Freitag, 8. November 2013

BMU Pressedienst Nr. 157/13 -- Klima/Emissionshandel

Berlin, 8. November 2013

Klima/Emissionshandel
EU-Emissionshandel: Erster Schritt zur Reform kann starten
Rat der Mitgliedstaaten stimmt für Verhandlungen mit Europäischem
Parlament

Die Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten haben sich heute in
Brüssel für eine zeitweise Verknappung der Zertifikate für den Ausstoß
von Treibhausgasen ausgesprochen (sogenanntes Backloading). Damit ist der
Weg frei für Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament und der
EU-Kommission. Deutschland hat dem zugestimmt.

Bundesumweltminister Peter Altmaier begrüßte die Entscheidung. „Wenige
Tage vor Beginn der Klimakonferenz in Warschau sendet die EU damit das
Signal, dass es uns ernst ist mit dem Klimaschutz."

Der Backloading-Vorschlag sieht vor, insgesamt 900 Mio. Zertifikate aus der
Auktionierung der kommenden Jahre nach 2019 und 2020 zu verschieben. Damit
soll kurzfristig auf die enormen Überschüsse an Zertifikaten reagiert
werden, die zum Ende des Jahres 2012 aufgelaufen waren. Grund dafür waren
vor allem die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die umfangreiche Nutzung
von Zertifikaten aus internationalen Klimaschutzprojekten.

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Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
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