Dienstag, 22. Juli 2014

BMUB-Pressedienst Nr. 125/14 – Umwelt/Pilotprojekt

Bundesumweltministerium fördert materialeffiziente Kiesaufbereitung

Die Münchner Kies Union GmbH & Co. Sand- und Kieswerke KG aus
Unterschleißheim (Bayern) plant die Einführung eines innovativen
Verfahrens zur vollständigen Nutzung der Rohmaterial-Ressourcen Sand und
Kies durch Prozessoptimierung und Materialrückgewinnung. Die Umsetzung
dieses Pilotprojekts, das den Rohstoffaufwand deutlich vermindert, wird
mit rund 216.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des
Bundesumweltministeriums gefördert.

Am Standort „Hollerner See" baut das Unternehmen jährlich rund 500.000
Tonnen Rohkies ab. Mit dem derzeitigen Aufbereitungsverfahren können
lediglich 80 Prozent des Rohkieses aufbereitet und weiterverkauft werden.
Die restlichen 20 Prozent werden als unverkäufliches Material in den
Baggersee zurückgekippt. Ab 2015 ist geplant, die Aufbereitungstechnik im
Rahmen des Kieswerkumzugs an den Standort „Eching Süd" zu erweitern,
sodass 100 Prozent des Rohmaterials zu marktgängigen Rund-Produkten und
zu Splitt verarbeitet werden können. Die Aufbereitung des Rohmaterials
wird dabei konzeptionell und technisch so ausgestaltet, dass
prozessintegriert und prozessgesteuert alle Materialströme
vollautomatisch ineinandergreifen.

Mit dem neuen Verfahren kann der Rohstoffaufwand um rund 18 Prozent und der
Ener-gieaufwand um rund 16 Prozent gesenkt werden. Daraus resultiert eine
Minderung der Treibhausgase von rund 14 Prozent. Außerdem verlangsamt
sich durch eine intensive Ausbeute und Ausnutzung der Lagerstätte der
Flächenverbrauch.

Das Projekt wird aus dem Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der
Produktion" des Umweltinnovationsprogramms gefördert. Ziel des
Förderschwerpunkts ist es, Produkti-onsabläufe zu optimieren, um
natürliche Ressourcen zu schonen.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische
Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss
über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter
haben.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

Das BMUB auf Twitter: @bmub

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Andreas
Kübler, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
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