Donnerstag, 10. Juli 2014

BMUB Pressedienst Nr. 120/14 -- Wohnen/Bündnis

Breites Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen
Auftaktgespräch unter der Leitung von Ministerin Hendricks

Bund, Länder, Kommunen und Verbände wollen gemeinsam geeignete Maßnahmen
zur Bewältigung aktueller wohnungspolitischer Herausforderungen
ergreifen. Unter der Leitung von Bundesbauministerin Barbara Hendricks ist
heute daher erstmals ein Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen in
Berlin zusammengekommen. Ziel des Bündnisses ist, den steigenden
Wohnraumbedarf in bestimmten Regionen zu decken und gleichzeitig soziale,
demografische und energetische Anforderungen zu berücksichtigen. Eine
Baukostensenkungs-Kommission soll als zentraler Baustein dafür sorgen,
dass dies mit angemessenen Kosten erreicht wird.

Bundesministerin Hendricks betonte: „Insbesondere in Ballungsräumen
fehlt es an be-zahlbarem Wohnraum. Wir brauchen mehr Neubau, eine starke
soziale Wohnraumförderung und eine bessere Unterstützung
einkommensschwächerer Haushalte bei den Wohnkosten. Dafür wollen wir
angemessene und verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen schaffen und
die wohnungspolitischen Instrumente sowie die baulichen Vorgaben besser
aufeinander abstimmen. Gute Wohnverhältnisse und bezahlbare Mieten sind
wesentliche Voraussetzungen für sozialen Frieden und gesellschaftlichen
Zusammenhalt."

Fünf wesentliche Handlungsfelder werden im Bündnis für bezahlbares
Wohnen und Bauen bearbeitet: Dazu gehören der Neubau von Wohnungen sowie
die Belebung des sozialen Wohnungsbaus, aber auch die Frage bezahlbarer
Mieten und die soziale Sicherung des Wohnens. Energieeffizienz und
Klimaschutz im Gebäudebestand ist ebenso ein Thema wie auch die
demografische Entwicklung und das Wohnen im Alter. Nicht zuletzt soll es
um nachhaltiges und kostenbewusstes Planen und Bauen gehen.
Vertreter aller föderalen Ebenen und zahlreiche Verbände rund um das
Thema Wohnen und Bauen haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet und
damit beschlossen, das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen ins
Leben zu rufen. Für den Herbst 2015 ist ein Nationaler Kongress geplant,
bei dem eine Zwischenbilanz gezogen wird.

Das BMUB auf Twitter: @bmub

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