Mittwoch, 22. Januar 2014

BMUB Pressedienst Nr. 011/14 -- Kommunen/Soziale Stadt

Berlin, 22. Januar 2014

Kommunen/Soziale Stadt
Hendricks lädt Oberbürgermeister zu Gespräch über Integration von
Zuwanderern

Bundesbauministerin Barbara Hendricks will mit den Kommunen über weitere
Schritte für eine bessere Integration von Ausländern beraten. Zu einem
Treffen im Bundesbauministerium hat Hendricks daher Vertreter von Ländern
und Kommunen sowie die Oberbürgermeister mehrerer größerer Städte
eingeladen. Ziel des Gesprächs ist es herauszufinden, welche konkreten
Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Bundesbauministeriums sinnvoll
und erforderlich sind. Das Treffen wird am kommenden Montag stattfinden.

Die Integration von Zuwanderern ist immer auch ein Thema der
Stadtentwicklung. Viele Kommunen haben sich dieser Aufgabe in der
Vergangenheit bereits sehr erfolgreich gestellt. Viele Kommunen stehen
jedoch angesichts des Zuzugs einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen
weiterhin vor großen Herausforderungen. „Mir liegt daran, dass die
öffentliche Debatte sachlich geführt und nicht dramatisiert wird. Ich
möchte daher mit betroffenen Kommunen mögliche Unterstützungsbedarfe
und Handlungserfordernisse im Rahmen der Sozialen Stadtentwicklung
erörtern", betonte Hendricks. Die Bundesregierung nehme die Probleme in
den betroffenen Städten ernst.

Zugleich verwies die Ministerin darauf, das sich Unterstützungsangebote
nicht nur auf Zuwanderer beschränken dürften. Vielmehr müsse die
gesamte Nachbarschaft einbezogen werde. „Entscheidend ist eine
fachübergreifende Herangehensweise, der Quartiersbezug und der vom
Programm geförderte Quartiersmanager, der die Menschen unmittelbar
ansprechen und damit Konflikte im Stadtteil verhindern", erklärte
Hendricks.

Als ersten Schritt hatte die Ministerin Anfang Januar eine Aufstockung der
Mittel für die Städtebauförderung verkündet. Geplant ist eine
Aufstockung von derzeit 455 auf 700 Millionen Euro. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt auf dem Leitprogramm Soziale Stadt, mit dem unter
anderem Begegnungsorte, Stadtteil- oder Familienzentren gefördert werden.
„Das Programm kann einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung besonders
betroffener Kommunen leisten", betonte Hendricks.

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
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Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
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