Donnerstag, 17. Oktober 2013

BMU Pressedienst Nr. 152/13 -- Klimaschutz/Kommunales

Berlin, 17. Oktober 2013

Klimaschutz/Kommunales
Altmaier: Kommunen sind zentrale Partner beim Klimaschutz und für die
Energiewende
Neue Kommunalrichtlinie veröffentlicht

Mit Beginn des Jahres 2014 können Städte und Gemeinden wieder Zuschüsse
für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
beantragen. Das Bundesumweltministerium hat die entsprechende Richtlinie
novelliert und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit ist der
Startschuss für die Kommunen gefallen: Sie können jetzt anfangen, die
Anträge für das nächste Jahr vorzubereiten. „Städte und Gemeinden
sind zentrale Partner beim Klimaschutz. Seit dem Jahr 2008 haben wir rund
5.000 Projekte in 2.500 Kommunen gefördert. Mittelstand und Handwerk in
den jeweiligen Regionen haben davon besonders profitiert", betonte
Bundesumweltminister Peter Altmaier.

Mit der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen,
kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" – kurz:
Kommunalrichtlinie – fördert das Bundesumweltministerium sowohl die
Entwicklung von Klimaschutzkonzepten als auch die konkrete Umsetzung
einzelner Klimaschutzmaßnahmen. Für das Jahr 2014 sind insgesamt rund 90
Millionen Euro vorgesehen. Unter anderem wird die erfolgreiche Förderung
der LED-Innenbeleuchtung fortgesetzt. Auch in Zukunft werden also
Sporthallen, Rathäuser und Gemeindezentren von dieser Förderung
profitieren können.

Von den Kommunen stark nachgefragt wurde der im vergangenen Jahr neu hinzu
gekommene Förderschwerpunkt „Klimafreundliche Mobilität". Er wird,
mit kleinen Änderungen, auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Ein
wesentlicher Baustein für den kommunalen Klimaschutz sind die durch das
Bundesumweltministerium geförderten kommunalen Klimaschutzmanagerinnen
und -manager. Im Rahmen der novellierten Richtlinie können sie verstärkt
Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Umsetzung von
Klimaschutzkonzepten in Anspruch nehmen.

Die Kommunalrichtlinie ist Teil der „Nationalen Klimaschutzinitiative"
des Bundesumweltministeriums. In diesem Rahmen initiiert und fördert das
Bundesumweltministerium seit dem Jahr 2008 zahlreiche Projekte, mit denen
Energie effizienter genutzt und Emissionen gemindert werden können. Die
Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an
Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien
bis hin zu konkrete Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.
Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale
Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor
Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie
Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderanträge können vom 1. Januar bis zum 30. April 2014 bei dem vom
Bundesumweltministerium beauftragten Projektträger eingereicht werden.
Ausführliche Informationen sind beim Projektträger Jülich
(www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen) und beim Service- und
Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (www.klimaschutz.de/kommunen)
verfügbar. Das Service- und Kompetenzzentrum bietet darüber hinaus eine
ausführliche Beratung, auch zu weiteren Förderangeboten im Kommunalen
Klimaschutz.

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2010 Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMU_de Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

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