Donnerstag, 17. Oktober 2013

BMU Pressedienst Nr. 151/13 -- Produktbezogener Umweltschutz

Berlin, 17. Oktober 2013

Gemeinsame Pressemitteilung
mit dem Umweltbundesamt


Nominiert für den Bundespreis Ecodesign 2013
Entscheidung der Jury steht fest

Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) vergeben zum
zweiten Mal den Bundespreis Ecodesign. Als einziger Preis der
Bundesregierung für ökologisches Design zeichnet er innovative Produkte,
Dienstleistungen und Konzepte aus, die sowohl aus Design- als auch aus
Umweltsicht überzeugen. Aus rund 200 Einreichungen in den vier
Wettbewerbskategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs wählte die
Jury jetzt die Nominierten und Preisträger.

Insgesamt 31 Produkte, Dienstleistungen und Konzepte haben die Jury
überzeugt und sind für den Bundespreis Ecodesign 2013 nominiert. Die
Bandbreite der Einreichungen war beeindruckend: vollständig recycelbare
Outdoor-Bekleidung mit Rücknahmesystem, ein Solarkiosk, ein
Holz-Hybrid-Bausystem, ein elektrischer Radnabenantrieb für
Nutzfahrzeuge, um nur einige zu nennen. Die Wettbewerbsbeiträge wurden
der interdisziplinären Jury in einer großflächigen Ausstellung im
ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin präsentiert.

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, schildert seine
Eindrücke von der diesjährigen Jurysitzung wie folgt: „Ecodesign kann
einen herausragenden Beitrag zur Verbesserung der Umwelteigenschaften von
Produkten leisten und gleichzeitig Anforderungen an ein anspruchsvolles
Design erfüllen. Auch in diesem Jahr zeigt die Einreichung herausragender
ideenreicher Projekte das große Potenzial innovativen Produktdesigns. Der
Bundespreis bietet ein wichtiges Forum für die Verknüpfung von Design
und Nachhaltigkeit."

Alle Nominierten sind ab sofort in einer Online-Ausstellung auf der
Internetseite www.bundespreis-ecodesign.de zu sehen. Interessierte finden
dort – neben den aktuellen Informationen zum Wettbewerb und zur
Wanderausstellung der Nominierten und Preisträger aus 2012 –
Hintergrundinformationen zum Ecodesign sowie die Kriterien-Matrix, nach
der die Einreichungen beurteilt wurden.

Es bleibt weiterhin spannend:
Am 11. November 2013 werden die Gewinner des Bundespreises Ecodesign bei
der feierlichen Preisverleihung in den Lichthöfen des
Bundesumweltministeriums in Berlin bekannt gegeben.

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt loben den Bundespreis Ecodesign
seit 2012 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design
Zentrum Berlin aus. Ein Projektbeirat unterstützt das Vorhaben.

Nominierte
Informationen über die für den Bundespreis Ecodesign 2013 nominierten
Projekte finden Sie hier:
www.bundespreis-ecodesign.de/de/wettbewerb/2013/nominierte.html

Jury
Werner Aisslinger (Designer)
Dr. Kirsten Brodde (Autorin, Expertin für grüne Mode)
Prof. Dr. Rainer Grießhammer (Geschäftsführer Öko-Institut)
Ursula Heinen-Esser (Parlamentarische Staatssekretärin im BMU)
Prof. Günter Horntrich (Designer, Professor für Design und Ökologie an
der KISD)
Prof. Dr. Erik Spiekermann (Kommunikationsdesigner, Typograf und Autor)
Nicola Stattmann (Designerin, Materialexpertin)
Jochen Flasbarth (Präsident des UBA)

Projektbeirat
Dorothea Hess, Allianz deutscher Designer (AGD)
Anne Farken, BMW Group DesignworksUSA
Prof. Matthias Held und Sabine Lenk, Deutsche Gesellschaft für
Designtheorie
und -forschung (DGTF)
Lutz Dietzold, Rat für Formgebung
Prof. Philipp Oswalt und Katja Klaus, Stiftung Bauhaus Dessau
Prof. Susanne Schwarz-Raacke (Produktdesign), Prof. Heike Selmer
(Modedesign)
und Prof. Dr. Zane Berzina (Textil- und Flächendesign), Kunsthochschule
Berlin-Weißensee (KHB)
Karin-Simone Fuhs, ecosign/Akademie für Gestaltung
Dr. Dietlinde Quack, Öko-Institut
Thomas Wodtke und Hendrik Roch, Fraunhofer-Institut UMSICHT
Stephan Rabl, Handelsverband Deutschland (HDE)
Dr. Dominik Klepper, Markenverband
Johanna Kardel, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Das Internationale Design Zentrum Berlin e.V. (IDZ) versteht sich seit
seiner Gründung 1968 als Kommunikationsplattform zwischen Politik,
Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur und widmet sich aktuellen
Fragestellungen im Design.
Gutes Design hat ästhetischen und kulturellen Anspruch und ist
wirtschaftlich überzeugend. Darüber hinaus muss es Maßstäbe setzen.
Gestalterinnen und Gestalter haben eine Mittlerrolle zwischen Produkten
und Unternehmen sowie Konsumenten. Das IDZ fördert die Arbeit von
Gestalterinnen und Gestaltern in dieser Rolle und stärkt das
Designbewusstsein bei Verbrauchern und in der Wirtschaft. Denn Design
bedeutet mehr als nur „die gute Form": Design ist ein ganzheitlicher
Prozess. Durch Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen setzt das IDZ
den Fokus auf verschiedene Aspekte der Gestaltung. Die inhaltliche Arbeit
des IDZ ist geprägt von dem Anspruch, Design in seinen verschiedenen
Funktionen als Querschnittsdisziplin zu diskutieren, Zukunftsthemen im
Design zu identifizieren und die am Gestaltungs-prozess beteiligten
Akteure für einen verantwortungsvollen, nachhaltigen und gewinnbringenden
Einsatz von Design zu sensibilisieren. Als Kompetenzzentrum für Design
ist das IDZ ein fachkundiger Partner für Beratung und Kooperationen. Die
Mitgliederstruktur und internationale Ausrichtung des IDZ bieten zudem ein
kompetentes Netzwerk für die Kreativ- und Designwirtschaft.
www.idz.de

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Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
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E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: www.bmu.de/presse
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