Mittwoch, 24. Juni 2015

BMUB-Pressedienst Nr. 150/15 - Bau

Berlin, 24. Juni 2015


Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für Verteidigung und
dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung


RICHTFEST FÜR ERWEITERUNG DES
BUNDESVERTEIDIGUNGSMINISTERIUMS IM BENDLERBLOCK

Baustaatssekretär Gunther Adler (BMUB) hat heute gemeinsam mit Gerd Hoofe,
Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, und der
Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Petra
Wesseler, beim Richtfest für den Erweiterungsbau des
Verteidigungs-ministeriums in Berlin den Bauleuten für die Fertigstellung
des Rohbaus gedankt.

Baustaatssekretär Gunther Adler: „Mit dem Erweiterungsbau zeigen wir,
dass Baukultur auch bei unseren Verwaltungsgebäuden einen hohen
Stellenwert hat. Der Neubau passt sich mit seinem eigenständigen
architektonischen Akzent gut in das Tiergartenviertel ein. Er wird den
Beschäftigten des Verteidigungsministeriums bessere Arbeitsbedingungen
bieten."

Verteidigungsstaatssekretär Gerd Hoofe: Ich wünsche uns, dass die
Bauarbeiten am Bundesministerium der Verteidigung in Berlin so
erfolgreich, sicher und qualitativ hochwertig wie bisher fortgeführt
werden. Sie alle können bereits jetzt erahnen, wie gelungen sich dieses
neue Bürogebäude nach dem Innenausbau präsentieren wird und wie sich
dieser Bauteil F in den Bendlerblock einfügen wird. Wir, die künftig in
diesem neuen Haus arbeiten werden, freuen uns darauf.

BBR-Präsidentin Petra Wesseler: „Unter Beachtung existierender
Gebäudehöhen und des Denkmalschutzes wird die U-förmige Erweiterung mit
dem benachbarten Altbau verzahnt und mit dem bestehenden Komplex des
Bendlerblocks zu einer funktionalen Einheit zusammengefasst. Dank
konsequenter und disziplinierter Projektüberwachung ist es uns gelungen,
die Einhaltung der Projektziele sicherzustellen."

Seit 1999 befindet sich der Berliner Dienstsitz des
Bundesverteidigungs-ministeriums (BMVg) in den bis Ende der neunziger
Jahre hergerichteten Teilen des Bendlerblocks zwischen Tiergarten,
Kulturforum, Landwehrkanal und Botschaftsviertel. Die ältesten Bauten auf
der Liegenschaft entstanden in den Jahren 1911 bis 1914 nach Plänen des
Architekturbüros Reinhardt & Süßenguth. Der fünfgeschossige
Gebäudekomplex am Landwehrkanal mit neoklassizistischen und neobarocken
Stilelementen wurde zunächst zur Nutzung für oberste Marineämter
errichtet. Auf den Nachbargrundstücken entstanden in den 30er Jahren
zusätzliche Erweiterungsbauten nach Entwürfen des Architekten Wilhelm
Kreis. Heute befinden sich auf dem weitläufigen Gelände auch die
Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Ehrenmal der Bundeswehr.

Im Rahmen der Erweiterung des Berliner Dienstsitzes des BMVg hat das
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in einem ersten Schritt von 2010
bis 2014 weitere bis dahin ungenutzte Teile der denkmalgeschützten
Bestandsbauten hergerichtet. 2013 haben die Arbeiten für den Neubau auf
dem nördlichen Teil der Liegenschaft begonnen. In seiner kompakten
Kubatur und mit seinen solitärhaften Proportionen entspricht der Neubau
im Maßstab den benachbarten Botschafts-gebäuden und fügt sich gut in
das städtebauliche Umfeld ein. Für den Entwurf zeichnet das Stuttgarter
Architekturbüro Auer Weber Assoziierte GmbH verantwortlich, das 2008 den
Realisierungswettbewerb gewonnen hat. Nach Fertigstellung des
Erweiterungsbaus im Jahr 2017 wird der Dienstsitz einer der größten
Ministeriumsstandorte in Berlin sein.

Weitere Informationen zur Maßnahme finden Sie unter:
http://www.bbr.bund.de

Kontakt:
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