8 Millionen Euro für die
Arbeit des Zentrums bereit. Das Zentrum wird im "Max Liebling Haus", einem
bedeutenden Baudenkmal mitten in der "Weißen Stadt", eingerichtet. Die
Eröffnung ist nach der Sanierung für das Jahr 2017 geplant.

Das deutsch-israelische Kooperations- und Kompetenznetzwerk „Weiße Stadt
Tel Aviv" bringt Akteure aus allen Bereichen des Bauwesens zusammen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.netzwerk-weisse-stadt.de.





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