Montag, 3. August 2015

BMUB Pressedienst Nr. 196/15 -- Nachhaltigkeit

Berlin, 03. August 2015

Nachhaltigkeit
Staatengemeinschaft setzt sich neue Ziele bei Armut und Umweltschutz
Hendricks: Historische Entscheidung!

Die Weltgemeinschaft hat sich erstmals eine umfassende Agenda für
Nachhaltige Entwicklung gesetzt. Sie wurde gestern nach einer
zwölftägigen Verhandlungsphase per Akklamation von allen
UN-Mitgliedsstaaten angenommen. Der erfolgreiche Ausgang der Verhandlungen
bildet die Grundlage für den UNO-Nachhaltigkeitsgipfel aller Staats- und
Regierungschefs in diesem September, bei dem die Agenda abschließend
verabschiedet wird. Die Entscheidung verschafft auch der UN-Klimakonferenz
in Paris im Dezember eine gute Ausgangslage.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Entscheidung über die
Nachhaltigkeitsagenda der UN ist historisch. Erstmals verbindet die
Weltgemeinschaft systematisch die Bekämpfung von Armut mit der Bewahrung
unseres Planeten. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen zur
2030-Agenda bringt erfreulichen Rückenwind für den globalen
Umweltschutz, und kann weltweit für bessere Sozialstandards und für ein
wesentlich umweltverträglicheres Wirtschaften sorgen. Die im
Verhandlungsergebnis enthaltenen Nachhaltigkeitsziele werden die dringend
erforderlichen Transformation zu einer nachhaltigen, klima- und
umweltverträglichen Entwicklung kräftig voranbringen."

Die Agenda mit dem Titel „Transforming our World: The 2030 Agenda for
Sustainable Development" liefert erstmals einen weltweit gültigen
Umsetzungsplan. Darin einigten sich alle Mitglieder der Vereinten Nationen
auf 17 konkrete Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, zur
Armutsbekämpfung, zu sozialen Fragen und zum Umweltschutz. Diese
erarbeiteten mehrere Gremien der UNO innerhalb der vergangenen drei Jahre,
allen voran die offenen Arbeitsgruppen zu den so genannten Sustainable
Development Goals (SDG), die die Kernelemente der Agenda bilden. Sie
ersetzen die bisherigen Millennium-Entwicklungsziele und sollen bis zum
Jahr 2030 umgesetzt werden.

Deutschland hatte in den Verhandlungen besonders den Zielkatalog, den
Überprüfungs-mechanismus und die Präambel proaktiv gestaltet.
Staatsekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, die an den Verhandlungen
teilnahm: „Die Staa-tengemeinschaft hat ein klares Signal zur
Unterstützung für die neue Nachhaltigkeitsagenda gesetzt. Jetzt geht es
darum, sie umzusetzen und mit Leben zu füllen."

Die Ziele und Hintergründe der UNO-Nachhaltigkeitsziele (2030-Agenda) im
Detail:
http://www.bmub.bund.de/themen/strategien-bilanzen-gesetze/nachhaltige-entwicklung/post-2015-agenda/

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