Donnerstag, 17. Juli 2014

BMUB Pressedienst Nr. 124/14 -- Umwelt/Pilotprojekt

Aufbereitung von abgelagerten Quarzsanden erhöht die Materialeffizienz

Die Dörentrup Quarz GmbH & Co. KG wird mit 483.000 Euro aus dem
Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums eine neue
umweltfreundliche Feinsand-Rückgewinnungsanlage in Verbindung mit
innovativen Sandaufbereitungstechniken anschaffen. Den Zuwendungsbescheid
für diese Fördermittel hatte das niedersächsische Unternehmen von
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erhalten.

Das Unternehmen betreibt einen Sand-Tageabbau zum Abbau von Quarzsanden.
Bei dem derzeitigen branchenüblichen Sandaufbereitungsverfahren können
aufgrund des sehr feinen Duinger Quarzsandes ca. 25 Prozent des Rohsandes
nicht erfasst werden und müssen ungenutzt gemeinsam mit dem Waschwasser
zurück in die Rückstandsgruben verbracht werden.

Mit der Investition können von 1,924 Millionen Tonnen Rückstandsmaterial
ca. 480.000 Tonnen an Feinsanden zurückgewonnen werden. Dies entspricht
dem vierfachen Jahresabsatz des Unternehmens und der Vermeidung eines
Flächenabbaus von 1,8 Hektar. Durch den Einsatz eines Saugschiffs
entstehen weiterhin erhebliche Einsparungen an Diesel und Elektrizität,
die bisher bei dem Einsatz von Radladern und Dumpern erforderlich waren.

Das Projekt wird aus dem Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der
Produktion" des Umweltinnovationsprogramms gefördert. Ziel des
Förderschwerpunkts ist es, Produktionsabläufe zu optimieren, um
natürliche Ressourcen zu schonen.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische
Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss
über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter
haben.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

Das BMUB auf Twitter: @bmub

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Andreas
Kübler, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
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