Mittwoch, 29. Januar 2014

BMUB Pressedienst Nr. 014/14 -- Umwelt/Strahlenschutz

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg

Umwelt/Strahlenschutz
Überwachung der Radioaktivität auf hohem Niveau
EU-Kommission legt Bericht zu Baden-Württemberg vor

Die landesweite Überwachung der Radioaktivität hat in Baden-Württemberg
in weiten Bereichen „höchstes Niveau". Das ist das Ergebnis einer
Überprüfung, die ein Team der Europäischen Kommission zur Überwachung
der Umweltradioaktivität vorgenommen hat.

Nach Artikel 35 des Euratom-Vertrages muss jeder Mitgliedsstaat über die
notwendigen Einrichtungen verfügen, um den Radioaktivitätsgehalt der
Luft, des Wassers und des Bodens ständig überwachen zu können. Zugleich
muss gewährleistet sein, dass die europäischen Grundnormen im
Strahlenschutz eingehalten werden.

Die Europäische Kommission hat 2012 diese Überwachungseinrichtungen in
acht Mitgliedsstaaten, darunter auch in Deutschland am Beispiel von
Baden-Württemberg, überprüft. Der Schwerpunkt der unabhängigen
Überprüfung lag auf dem Raum Freiburg und umfasste ausgewählte
Einrichtungen des Systems der bundes- und landesseitigen Überwachung der
Umweltradioaktivität. Im anlagenbezogenen Bereich hatte sich das Team auf
die Überwachung der radioaktiven Ableitungen aus der Nuklearmedizin des
Universitätsklinikums Freiburg und der Euro-PET GmbH, die
Radiopharmazeutika mit kurzer Halbwertszeit für
Positronenemissionsuntersuchungen (bildgebende Verfahren der
Nuklearmedizin) produziert, konzentriert. Gegenstand der Prüfungen an den
Standorten und Labors waren vertiefte Fragen zur Überwachung und
Probenahme, Analyseverfahren, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung,
Archivierung und Datenübermittlung. In diesem Zusammenhang wurden auch
Teile der Kernreaktor-Fernüberwachung (KFÜ) in die Überprüfung
einbezogen. Der Bericht dazu wurde jetzt von der Europäischen Kommission
an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit übersandt.

Die aus dem Erfahrungsaustausch hervorgegangenen Empfehlungen, z. B. die
Erneuerung der Messeinrichtungen zur Messung der Gammaaktivität an den
Messstellen der Bundesanstalt für Gewässerkunde, werden bei der
Optimierung der Überwachung der Radioaktivität genutzt.
http://ec.europa.eu/energy/nuclear/radiation_protection/article35/article_35_en.htm


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