Dienstag, 15. Oktober 2013

BMU Pressedienst Nr. 150/13 -- Energiewende/EEG

Berlin, 15. Oktober 2013

Energiewende/EEG
Reform des EEG duldet keinen Aufschub
Heute haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage ab 1.
Januar 2014 bekanntgegeben. Dazu erklärt Bundesumweltminister Peter
Altmaier:

„Der erneute Anstieg der EEG-Umlage hätte verhindert werden können,
wenn Bund und Länder sich rechtzeitig auf die Einführung einer
Strompreisbremse geeinigt hätten. Das Tempo, in dem die EEG-Umlage in den
letzten Jahren gestiegen ist, ist nicht hinnehmbar.

Dass die Steigerung im nächsten Jahr nur noch halb so hoch ausfällt wie
in diesem, liegt an der erfolgreichen Neuregelung der
Photovoltaikförderung im Jahr 2012 sowie an Witterungsbedingungen (zehn
Prozent weniger Windstromproduktion), die für die nächsten Jahre nicht
vorhersehbar sind.

Der erneute Anstieg macht eindrucksvoll deutlich, dass eine grundlegende
Reform des EEG zu den wichtigsten Aufgaben jeder neuen Bundesregierung
gehört.

Wir brauchen: Eine stärker marktwirtschaftlich orientierte, neugestaltete
Förderpraxis, ein nationales Ausbaukonzept, das für alle 16
Bundesländer verbindlich ist und eine Neuordnung des Strommarktes, die
Überkapazitäten im Strommarkt abbaut und den Ausstoß von CO2 deutlich
senkt.

Mit einer solchen grundlegenden Reform wird es möglich sein,
Verlässlichkeit und Planbarkeit für alle Beteiligten zu schaffen und den
Erfolg der Energiewende zu bezahlbaren Preisen zu sichern.

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
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