Mittwoch, 30. April 2014

BMUB Pressedienst Nr. 074/14 -- Nukleare Sicherheit

Nukleare Sicherheit
Atom-Aufsichtsbehörden beraten in Berlin über Folgen von Fukushima

Die Leiter der Atom-Aufsichtsbehörden von Frankreich, Großbritannien,
Japan, Kanada, Spanien, Schweden und der USA haben sich unter deutschem
Vorsitz mit Maßnahmen zu sicherheitstechnischen Verbesserungen nach
Fukushima befasst. Schwerpunkt der Diskussionen, die vom 28. bis 30. April
in Berlin stattfanden, waren zudem sicherheitstechnische Fragen der
Stilllegung von Kernkraftwerken, der verantwortungsvollen Lagerung
radioaktiver Abfälle sowie der Sicherstellung der Finanzierung von
Stilllegung und Entsorgung. Die International Nuclear Regulators
Association (INRA) bietet hierzu ein bewährtes Forum für einen offenen,
vertrauensvollen Meinungsaustausch.

Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks: „Anspruchsvolle nukleare
Sicherheitsstandards liegen im Interesse aller Staaten, die Kernenergie
nutzen, ob sie nun ihre Kernenergieprogramme ausbauen oder, wie
Deutschland, aus der Atomkraft aussteigen. Deutschland setzt sich auf
internationaler Ebene nachdrücklich für höchste Sicherheitsstandards
ein, um unsere Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Unser besonderes
Augenmerk gilt dabei den grenznahen ausländischen Kernkraftwerken, aber
auch europa- und weltweit setzen wir uns für ein größtmögliches Maß
an Sicherheit ein."

Die INRA wurde 1997 als informeller Zusammenschluss der Chefs der
regulatorischen Sicher-heitsbehörden gegründet, um einen Austausch von
Informationen und Ansichten zu zentralen Sicherheitsfragen im
Atomenergiebereich zu ermöglichen. Ziele der INRA sind es, eine globale
Sicherheitskultur im Nuklearbereich zu schaffen sowie ein international
abgestimmtes Vorgehen bei wichtigen Sicherheitsfragen zu erreichen.

Das BMUB auf Twitter: @bmub

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