Dienstag, 30. September 2014

Sylvia Kotting-Uhl: AKW Fessenheim: Keine spätere Abschaltung

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0707-14

 

18. WP - 30.09.2014

AKW Fessenheim: Keine spätere Abschaltung

Zu Äußerungen der französischen Regierung über das AKW Fessenheim, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Mit ihren jüngsten Äußerungen, sich nicht auf ein konkretes Datum für die Stilllegung des AKW Fessenheim festlegen zu wollen, löst die französische Umweltministerin Royal auch in Deutschland Irritationen aus. Die Bundesregierung muss die französische Regierung an die Zusage von Präsident Hollande erinnern, dass das älteste französische AKW spätestens 2016 endgültig abgeschaltet wird.

Das direkt an der deutsch-französischen Grenze liegende AKW ist besonders gefährlich. Angefangen von der veralteten Auslegung, dem überschwemmungsgefährdeten Kraftwerksgelände, über die denkbar ungünstige Lage in einem Erdbebenrisikogebiet bis hin zum dünnsten Fundament von allen französischen AKW, das zu besonders schlimmen Kernschmelze-Unfällen führen kann: Es gibt lauter triftige Gründe, Fessenheim lieber heute als morgen abzuschalten. Die Abschaltung dieses Risikomeilers aber sogar noch über 2016 hinaus zu zögern, wäre ein unverantwortliches Spiel mit dem Risiko.

Die Bundesregierung muss die Bevölkerung vor diesem Risiko schützen und die französische Regierung mit Nachdruck an deren frühere Zusagen erinnern.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

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Dr. Julia Verlinden: Fracking bleibt ein Risiko für Mensch und Umwelt

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG

18. WP - 30.09.2014
 
Fracking bleibt ein Risiko für Mensch und Umwelt
 
Zur Übergabe von rund 650 000 Unterschriften für ein Fracking-Verbot an Bundesumweltministerin Hendricks erklärt Dr. Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik:
 
Mehr als eine halbe Millionen Menschen haben mit ihrer Unterschrift deutlich gemacht, dass sie Fracking ablehnen. Sie wollen keine Verlängerung für das fossile Zeitalter. Wir fordern Ministerin Hendricks und Minister Gabriel auf, die Bedenken ernst zu nehmen. Fracking zur Förderung von Gas und Öl muss mit Hilfe des Berg- und Wasserrechtes generell ausgeschlossen werden.
 
Kampagnen der Pro-Fracking-Lobby versuchen derzeit zu verschleiern, dass Fracking ein Risiko für Mensch und Umwelt ist. Doch Probleme wie die Entsorgung von giftigem Lagerstättenwasser, Erdbebengefahren, enormer Wasserverbrauch und negative Folgen für das Klima lassen sich nicht wegdiskutieren. Deshalb brauchen wir ein Gesetz, das Konzernen untersagt, auf Kosten von Mensch und Natur noch die letzten Kubikmeter Gas aus dem Boden zu pressen.
 
Sollte die Bundesregierung dem Fracking Tür und Tor öffnen, würde sie gleichzeitig ihr Bekenntnis zur Energiewende in Frage stellen. Ziel der Energiewende ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden und auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz umzusteigen. Statt auf Fracking zu setzen, muss die Bundesregierung also den Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien vorantreiben. Und endlich mehr tun für Energieeinsparung und Energieeffizienz."
 


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Maria Klein-Schmeink: Bundesregierung muss Versorgung von Depressiven verbessern

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG


Bundesregierung muss Versorgung von Depressiven verbessern
 
Zum 11. Europäischen Depressionstag erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:
 
Psychische Erkrankungen sind zu Volkskrankheiten geworden. Das gilt insbesondere für Depressionen: Allein im Jahr 2011 erkrankten etwa neun Millionen Erwachsene in Deutschland an einer Depression. Im Laufe seines Lebens erkrankt jeder Fünfte an einer Depression. Trotz ihrer Häufigkeit werden Depressionen oft zu spät erkannt und unzureichend behandelt. Kinder sowie Partner von psychisch kranken Elternteilen erhalten noch immer zu selten Unterstützung in dieser schwierigen Lebenssituation. 
 
Der Anstieg psychischer Leiden muss uns als gesamte Gesellschaft dazu auffordern, unsere Arbeits- und Lebensweise zu hinterfragen. Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, die eine gesunde Lebensweise und Zeiten des Miteinanders ermöglichen und Arbeitsprozesse entschleunigen. 
 
Nicht hinnehmbar sind derzeit übliche Wartezeiten von über drei Monaten für ein Erstgespräch beim Psychotherapeuten, sowie fehlende Anlaufstellen bei akuten Krisen. Die Politik ist gefragt Versorgungstrukturen aufzubauen, die eine flexible und schnelle Behandlung ermöglichen, damit psychische Störungen nicht chronisch werden und in der Folge Betroffene aus dem Arbeitsleben und ihrem sozialen Gefüge reißen.
 
Die Bundesregierung hat keine Strategie, wie sie dem drängenden Versorgungsbedarf gerecht werden will. Die geplanten kleinen Korrekturen an der Psychotherapie-Richtlinie reichen für eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung und psychosoziale Unterstützung nicht aus, schon gar nicht, wenn es dabei vorrangig um kurzfristige Kostensenkung geht.
 
Die Bundesregierung ist gefordert, unter Einbeziehung der Länder und Kommunen ein Gesamtkonzept für eine gemeindenahe und personenzentrierte Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aufzulegen. Benötigt werden Angebote der ambulanten Krisenintervention, genügend psychotherapeutische Plätze ohne lange Wartezeiten, bessere Übergänge zwischen stationärer und ambulanter Versorgung, eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Gesundheits- und Sozialberufen, Angebote der ambulanten, wohnortnahen medizinischen Rehabilitation sowie solche, die auch das persönliche Umfeld einbeziehen.



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BMUB Pressedienst Nr. 181/14 -- Wohnen/Altersgerecht Umbauen

Berlin, 30. September 2014

Gemeinsame Pressemitteilung mit der KfW

KfW führt Zuschussvariante zur Förderung von altersgerechtem Umbau mit
Mitteln des Bundes ein

Ab 1. Oktober 2014 können private Eigentümer und Mieter von Zuschüssen
profitieren, die dem Abbau von Barrieren in Wohngebäuden dienen und
zugleich die Einbruchsicherheit erhöhen sollen. Hierfür stellt der Bund
insgesamt 54 Millionen Euro bis 2018 zur Verfügung. Damit wird das seit 5
Jahren erfolgreiche Kreditprogramm der KfW „Altersgerecht Umbauen" um
eine Zuschussvariante ergänzt. Kombiniert werden können die Zuschüsse
mit den Programmen zur energetischen Gebäudesanierung.
Der Programmstart fällt auf den „Internationalen Tag der älteren
Menschen", den die Vereinten Nationen im Jahr 1991 ausgerufen haben, um
die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels in das
Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.
Bundesbauministerin Barbara Hendricks betonte:
„Bei der Sanierung von Wohngebäuden können Bauherren durch die
Förderung von Sicherheitsmaßnahmen nun drei Fliegen mit einer Klappe
schlagen und Kosten sparen, weil sie die Immobilie nur einmal anfassen
müssen. Sie können die energetische Sanierung mit dem Abbau von
Schwellen in der Wohnung verbinden und zugleich etwas für die Sicherheit,
gegen Einbrüche tun."

„Die neue Zuschussvariante im Programm „Altersgerecht Umbauen" ist
eine Alternative zum Kreditprogramm der KfW. Um so lange wie möglich
selbstbestimmt in der gewohnten Wohnumgebung leben zu können, fördern
wir den barrierefreien oder -armen Umbau von Wohnimmobilien. Damit wird
der Wohnkomfort erhöht und die Lebensqualität z.B. von älteren Menschen
wie auch junger Familien verbessert", sagte Dr. Ingrid Hengster,
Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.
Das neue Zuschussprogramm setzt dieselben Förderstandards wie das
bestehende Kreditprogramm „Altersgerecht Umbauen".
Mit dem Programm werden beispielsweise bodengleiche, moderne Duschen,
großzügig geschnittene Räume oder auch schwellenlose und
einbruchhemmende Haus- und Wohneingangstüren gefördert. Durch einen
frühzeitigen Umbau werden präventiv die Sturz- und Unfallgefahr gesenkt
und Erleichterungen für pflegende Personen geschaffen.
Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und
Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter.
Finanziert werden bis zu 8% der förderfähigen Investitionskosten für die
Durchführung einzelner, frei kombinierbarer Maßnahmen zur
Barrierereduzierung, maximal jedoch 4.000 EUR pro Wohneinheit. Für den
Förderstandard „Altersgerechtes Haus" können Zuschüsse in Höhe von
10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 EUR pro
Wohneinheit, beantragt werden.

Detaillierte Informationen (u.a. Pressematerial, Graphik) zum Programm
Altersgerecht Umbauen finden Sie unter
www.kfw.de/455
www.kfw.de/barrierereduzierung
www.kfw.de/tk-agu
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/
www.kfw.de/PDF/Download-Center/Förderprogramme-(Inlandsförderung)/PDF-Dokumente/6000002920_Fahrplan_Komfortable_Immobilie.pdf

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
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Brigitte Pothmer: Warnsignale am Arbeitsmarkt – Nahles muss dringend umsteuern

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG



18. WP - 30.09.2014

 

Warnsignale am Arbeitsmarkt – Nahles muss dringend umsteuern

 

Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat September erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:

 

Sinkende Arbeitslosenzahlen im Zuge der Herbstbelebung sind immer eine gute Nachricht. Doch die Warnsignale am Arbeitsmarkt werden immer deutlicher. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit gestiegen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen klettert kontinuierlich weiter und die Betriebe erkundigen sich bereits vermehrt nach Kurzarbeitergeld. All dies sind Indikatoren dafür, dass sich die unsicheren Konjunkturaussichten vermehrt auf dem Arbeitsmarkt niederschlagen.

 

Die Arbeitsministerin muss diese Zeichen ernst nehmen und reagieren. Denn die Bundesagentur für Arbeit ist nach eigenen Aussagen für konjunkturell schwierige Zeiten in keiner Weise gerüstet. Gleichzeitig ist es höchste Zeit, dass die Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive bekommen. Das geht nicht ohne einen Sozialen Arbeitsmarkt und deutlich mehr Mittel für Qualifizierung und Weiterbildung.

 

 

 

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BMUB-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe 09/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter des BMUB-Bildungsservice Ausgabe 09/2014. Den
BMUB-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im Internet unter:
http://www.bmub.bund.de/newsletter/bildung

Themen der aktuellen Ausgabe sind u.a.:

* Umwelt im Unterricht - Onlinedienst für Lehrkräfte mit neuem Gesicht
* Jugend macht Stadt - 6. Jugendforum Stadtentwicklung
* Impulsgeber für Nachhaltigkeit in Kitas gesucht

Ihre
BMUB-Newsletter-Redaktion

IMPRESSUM
Der BMUB-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat Neue Medien
11055 Berlin

Redaktion:
Kerstin Hoth (BMUB)

Kontakt:
Referat Umweltbildung
Tel.: 030 18 305-2154, Fax: 030 18 305 -2044

Realisation:
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BMUB Pressedienst Nr. 180/14 -- Umwelt/Pilotprojekt

Berlin, 30. September 2014

Umwelt/Pilotprojekt
Pronold: Neues Produktionsverfahren für LED-Lampen spart Energie und
Ressourcen

Die Firma Seidel GmbH & Co. KG aus Marburg eröffnet heute zwei
Fertigungslinien für eine materialeffiziente Produktion von
LED-Leuchtmitteln. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben, das
zu einer deutlichen Minderung von CO2-Emissionen beiträgt und Metall und
Kunststoffe einspart, mit rund 5 Millionen Euro aus dem
Umweltinnovationsprogramm. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMUB,
Florian Pronold, besuchte das Unternehmen heute anlässlich der Eröffnung
der neuen Anlage.

Pronold: „Hessen strahlt aus! Der LED-Beleuchtung gehört die Zukunft.
Mit ihr können zielgenaue Beleuchtungskonzepte umgesetzt und viel Energie
eingespart werden. Die Produktion hier vor Ort bringt Beschäftigung und
vermeidet zusätzlich noch eine große Menge an CO2. Angeschoben durch die
Förderung des Bundesumweltministeriums wünsche ich der Firma Seidel eine
strahlende Zukunft."

Auf der ersten Fertigungslinie sollen LED-Lampen in der klassischen
Glühlampenform mit maximalen Stückzahlen hergestellt werden, während
auf der zweiten Linie unterschiedliche Lampentypen in variablen
Stückzahlen produziert werden sollen. Die Lampen werden bis zu 60 Prozent
leichter sein als vergleichbare Produkte. Damit können jährliche
Einsparungen von 260 Tonnen Aluminium, 20 Tonnen Zinn, 40 Tonnen Kupfer
und 10 Tonnen Kunst- und Klebstoffen erreicht werden. Zudem sollen sich
die Produkte durch die geringe Anzahl verwendeter Materialien besser
recyceln lassen. Die lokale Produktion von LED-Lampen könnte hunderte
Containerlieferungen aus Fernost einsparen und die damit verbundenen
CO2-Emissionen vermeiden. Darüber hinaus könnten durch eine schnelle
Verbreitung der sparsamen Produkte jährlich 550.000 Tonnen CO2-Emissionen
bei den Endkonsumenten vermieden werden.

Das Projekt wird aus dem Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der
Produktion" des Umweltinnovationsprogramms gefördert. Ziel des
Förderschwerpunkts ist es, Produktionsabläufe zu optimieren, um
natürliche Ressourcen zu schonen. Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird
die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie
gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und
sollte Demonstrationscharakter haben.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

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Montag, 29. September 2014

BMUB Pressedienst Nr. 179/14 -- Gorleben

Berlin, 29. September 2014

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Niedersächsischen Umweltministerium
und dem
Bundesamt für Strahlenschutz

Gorleben
Betrieb im Schacht Gorleben wird auf ein Minimum reduziert

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat vereinbarungsgemäß den neuen
Hauptbetriebsplan für das Bergwerk Gorleben vorgelegt. Damit wird ein
zentraler Bestandteil der Verständigung zu Gorleben zwischen dem
Bundesumweltministerium, dem niedersächsischen Umweltministerium und dem
BfS vom 29. Juli 2014 umgesetzt. Die Beteiligten hatten sich im Sommer
darauf verständigt, wie der Offenhaltungsbetrieb für Gorleben
ausgestaltet werden soll. Der Betrieb im Grubengebäude wird dabei auf ein
Minimum reduziert. Der neue Hauptbetriebsplan, den das BfS bei der
zuständigen niedersächsischen Bergbehörde eingereicht hat, enthält die
technische Detailausgestaltung zur Umsetzung des Offenhaltungsbetriebs.
Der bisherige Hauptbetriebsplan wird zum 1. Oktober ungültig.

Das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat
entschieden, dass im neuen Hauptbetriebsplan vorgesehene Arbeiten schon
vor der förmlichen Zulassung des Betriebsplans durchgeführt werden
können. Eine entsprechende befristete bergrechtliche Verfügung wird das
Amt erlassen.

Mit den im neuen Hauptbetriebsplan vorgesehenen Arbeiten soll das Bergwerk
Gorleben in den langfristigen Offenhaltungsbetrieb überführt werden. Der
Plan beruht auf folgenden Eckpunkten:
• Der Erkundungsbereich 1 wird außer Betrieb genommen. Alle Anlagen,
Komponenten und Systeme werden aus diesem Erkundungsbereich entfernt, der
Bereich abgesperrt.
• Im Offenhaltungsbetrieb werden lediglich die zwei Schächte sowie die
aus bergbaulichen Anforderungen notwendigen Teile des
Infrastrukturbereiches für Frischluft und Fluchtwege weiterbetrieben.
Hierzu gehört eine begehbare Verbindung zwischen den Schächten.
• Die Sicherungsanlagen werden auf den Stand einer normalen industriellen
Anlage zurückgebaut.
• Der Betrieb der oberirdischen Anlagen wird dem Offenhaltungsbetrieb
angepasst.
• Vor dem reinen Offenhaltungsbetrieb sind Übergangsarbeiten
vorzunehmen, die der Außerbetriebnahme des Erkundungsbereiches und Teilen
des Infrastrukturbereichs geschuldet sind und sich über ca. zwei Jahre
erstrecken werden.
Besucherbefahrungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit in das Bergwerk
werden nicht mehr durchgeführt.

Mit dem Antrag eines neuen Hauptbetriebsplans wird ein weiteres Signal
gesetzt, dass die Suche nach einem Standort für hochradioaktive Abfälle
ergebnisoffen und ohne Vorfestlegungen zu erfolgen hat. Zuvor war bereits
der aus dem Jahr 1983 stammende Rahmenbetriebsplan aufgehoben worden. Das
atomrechtliche Planfeststellungsverfahren ist mit Inkrafttreten des
Standortauswahlgesetzes obsolet geworden und vom Bundesumweltministerium
und dem Land Niedersachsen für erledigt erklärt worden.

Hintergrund:

Mit dem Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive
Abfälle wurden die Erkundungsarbeiten in Gorleben beendet. Zugleich wurde
im Gesetz die Offenhaltung des Bergwerks festgelegt, die in dem neuen
Hauptbetriebsplan definiert wird. Nach dem Standortauswahlgesetz ist das
Bergwerk offen zu halten, solange und sofern der Standort nicht aus dem
Auswahlverfahren ausgeschieden ist.


Das BMUB auf Twitter: @bmub

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Katharina Dröge zu TTIP Verhandlungen: Chaos in Berlin und Brüssel

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG

18. WP - 29.09.2014

 

TTIP Verhandlungen: Chaos in Berlin und Brüssel

 

Zur 7. TTIP-Verhandlungsrunde erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik:

Beim Umgang mit den geplanten Handelsabkommen TTIP und CETA regiert das Chaos – sowohl in der Bundesregierung als auch in der EU-Kommission. Während Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel noch am vergangenen Donnerstag im Deutschen Bundestag erklärte, man habe in Brüssel klar deutlich gemacht, dass „das Kapitel Investitionsschutz in der vorliegenden Fassung der EU für Deutschland nicht zustimmungsfähig (ist)“, kontert EU-Kommissionschef Barroso, dass in Bezug auf die CETA-Verhandlungen „alle offiziellen Mitteilungen, die wir aus Deutschland erhalten haben, dafür (waren)“.

Die designierte Handelskommissarin Malmström trägt ebenfalls zur allgemeinen Verwirrung bei, indem sie zunächst der Aufnahme von Investoren-Schiedsgerichten in TTIP eine Absage erteilt und dann zurück rudert. Es ist völlig unklar, ob es in Brüssel und Berlin noch irgendeine Linie in den TTIP Verhandlungen gibt und worüber jetzt eigentlich verhandelt wird. Wir fordern deshalb unmissverständliche Aussagen darüber, dass Klageprivilegien für Konzerne am Rechtsstaat vorbei in einem Handelsabkommen nichts zu suchen haben.

Wirtschaftsminister Gabriel muss deutlich machen, wie er diesbezüglich Nachverhandlungen in CETA durchsetzen will – und bei TTIP Klarheit von der Kommission einfordern.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

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Freitag, 26. September 2014

Uwe Kekeritz und Kordula Schulz-Asche: Ebola-Epidemie: Merkel schweigt statt schnelle Hilfe voranzubringen

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG
 
18. WP - 26.09.2014
 
Ebola-Epidemie: Merkel schweigt statt schnelle Hilfe voranzubringen
 
Anlässlich der Generalversammlung der UNO in New York erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft:
 
Bundeskanzlerin Merkel hat die Ebola-Epidemie sträflich vernachlässigt. Während US-Präsident Obama sich mit einem eindringlichen Appell an die Weltgemeinschaft wendet, schweigt sich die Bundeskanzlerin Merkel zur Ebola-Krise aus.
 
Der von der Regierung im Juli eingerichtete Krisenstab zu Ebola, hat sich 10 Wochen lang durch Nichtstun ausgezeichnet. Erst nachdem Merkel dem internationalen Druck nicht mehr ausweichen konnte, wurden weitere Hilfsmaßnahmen angekündigt. Gleichzeitig kranken die Maßnahmen an einer klaren Federführung und einem abgestimmten Konzept. Das Verhalten der Bundesregierung grenzt an unterlassene Hilfeleistung. Statt schnell und entschieden zu handeln, verzettelt sich die Bundesregierung in unkoordiniertem Aktionismus.
 
Das weitere Ausmaß der Krise entscheidet sich aber in den nächsten Tagen. Es braucht jetzt technische, logistische und personelle Hilfsmaßnahmen. Die Bundesregierung kann es sich nicht mehr leisten, Wochen lang abzuwarten. Uns läuft die Zeit davon! Jede weitere Verzögerung kostet Menschenleben!
Merkel muss die Ebola-Krise jetzt zur Chefsache erklären. Deutschland kann es sich nicht mehr leisten, seine internationalen Verpflichtungen zu ignorieren.
 
Frau Merkel muss endlich für Struktur und Koordination innerhalb der Bundesregierung sorgen und ein abgestimmtes Konzept zur Rekrutierung und Betreuung von Freiwillig vorlegen.
 


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Aktuelle Pressetermine auf der eCarTec Munich 2014 / MATERIALICA 2014

 
Falls diese E-Mail nicht korrekt dargestellt werden sollte, verwenden Sie bitte diesen Link
 
Header Presseinformation eCarTec Materialica deutsch
 
 
 
 
 
 
 
   
Aktuelle Pressetermine auf der eCarTec Munich 2014 / MATERIALICA 2014
 
 
 
 
  Sehr geehrte Frau Babouyes,  

auch in diesem Jahr finden auf der eCarTec Munich 2014 / MATERIALICA 2014 von 21. bis 23. Oktober 2014 wieder zahlreiche presserelevante Termine statt.


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Einen Überblick über alle Pressetermine auf der eCarTec Munich 2014 / MATERIALICA 2014 finden Sie hier.
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Als Pressevertreter haben Sie natürlich freien Zutritt zur Messe und sowie zu unserem begleitenden Kongressprogramm.

Ihr kostenfreies Presseticket können Sie bereits jetzt über unseren Online-Ticketshop downloaden: 

Gehen Sie dazu bitte zunächst auf unseren Online-Ticketshop.   
Dort finden Sie den Button „Mit Ticketgutscheincode“. Wenn Sie diesen anklicken, erscheint ein Feld, in welches Sie einen Code eingeben können. Geben Sie hier bitte „Presse2014“ ein und klicken Sie auf „Prüfen“. Im nächsten Schritt können Sie dann einfach Ihr kostenfreies Presse-Ticket downloaden.

Ebenso stehen wir Ihnen während der gesamten Messelaufzeit in unserem Pressezentrum in Halle B3 jederzeit sehr gerne zur Verfügung.


Sie haben Fragen oder benötigen weitere Informationen. Unter nachfolgenden Kontaktdaten helfe ich Ihnen gerne weiter.


Mit herzlichen Grüßen,

Verena Treutlein
PR Managerin




MunichExpo Veranstaltungs GmbH
Zamdorfer Str. 100
81677 München
Tel: +49 (89) 322991-36
Fax: +49 (89) 322991-19
verena.treutlein@munichexpo.de
 
  Messeimpressionen eCarTec Munich 1
 
   

________________________________________________________________


www.ecartec.de (trade fair / conference / magazine / newsletter / online)
www.materialica.de ( trade fair / conference / magazine / newsletter / online)
www.e-monday.com (networking platform / club)
www.munichexpo.de


P.S.: Don't miss eCarTec Munich and MATERIALICA trade show, with special sectors eBikeTec and Connected Drive - sMove360! 21st - 23rd October 2014, Munich trade fair centre, Entrance West


Registered address/Firmensitz: München
Registration court/Registergericht: München HRB 159163
Managing director/Geschäftsführer: Robert Metzger
VAT-ID: DE244684452
 
 
 
 
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Dr. Tobias Lindner: Konzeptlosigkeit bei 100 Millionen-Euro-Programm für Kommunen

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18. WP - 26.09.2014
 
Konzeptlosigkeit bei 100 Millionen-Euro-Programm für Kommunen
 
Zur Antwort auf die Berichtsbitte bezüglich der Umsetzung des 100 Millionen-Euro-Programms zur Entlastung der Kommunen erklärt Dr. Tobias Lindner, Berichterstatter für den Etat des Bundesfinanzministeriums:
 
Die Bundesregierung hat kein Konzept für die Umsetzung ihres groß angekündigten 100 Millionen-Euro-Programms zur Entlastung der Kommunen. Die verbilligte Abgabe von Konversionsliegenschaften an Kommunen scheint zudem am EU-Beihilferecht zu scheitern. Die Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag hat es zwar in den Haushaltsentwurf für den Etat 2015 geschafft, aber ohne eine Veräußerungsrichtlinie seitens der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) ist sie nicht umsetzbar.
 
Es ist sehr fragwürdig, wie das auf vier Jahre angelegte Programm umgesetzt werden soll und wie hoch die Fördersumme pro Immobilie oder pro Kommune ausfallen soll. Auch gibt die Bundesregierung keine Auskünfte, nach welchen Kriterien die verbilligte Abgabe erfolgen kann.
 
Schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche beweist die Bundesregierung mit dieser Antwort, dass sie in Sachen BImA-Politik außer Ankündigungen nichts tut. Bei den Ausschussberatungen wurde die Abstimmung zu unserem Antrag ,,Moratorium beim Verkauf von Wohnimmobilien in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt" durch Absetzung des Tagesordnungspunktes verhindert. 
 


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Stephan Kühn: Dobrindt unbelehrbar: Gigaliner sollen überall rollen

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18. WP - 26.09.2014
 
Dobrindt unbelehrbar: Gigaliner sollen überall rollen
 
Zu der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geforderten Generalzulassung des Gigaliners auf allen Fernstraßen erklärt Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik:
 
Lkw-Maut senken, neue Straßen bauen und jetzt auch noch der Persilschein für den Gigaliner im gesamten Fernstraßennetz: Während der Verkehrsminister bei den wichtigen Zukunftsentscheidungen zur ÖPNV-Finanzierung auf der Bremse steht, will er beim umweltbelastenden Lkw-Verkehr richtig Gas geben.
Die Bundesregierung verbessert einseitig die Wettbewerbsbedingungen für den Güterverkehr auf der Straße und steuert in die verkehrspolitische Sackgasse. Notwendig wäre ein Kapazitätsausbau im Schienengüterverkehr, damit mehr Verkehr über die Bahn abgewickelt werden kann.
 
Dobrindt ignoriert auch die jüngsten Ergebnisse der Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen. Damit provoziert der Verkehrsminister aus Bayern gerade innerstädtisch eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit. Mit Riesen-Lkw kommt es nicht nur in Tunnel-Nothaltebuchten sondern gerade auf Kreuzungen und vor allem in Kreisverkehren, die nicht für die Abmessungen der Lang-Lkw ausgelegt sind, regelmäßig zu Problemen.
 



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Tabea Rößner: Breitbandausbau: Geplante Frequenzversteigerung kostet Verbraucher viele Millionen Euro

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18. WP - 26.09.2014

 

Breitbandausbau: Geplante Frequenzversteigerung kostet Verbraucher viele Millionen Euro

 

Anlässlich einer Anfrage an die Bundesregierung zu den Konsequenzen der für 2015 angestrebten Frequenzversteigerung („Digitale Dividende II") erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für digitale Infrastruktur:

 

Die Bundesregierung will den Breitbandausbau zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher voranbringen. Um die Frequenzen von DVB-T für den Breitbandausbau nutzen zu können, strebt Bundesminister Dobrindt eine übereilte Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 an, ohne große Übergangsphase. Das heißt, dass 3,8 Millionen Haushalte ihren bisherigen Receiver auf den Müll schmeißen und sich einen neuen DVB-T2 Empfänger kaufen müssen. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wird das teuer. Wir rechnen mit Kosten von mindestens 300 Millionen Euro für die Haushalte und einer Menge Elektroschrott. Der Bundesregierung sind diese Konsequenzen bewusst, verschweigt sie aber in der Öffentlichkeit. Das ist ein Skandal.

 

Der Breitbandausbau muss beschleunigt werden, und es ist klar, dass es dazu auch Funkfrequenzen braucht. Die Versteigerung wird aber auch nicht das Allheilmittel sein. Der Bundesminister wirft Nebelkerzen in der Hoffnung, dass niemand merkt, dass er kein eigenes Geld herbeischaffen kann, um Deutschland zukunftsfähig zu machen. Wir müssen jetzt massiv investieren und nicht auf mögliche Erlöse einer Frequenzversteigerung setzen, die noch in weiter Ferne liegt und deren Höhe niemand voraussagen kann.

 

Pressestelle
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Donnerstag, 25. September 2014

BMUB-Pressedienst Nr. 178/14 -- Bau/Internationales

BMUB-Pressedienst Nr. 178/14
Berlin, 25. September 2014

Bau/Internationales


Hendricks weiht generalsanierte Botschaft in Washington ein

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat heute das Gebäude der Deutschen
Botschaft in den USA wiedereröffnet. Das im Jahr 1964 nach Entwürfen von
Egon Eiermann fertiggestellte Haus ist eine der größten deutschen
Auslandsvertretungen. Es war in den vergangenen drei Jahren für 65,6
Millionen Euro generalsaniert worden.

Hendricks: "Deutschland hat mit diesem wegweisenden, von Stahl, Holz und
Glas dominierten Bau aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ein
architektonisches Zeichen für Transparenz und Demokratie gesetzt, dessen
Signalwirkung noch immer aktuell ist. Mit der jetzt durchgeführten
Generalsanierung erhält das Gebäudeensemble eine zeitgemäße
Ausstattung und weist jetzt eine vorbildliche Energieeffizienz auf. Ich
bin besonders froh, dass wir hier eine gelungene Verbindung zwischen
denkmalgerechter Erhaltung und neuester intelligenter Gebäudetechnik
realisieren konnten. Wir zeigen mit diesem Gebäude auch, wie wirksamer
Klimaschutz in bestehenden Gebäuden aussehen kann."

Bei ihrem Besuch in der amerikanischen Hauptstadt, der sich an Hendricks'
Auftritt beim New Yorker UN-Klimagipfel anschloss, führte die Ministerin
bilaterale Gespräche mit Vertretern der US-Regierung: Mit US-Bauminister
Julian Castro vereinbarte sie eine vertiefte Kooperation in Fragen der
nachhaltigen Stadtentwicklung. In einem Gespräch mit der Leiterin der
US-Umweltschutzbehörde EPA, Gina McCarthy, brachte Hendricks ihre
Unterstützung für die ehrgeizigen Pläne der Obama-Regierung für die
Emissionsminderung bei den Kraftwerken in den USA zum Ausdruck. Der Clean
Power Plan der EPA sieht eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes der
Kraftwerke bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2005 vor.

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BMUB Pressedienst Nr. 177/14 -- Klimaschutz

Berlin, 25.09.2014

Klimaschutz
Neun Kommunen sind Gewinner im Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz"

Die Gewinner des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz" stehen fest. Neun
Kommunen wurden heute in Berlin für ihr besonderes Engagement
ausgezeichnet. Der Wettbewerb wird vom Bundesumweltministerium und dem
„Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz" ausgerichtet.
Die Gewinnerkommunen erhalten je 30.000 Euro für besonders vorbildliche
Projekte zur Umsetzung von Klimaschutz vor Ort. Verliehen wurden die
Preise von der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita
Schwarzelühr-Sutter.

Schwarzelühr-Sutter: „Die 117 Bewerbungen belegen, wie aktiv Klimaschutz
vor Ort gelebt wird. Die Gewinnerkommunen, aber auch alle anderen
Bewerber, zeigen: Kommunaler Klimaschutz regt die Kreativität der Akteure
vor Ort an und sendet als Impulsgeber für eine zukunftsfähige Region
wichtige Signale. Ihre innovativen und erfolgreichen Klimaschutzprojekte
sind leuchtende Beispiele, die möglichst viele weitere Kommunen zum
Engagement im Klimaschutz motivieren sollen."

Insgesamt 117 Bewerbungen, verteilt auf drei Kategorien, lagen der Jury
vor. Ausgewählt wurden schließlich:

Kategorie 1 - Kommunaler Klimaschutz durch Kooperation (38 Bewerbungen)
• Schwalm-Eder-Kreis (Hessen): Technikhaus EnergiePLUS –
gemeinsam Klimaschutz sichtbar machen
• Landeshauptstadt Potsdam (Brandenburg): Sozialverträgliche
energetische
Sanierung der „Gartenstadt Drewitz"
• Stadt Bonn (Nordrhein-Westfalen): Zusammen stark – Aufbau einer
kommunalen
Energieagentur
Kategorie 2 - Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement (23
Bewerbungen)
• Landkreis Reutlingen (Baden-Württemberg): Neue Wege der
Mitarbeitersensibilisierung für den Klimaschutz
• Landeshauptstadt Mainz (Rheinland-Pfalz): Klimafreundliche Beschaffung
und Vergabe
• Stadt Gladbeck (Nordrhein-Westfalen): 35 Jahre erfolgreiches Energie-
und
Klimaschutzmanagement
Kategorie 3 - Kommunaler Klimaschutz zum Mitmachen (56 Bewerbungen)
• Gemeinde Sulzbach (Hessen): Bürgermitwirkung „Verträgliche
Mobilität" für ein
gutes Klima
• Stadt Hagen (Nordrhein-Westfalen): „Lucy-Trilogie" – Kinder- und
Jugendtheater
für den Klimaschutz
• Stadt Kassel (Hessen): Klimafreundliche Großveranstaltung –
Hessentag 2013
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter
www.klimaschutz.de/kommunen
Dort finden Sie ab etwa 19 Uhr auch weitere Informationen zu den
Preisträgern und Bilder von der Preisverleihung.

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Tom Koenigs & Omid Nouripour: Irak: Zu wenig humanitäre Hilfe

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG

18. WP - 25.09.2014

 

Irak: Zu wenig humanitäre Hilfe

 

Zu Aussagen der Bundesregierung über finanzielle Unterstützung für den Irak im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe erklären Tom Koenigs, Sprecher für Menschenrechtspolitik und Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:

 

Noch im Bundestag hatte der Fraktionsvorsitzende der SPD verkündet: Seine Partei werde darauf achten, dass die humanitäre Hilfe für den Irak deutlich höher sei ist als die 70-Millionen-Waffenhilfe.

 

Jetzt ist klar: Diese Aussagen zeugen von Ahnungslosigkeit oder bewusster Irreführung. Im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe hat die Bundesregierung ihre Karten auf den Tisch gelegt: Rund 25 Millionen Euro sollen für die irakische Regierung bereitgestellt werden. Das selbstgesetzte Ziel, vom SPD Fraktionsvorsitzenden publikumswirksam verkauft, wird meilenweit verfehlt.

 

Angesichts der multinationalen Anstrengungen im Kampf gegen die IS-Milizen und der vielen Toten, Verwundeten und Vertriebenen im Irak, fordern wir die Bundesregierung auf, die Gelder für Humanitäre Hilfe, wie versprochen, auf mindestens 70 Millionen aufzustocken.  Auch Thomas Oppermann und die SPD müssen jetzt Farbe bekennen.

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

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Informationen zum eCarTec Kongress 2014

 
Falls diese E-Mail nicht korrekt dargestellt werden sollte, verwenden Sie bitte diesen Link
 
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6. Internationaler Kongress für Elektro- & Hybrid-Mobilität

21. - 22. Okt. 2014

 
 
 
 
  Sehr geehrte Frau Babouyes  
noch 27 Tage bis zu unserem 6. Internationalen Kongress für Elektro- & Hybrid-Mobilität in München. Unser Kongress findet parallel zu den Messen eCarTec Munich und MATERIALICA am 21. und 22. Oktober 2014 im Novotel Messe München statt.

Schauen Sie sich unser spannendes Programm an und lesen Sie interessante Informationen über unsere Referenten und ihre Vortragstitel. Klicken Sie auf der Homepage einfach die jeweilen Vortragstitel der Referenten an und Sie erhalten viele weitere Iinformationen.

Ihre Teilnahme auf dem eCarTec Kongress können Sie mit einem kostenlosen Besuch auf der Messe eCarTec Munich und MATERIALICA optimal kombinieren.


An beiden Tagen gibt es spannende Präsentationen, leckeres Essen und Getränke sowie auch jetzt schon viele, angemeldete, internationale Kongressteilnehmer.

Die Kongress-Eröffnungsrede wird dieses Jahr von der Parlamentarischen Staatssekretärin Katherina Reiche, Bundeministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, gehalten.


 
 
 
   

Folgende Themenschwerpunkte werden behandelt:

- Von der Elektromobilität zum vernetzen Fahrzeug
  • mit Herrn Günter von RWE Effizienz GmbH und einem Vortrag "Idee - Innovation - Wirklichkeit: Wie die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektroautos in der Praxis aussieht!"
  • mit Herrn Mogre von Siemens AG und einem Vortrag: "City2.e - Integration von Mobilitäts- und Energienetzlösungen am Beispiel Berlin-Prenzlauer Berg"
  • mit Frau Saller und Herrn Peters von designaffairs GmbH und einem Vortrag "User Interface"
     
- Antrieb
 
u.a. mit Delphi Deutschland GmbH &
DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

 
- Ehrfahrungsberichte & Mobilitätslösungen
 
u.a. mit Bayern Innovativ & Stadtwerke Düsseldorf AG
 
 - Infrastruktur & Ladetechnik
 
u.a. mit ABB B.V., BMW Group & Qualcomm GmbH
 
- Sicherheit & Batterie
 
u.a. mit BMZ GmbH & CETECOM ICT Service GmbH

 
 
 
 
alles quer
 
   
 
 
   
Das Programm finden Sie HIER. (Änderungen vorbehalten)



 
 
 
 
   









 
 
 
eCarTec munich Logo transparent 20123  
  Weitere Informationen zum Kongress und zum Programm finden Sie unter  
www.ecartec.de

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

Viele Grüße

Olivia Zubanovic
Sales & Marketingassistent

MunichExpo Veranstaltungs GmbH
Zamdorfer Str. 100
81677 München
Tel: +49 (89) 322991-16
Fax: +49 (89) 322991-19
Email: olivia.zubanovic@munichexpo.de
 
 
 
 
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