Dienstag, 11. März 2014

BMUB Pressedienst Nr. 041/14 -- Bauen/Hauswände

Gemeinsame Pressemitteilung
mit der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Die Energiewende beginnt in den eigenen vier Wänden
Bündnis aus Politik und Wirtschaft startet Kampagne „Die Hauswende"
zur energiesparenden Sanierung

Berlin, 11. März 2014. Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat heute in
Berlin den Startschuss für die Kampagne „Die Hauswende" gegeben, eine
bundesweite und branchenübergreifende Informationsoffensive zur
energetischen Gebäudesanierung. Damit will ein breites Bündnis aus
Politik und Wirtschaft die Energiewende im Gebäudebereich vorantreiben.
Mit der Kampagne erhalten Hausbesitzer Informationen zur energiesparenden
Sanierung und Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten
Energieexperten vor Ort.
„Die Hauswende"-Kampagne wurde von der Allianz für
Gebäude-Energie-Effizienz (geea) initiiert und wird vom
Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), dem Bundesbauministerium (BMUB) sowie
den relevanten Branchenverbänden und zahlreichen Unternehmen getragen.
Die Bundesregierung trägt mit 1,3 Millionen Euro zu dem Projekt bei.
Gesteuert wird die Kampagne von der Deutschen Energie-Agentur (dena).
„Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in
Deutschland stammen aus einer Zeit, in denen es noch keinerlei Vorgaben
für den baulichen Wärmeschutz gab. Die Energiewende wird nur
funktionieren, wenn wir es schaffen, diese Gebäude energieeffizient zu
sanieren und verstärkt den Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien zu
decken ", betonte Bundesbauministerin Barbara Hendricks bei der
Auftaktveranstaltung. „Die energetische Sanierung ist die Energiewende
in den eigenen vier Wänden. Deshalb unterstützen wir mit der Kampagne
Hausbesitzer dabei. Die energiesparende Modernisierung ist für alle eine
gute Investition in die Zukunft", fügte Hendricks hinzu.
Gebündelte Informationen zur energetischen Sanierung
Effiziente Heizungstechnik, eine fachgerechte Wärmedämmung, moderne
Fenster und erneuerbare Energien - bei einer energetischen Sanierung
müssen verschiedene Gewerke Hand in Hand arbeiten. Für Hausbesitzer ist
es oft nicht einfach, ein so komplexes und technisches Vorhaben
umzusetzen. Umso wichtiger ist es, neutrale Informationen und fachgerechte
Unterstützung zu bekommen. Das Internetportal www.die-hauswende.de
bündelt die wichtigsten Informationen zur energetischen
Gebäudesanierung. Per Online-Suche können Verbraucher schnell und
unkompliziert geeignete Fördermöglichkeiten sowie qualifizierte
Energieexperten und Firmen in ihrer Nähe finden. Weiterhin wird es eine
bundesweite Anzeigenkampagne sowie Informationsveranstaltungen in vielen
Städten und Regionen geben.
„Das Besondere an dieser Kampagne ist, dass die wichtigsten Marktakteure
der energetischen Gebäudesanierung an einem Strang ziehen und sich
gemeinsam für mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich einsetzen ",
erläuterte Stephan Kohler, geea-Sprecher und Vorsitzender der
dena-Geschäftsführung. „Es ist ein großer Erfolg, dass alle
beteiligten Branchen und die zuständigen Bundesministerien die Kampagne
„Die Hauswende" unterstützen. Wir schaffen damit mehr Transparenz auf
dem Sanierungsmarkt und die Unternehmen werden ihrer Verantwortung
gegenüber den Kunden gerecht".
Die Kampagne wird auch von den großen Branchenverbänden getragen, wie dem
Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V.
(BDH), dem Gesamtverband Dämmstoffindustrie (GDI), dem Verband Fenster +
Fassade (VFF), dem Bundesverband Flachglas (BF) sowie dem Baufinanzierer
Wüstenrot und der Sto AG.
Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) ist ein
branchenübergreifender Zusammenschluss führender Vertreter aus
Industrie, Forschung, Handwerk, Planung, Energieversorgung und
Finanzierung. Die Allianz wurde auf Initiative der dena gegründet.

Das BMUB auf Twitter: @bmub
Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Michael Draeke, Chausseestraße 128
a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 72 61 65-709, Fax: +49 (0)30 72 61 65-699, E-Mail:
draeke@dena.de, Internet: www.dena.de

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2010
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