Mittwoch, 5. August 2015

BMUB-Newsletter 14/15


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NEWSLETTER 14/15
5. August 2015

undefinedVereinte Nationen verabschieden Resolution gegen Wilderei und Wildtierhandel

undefinedInternationale Konferenz für Klimaschutz auf kommunaler Ebene

undefinedStaatengemeinschaft setzt sich neue Ziele beim Umweltschutz und der Armutsbekämpfung

undefinedFlasbarth wirbt für anspruchsvolle Nachhaltigkeitsziele

undefinedG7-Staaten erarbeiten Maßnahmen gegen Meeresmüll

undefinedBMUB fördert "Urwald von morgen" in Thüringen

undefinedGorleben-Veränderungssperre wird verlängert

undefinedNeue Forschungsvorhaben im Umweltinnovationsprogramm

Artenschutz

UN-Resolution gegen Wilderei verabschiedet

Am 30. Juli hat die 69. Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York eine Resolution zur Bekämpfung der Wilderei und des illegalen Handels mit Wildtieren verabschiedet. Wichtige Ziele sind unter anderem die Verbesserung der Strafverfolgung, die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Korruption und Geldwäsche sowie die Reduzierung der Nachfrage nach illegalen Produkten. Die Resolution ist wichtiger Ausdruck des deutschen Engagements für Afrika in den Vereinten Nationen. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks hatte mehrere Initiativen gegen den illegalen Handel mit Wildtierprodukten ergriffen und sich für ein stärkeres internationales Engagement ausgesprochen.undefinedmehr

Klimaschutz

Kommunalkonferenz zum Klimaschutz

Kommunen spielen eine zentrale Rolle bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Gelungene Beispiele hervorzuheben und weitere Potenziale auszuloten, ist Ziel der Internationalen Kommunalen Klimakonferenz (ICCA2015) am 1. und 2. Oktober in Hannover. Über 3000 Städte und Gemeinden sind bereits aktiv im Klimaschutz tätig. undefinedmehr

Nachhaltige Entwicklung

Neue Ziele bei Armut und Umweltschutz

Die Weltgemeinschaft hat sich erstmals eine umfassende Agenda für Nachhaltige Entwicklung gesetzt, die am 2. August per Akklamation von allen UN-Mitgliedsstaaten angenommen wurde. Die Entscheidung verschafft auch der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember eine gute Ausgangslage. Barbara Hendricks würdigte die Agenda als historische Entscheidung. undefinedmehr


Für ein offensives und dynamisches Europa

Vom 22. bis 23. Juli fand ein informelles EU‑Umweltministerratstreffen in Luxemburg statt. Staatssekretär Jochen Flasbarth plädierte für eine Erneuerung der EU-Nachhaltigkeitsstrategie. Zudem warb er für ein glaubwürdiges Finanzpaket im Rahmen der Klimaverhandlungen in Paris - darunter eine Konkretisierung der Zusage über jährlich 100 Milliarden US-Dollar für die Entwicklungsländer ab 2020. undefinedmehr

Meeresumweltschutz

Aktionsplan gegen Meeresmüll

Angesichts des weltweiten Handlungsbedarfs durch die Vermüllung der Meere haben sich die G7-Staaten auf einen Aktionsplan verständigt, der in einem vom BMUB organisierten Workshop weiter konkretisiert wird. Beim Expertentreff in Berlin werden praktische Maßnahmen zur Verringerung von Abfall-Einträgen vom Lande und auf See erarbeitet. Schätzungsweise 100 bis 142 Millionen Tonnen Müll befinden sich zurzeit in den Meeren. undefinedmehr

Naturschutz

BMUB fördert Urwald in Thüringen

Auf einer Fläche von insgesamt 7300 Hektar haben sich im Thüringer Waldgebiet "Hohe Schrecke" vielfältig strukturierte Lebensräume mit urwaldähnlichen Buchenbeständen und einem hohen Anteil an Tot- und Altholz erhalten. In dem vom BMUB mit 9,4 Millionen Euro geförderten Naturschutzvorhaben soll bis zum Jahr 2023 die Entwicklung zum "Urwald von morgen" eingeleitet werden. undefinedmehr

Endlagerprojekte

Verlängerung der Veränderungssperre

Die im Auswahlverfahren für einen Endlagerstandort hochradioaktiver Abfälle beschlossene Gorleben-Veränderungssperren-Verordnung wurde am 22. Juli mit einer ersten Verordnung bis Ende März 2017 verlängert. Barbara Hendricks betonte, dass die Verlängerung der Veränderungssperre keine Vorfestlegung auf den Standort Gorleben bedeute, bei einem offenen und transparenten Suchverfahren jedoch kein Standort im Vorhinein ausgenommen werden kann. undefinedmehr

Förderprogramme
Siebdruckmaschine zum Beschichten der Wafer

Neue Vorhaben im Umweltinnovationsprogramm

Mit dem Umweltinnovationsprogramm (UIP) fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die erstmalige, großtechnische Anwendung innovativer Technologien. Die Vorhaben müssen über den Stand der Technik hinausgehen und sollten zugleich Demonstrationscharakter haben.

Die Allgaier Sachsen GmbH erhält für ihr innovatives Kaltumformverfahren "Variotempo" rund 1,3 Millionen Euro. Durch das vom BMUB geförderte ressourcen- und energiesparende Verfahren zur Produktion von hochfesten Stahl- und Aluminiumbauteilen für Autokarosserien können bei der Herstellung künftig bis zu 60 Prozent Gewicht eingespart werden.undefinedmehr

Mit über 1,4 Millionen Euro fördert das BMUB die Errichtung einer neuartigen Anlage zur ressourcenschonenden Herstellung von Trimethylgallium (TGM). Das Pilotprojekt der Umicore AG & Co. KG aus Hanau (Hessen) ermöglicht im Vergleich zum derzeitigen Stand der Technik bei höherer TMG-Ausbeute einen Verzicht auf organische Lösemittel.undefinedmehr

Ankündigung

Tag der offenen Tür 2015

Am 29. und 30. August bietet das BMUB wieder ein informatives Unterhaltungsprogramm mit vielen Aktionen zum Mitmachen, Lernen und Entdecken. Von 10:00 bis 18:00 Uhr erwarten Kinder und Erwachsene an beiden Tagen spannende Stationen zum Beispiel zu Klimaschutz, Naturschutz, Nachhaltiges Bauen oder Stadtentwicklung.

undefinedzum Terminhinweis

Weitere Termine
04. - 06.09.2015 undefined Jugendkongress "Zukunft selber machen", in Osnabrück
 
12.09.2015 undefined 25 Jahre Nationalparkprogramm, in Berlin
 
16.09.2015 undefined Internationaler Tag für den Schutz der Ozonschicht
Publikationen

Klimaschutz braucht Initiative 2015

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das BMUB seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Das Faltblatt informiert über die bisherigen Erfolge und zeigt Fördermöglichkeiten für Kommunen und Verbraucher.undefinedmehr

 

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