Donnerstag, 31. Oktober 2013

BMU-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe 10/2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter des BMU-Bildungsservice Ausgabe 10/2013. Den
BMU-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im Internet unter:
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Themen der aktuellen Ausgabe sind u.a.:

* Solarsupport: Nur noch wenige Schulen können mitmachen - jetzt
bewerben!
* Projekt "Klimaschutz in Jugendwerkstätten": Materialien zur
Energiebildung
* Technikhaus EnergiePLUS - Energetische Sanierung praxisnah erlernen

Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion

IMPRESSUM
Der BMU-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

Redaktion:
Kerstin Hoth (BMU)

Kontakt:
Referat Umweltbildung
Tel.: 030 18 305-2154, Fax: 030 18 305 -2044

Realisation:
Consulting Piezunka & Schamoni - Information Technologies GmbH

mailto:bildungsservice@bundesumweltministerium.de



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PM 18-0796-13 (EU-Kommission: Kompensation für Vignette über Kfz-Steuer ist illegal)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 18-0796-13

Datum: 31.10.2013

EU-Kommission: Kompensation für Vignette über Kfz-Steuer ist illegal

Die Europäische Kommission hat heute Mittag in Brüssel noch einmal klargestellt: Die automatische Ausgabe einer Vignette an alle Kfz-Steuerzahler in Deutschland ist unter EU-Recht nicht zulässig. Eine PKW-Maut könnte natürlich dennoch eingeführt werden - jedoch nur, wenn sie für In- und Ausländer in gleicher Höhe auf Grundlage der tatsächlichen Straßennutzung erhoben wird. Dazu erklären Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag, und Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament:

Die EU-Kommission hat nochmals bekräftigt: Sie gibt keinesfalls grünes Licht für eine PKW-Maut, die Ausländer einseitig belastet.

Einen Präzedenzfall gab es bereits, als die Kommission in einem derartigen Fall ein erfolgreiches Vertragsverletzungsverfahren gegen Slowenien eingeleitet hat.

Vielmehr ist nur die Einführung einer Maut für alle zulässig. Diese muss nutzungsabhängig - also auf Grundlage der gefahrenen Kilometer - erhoben werden.

Damit ist das Vignetten-Modell der CSU nach Auffassung der Kommission mit EU-Recht nicht vereinbar und somit illegal. Es wäre daher grobe Wählertäuschung, wenn es Eingang in den Koalitionsvertrag fände.


Weiterführende Links:
[1] Michael Cramers schriftliche Frage an und die Antwort der Kommission: http://gruenlink.de/nhx

[2] Der genaue Wortlaut während der Presse-Konferenz auf Englisch: "What is not possible is that you actually link two systems. You have the road toll system and the tax regime. For the road toll system it obeys the principle of non-discrimination. For the registration of cars, Members States are free to charge what they want to charge. But it is not possible get these two together - to link them: To give out a toll system vignette for free to their residents. That is not possible." Vgl. http://gruenlink.de/nhy


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BMU-NEWSLETTER ZUR FORSCHUNG IM BEREICH ERNEUERBARER ENERGIEN - Ausgabe 03/2013


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Donnerstag, 31. Oktober | Ausgabe 03/2013 | www.erneuerbare-energien.de

BMU-NEWSLETTER
ZUR FORSCHUNG IM BEREICH ERNEUERBARER ENERGIEN

Nachrichten aus den Bereichen

Regenerative Energieversorgungssysteme und Integration erneuerbarer Energien | Windenergie | Photovoltaik | Geothermie | Niedertemperatur-Solarthermie | Solarthermische Kraftwerke | Übergreifende Fragestellungen

Weitere Informationen

Aktuelles | Veranstaltungen

 

Regenerative Energiesysteme und Integration erneuerbarer Energien

Eine Gruppe von Männern drückt auf einen großen, roten Knopf

"SmartRegion Pellworm": Energie-Region mit Zukunftsanschluss

Auf der Nordseeinsel Pellworm wurde im September das erste intelligente Stromnetz in Norddeutschland in Betrieb genommen. Die lokale Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom sowie der Betrieb eines intelligenten Stromnetzes werden erprobt und weiter entwickelt. Schwerpunkt des Projekts "SmartRegion Pellworm" sind intelligente Speicherkonzepte, die ein wichtiger Baustein für den Ausbau erneuerbarer Energien sind. Ein Verbund aus Industrie und Wissenschaft erforscht den Einsatz effizienter Speichersysteme, bei denen mehrere Technologien kombiniert zum Einsatz kommen. Das Projekt soll Erkenntnisse darüber gewinnen, wie fluktuierende erneuerbare Energien optimal gespeichert werden können.  undefinedweiter


Eine Weltkugel, die mit einem Raster überzogen ist

Wetterfrosch 2.0

Bei der ersten "Industrie- und Forschungsplattform Prognose" diskutierten rund 50 Vertreter aus Industrie und Forschung über die Anforderungen an zukünftige Wetter- und Einspeiseprognosen. Weil die Leistung von Windparks und Photovoltaikanlagen mit dem Wetter schwankt, werden zuverlässige und genaue Prognosen immer wichtiger und die Anforderungen an die Qualität derselben höher.  undefinedweiter


Zwei aufeinandertreffende Rohre

Strom- und Gasnetz zusammenführen

Erhöht sich der Anteil der erneuerbaren Energien, könnte es vor allem im Winter zu längeren Perioden ohne Einspeisung aus Wind und Photovoltaik kommen. Das Projekt "KonStGas" will bisher noch nicht genutzte Potentiale der Kopplung von Strom- und Gasnetzen in ihrer Funktion als Energiespeicher technisch und volkswirtschaftlich untersuchen. undefinedweiter

Windenergie


Luftaufnahme des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus, man sieht eine Luftaufnahme von Windrädern im Wasser

Offshore-Testfeld-Forschung

Das Hauptziel des vom BMU geförderten Vorhabens "Gesamtkonzept und Initiierung zeitlich und örtlich differenzierter Offshore Testfeld-Forschung (OFT)" ist es, die Forschung, Entwicklung und Demonstration von innovativer Technologie für Offshore-Windparks in deutschen Gewässern zu unterstützen. undefinedweiter


Ein Windrad im Wasser auf das ein Helikopter zugeflogen kommt

Künstliche Intelligenz auf hoher See

Erforderliche Arbeiten an Windparks sollen in Zukunft per Software automatisch erkannt und die entsprechende Logistik selbstständig in Gang gesetzt werden. So können Wartungs- und Reparaturabläufe von Offshore-Windenergieanlagen optimiert werden.  undefinedweiter


Ein Sensor in Form einer Spule

Windenergieanlagen nur bei Bedarf warten

Um die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen zu steigern, müssen die durch Ausfälle von Getrieben entstehenden Kosten gesenkt werden. In dem Projekt "WEA-Drehmoment" wird eine spezielle Sensorik entwickelt, mit der die Effizienz von Windenergieanlagen gesteigert, die Betriebsdauer erhöht und Wartungskosten minimiert werden können.  undefinedweiter


Ein blau-gelber Drachen am blauen Himmel

Hoch der Drachen fliegt

Eine Alternative zur Windturbine ist die Energiegewinnung mit Flugwindenergieanlagen (FWEA). Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) untersucht seit Ende 2011 in dem Projekt "On Kites", welches Potenzial FWEA grundsätzlich besitzen und welchen Beitrag sie zur regenerativen Energieversorgung leisten können.  undefinedweiter

Photovoltaik


Stecker und Drähte

Kein Kurzschluss

Photovoltaikanlagen müssen sicher, zuverlässig und wirtschaftlich arbeiten und auch bei Notfällen sicher spannungsfrei schaltbar sein. In dem Projekt "FireBreaker" untersucht ein Industriekonsortium sichere Schaltvorgänge bei Photovoltaikanlagen. Dabei werden technische Anforderungen zur Charakterisierung von Einrichtungen entwickelt.  undefinedweiter


Eine Fingerspitze, auf der eine winzig kleine Solarzelle liegt

Solarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad

Eine neue Rekordsolarzelle des Fraunhofer ISE basiert auf einer Solarzellenstruktur mit vier Teilsolarzellen.
Bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom konnte ein neuer Weltrekord von 44,7 Prozent erzielt werden. undefinedweiter


Innenansicht eines Labors

Hocheffiziente Zellen dank SONNE

Das Projekt "SONNE" strebt eine Kostenreduktion des Solarstroms um ein Drittel an, die durch die erhöhte Modullebensdauer und optimierte Fertigungsabläufe erreicht werden soll. Um das zu erreichen, haben sich sieben Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. undefinedweiter


Eine große Lasermaschine

Innovative Lasertechnik

Der im Labor nachgewiesene Wirkungsgrad von 20,4 Prozent bei Solarmodulen auf Basis der CIGS-Dünnschichttechnologie wurde durch innovative Laserprozesse, die mechanische Strukturierung ersetzen, möglich. Bei der Fertigung liegt die Technologie in der technischen Reife jedoch noch hinter den Massenfertigungen der Siliziumtechnologie zurück. undefinedweiter

Geothermie


Grafik: zwei ineinander blau gestrichelte Kreise mit jeweils 5 roten Punkten. In der gemeinsamen Mitte ein roter Punkt.

Unabhängige und kostengünstige Messung von induzierter Seismizität

Bisher wird die Seismizität um geothermische Kraftwerke mit Hilfe lokaler seismischer Netzwerke überwacht. Im Forschungsvorhaben "FERRY" will das Institut für Geowissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main eine kostengünstige Alternative zum Betrieb eigener Messnetze zur Verfügung stellen. undefinedweiter


Kraftwerkanlage mit Rohren und Leitungen und Behältern.

Wärme aus dem kristallinen Untergrund

Das Geothermiekraftwerk in Insheim ist in der Lage, rund 8.000 Haushalte mit elektrischer Energie zu versorgen. Mit der Restwärme aus der Stromerzeugung können außerdem bis zu 1.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt oder lokale Gewerbebetriebe mit Wärme beliefert werden. undefinedweiter

Niedertemperatur-Solarthermie


Bundesumweltminister Peter Altmaier und Professor Timo Leukefeld stehen vor einem neu gebauten Haus und betätigen einen Schalthebel.

Energieautark wohnen

Peter Altmaier hat im Juli die Solaranlagen für zwei energieautarke Häuser im sächsischen Freiberg eingeweiht. Die noch im Bau befindlichen Gebäude gehören zu einer neuen Generation energieautarker Häuser, die eine vollständig energie- und damit CO2-neutrale Gesamtbilanz anstreben, ohne jegliche fossile Zusatzversorgung. undefinedweiter


Flachdach mit Dachfenstern und Solaranlagen

Solare Prozesswärme besser nutzen

Solarthermische Anlagen könnten in vielen Industrie- und Gewerbebetrieben einen erheblichen Teil des Wärmebedarfs bis 100°C decken und so fossile Energieträger ersetzen. In Verbundprojekten des BMU werden aktuell Lösungen für eine solarthermische Unterstützung der Wäscherei-Branche erarbeitet. undefinedweiter


Konferenzsaal mit Publikum und Redner auf der Bühne am Pult

Solares Heizen und Kühlen immer wichtiger

Bei der Umsetzung der von der Europäischen Union verabschiedeten Richtlinie zum Neubau von "Nahezu-Null-Energie-Häusern" ab 2020 wird die solare Wärme- und Kälteerzeugung eine immer größere Rolle spielen. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite internationale Solar Heating and Cooling Konferenz (SHC). undefinedweiter

Solarthermische Kraftwerke


Arbeiter auf einer Hebebühne arbeitet an einer grßen Parabolfläche

BMU-gefördertes Projekt erhält Award

Auf der SolarPACES Konferenz der Internationalen Energieagentur IEA, die vom 17. bis 20. September stattfand, wurde der UltimateTrough Parabolrinnen-Kollektor mit dem "Technology Innovation Award" ausgezeichnet. Das BMU hat die Entwicklung des weltweit größten und derzeit wirtschaftlichsten Kollektors unterstützt. undefinedweiter


Ansicht einer großen Solaranlage eines Solarkraftwerks

Das Salz im Kollektor

Die Novatec Solar GmbH hat eine kosteneffiziente Fresnel-Kollektor-Technik auf Basis der Direktverdampfung (Direct Steam Generation, DSG) erfolgreich am Markt eingeführt. Damit wurde erstmals in Europa die Kombination aus Fresnel-Kollektor und Flüssigsalz als Wärmeträgermedium in einer Demonstrationsanlage erprobt. undefinedweiter

Übergreifende Fragestellungen


5 Teilnehmer einer Podiumsdiskussion sitzen an einer Tischreihe

Forschen - Diskutieren - Vernetzen

Am 13. und 14. Juni fand eine Fachtagung zu aktuellen Energiewendeprojekten statt. Ziel der Fachtagung war neben dem Erfahrungsaustausch die Nutzung von Synergieeffekten sowie eine intensive Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. undefinedweiter

Aktuelles  Veranstaltungen
undefinedPublikation "Bundesbericht Energieforschung" erschienen
undefinedGEO-T Expo
undefinedIRES 2013
undefinedZukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien

 

Keramik senkt Energieverbrauch der Luftzerlegung

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


Keramik senkt Energieverbrauch der Luftzerlegung

Membranen als sparsame Alternative zur kryogenen Luftzerlegung

Die kryogene Luftzerlegung, ein Verfahren um reinen Sauerstoff aus der Luft zu gewinnen, ist energieaufwendig. Dadurch leidet auch die Effizienz von einigen Industrieprozessen und der bisherigen Verfahren zur Kohlendioxidabtrennung aus Abgasen. Im Forschungsprojekt MEM-OXYCOAL unter der Leitung der RWTH Aachen entwickelten Wissenschaftler Membranen, welche die Sauerstoffabscheidung energetisch verbessern.

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Mittwoch, 30. Oktober 2013

BMU Pressedienst Nr. 156/13 -- Energiewende/Naturschutz

Berlin, 30. Oktober 2013

Gemeinsame Pressemitteilung
mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Offshore-Windenergie:
natur- und umweltverträglicher Ausbau ist möglich

Positive Bilanz von fünf Jahren ökologischer Begleitforschung am
Offshore-Testfeld alpha ventus


Das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium haben heute
gemeinsam mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die
Ergebnisse von fünf Jahren ökologischer Begleitforschung am
Offshore-Testfeld alpha ventus vorgestellt. „Die Offshore-Windenergie
ist ein fester Bestandteil unseres zukünftigen Energiemixes. Die
Forschungsergebnisse zeigen: Der natur- und umweltverträgliche Ausbau der
Offshore-Windenergienutzung in Deutschland ist möglich", betonte die
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula
Heinen-Esser. Die Bundesregierung lässt die konkreten Auswirkungen auf
Natur und Lebensräume in der Nordsee parallel zum Ausbau der
Offshore-Windenergie erforschen.

Der weltweit erste maritime Raumordnungsplan, der „Bundesfachplan
Offshore Nordsee" (2013) für die Stromnetze und das
„Sicherheitsrahmenkonzept", das zu Beginn des kommenden Jahres
Windparkplanern und Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird,
ergänzen die ökologischen Anforderungen an Offshore-Windparks. Der
Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak
Ferlemann sagte: „Wir bieten den Investoren damit Transparenz und
verlässliche Rahmenbedingungen. Das sind Grundvoraussetzungen, um die
Offshore-Windenergie nach vorne zu bringen. Mit dem Bundesfachplan
Offshore, dem Sicherheitsrahmenkonzept und den neuen ökologischen
Erkenntnissen zeigt sich einmal mehr, dass Deutschland beim Thema Offshore
weltweit Pionierarbeit leistet."

Das Testfeld alpha ventus bietet die Möglichkeit, die Auswirkungen auf die
Meeresumwelt zu erforschen. Die bisherigen Ergebnisse sind vielschichtig:
Das Leben am Meeresboden im Bereich des Windparks hat vom Wegfall der
Fischerei mit Grundschleppnetzen profitiert und auch die Zahl der
Fischarten hat zugenommen. Bei den Auswirkungen auf Zugvögel besteht noch
weiterer Forschungsbedarf. Das BSH als Planfeststellungs- und
Vollzugsbehörde für Offshore-Vorhaben unter der Fachaufsicht des
Bundesverkehrsministeriums wird auf der verbesserten wissenschaftlichen
Grundlage zielgenauere Vorgaben für den natur- und umweltverträglichen
Ausbau der Offshore-Windkraft ableiten.

Im Rahmen einer internationalen Fachkonferenz diskutieren in den kommenden
beiden Tagen rund 250 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und
Umweltverbänden aus elf Ländern die Forschungsergebnisse.

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2010 Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMU_de Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

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Dienstag, 29. Oktober 2013

BMU Pressedienst Nr. 155/13 -- Umwelt/Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Bundesumweltministerium fördert innovatives
Verfahren in der Aluminiumindustrie

Das Bundesumweltministerium fördert ein innovatives Vorhaben der AMS
Gusstechnologie GmbH aus Rudersberg (Baden-Württemberg) mit rund 221.000
EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm. Das Unternehmen wird die Produktion
von Aluminiumdruckgussteilen effizienter gestalten.

Die AMS Gusstechnologie GmbH plant eine neuartige Anlage zur
elektromagnetischen Behandlung von Aluminiumschmelzen. Damit kann bei der
Herstellung von Druckgussteilen der Einsatz von Energie und von Material
erheblich reduziert werden. Das Unternehmen ist ein wichtiger Lieferant,
unter anderem für die Automobilindustrie, die Wind- und Solarbranche, den
Haushaltswarensektor als auch den Ersatzteilmarkt.

Bei der Herstellung von Aluminiumdruckgussteilen wird Aluminium in
flüssigem Zustand in eine Stahlform gegossen. Bei herkömmlichen
Verfahren wird die Schmelzflüssigkeit über den Schmelzpunkt hinaus
erhitzt, unter anderem um den Ausschuss zu minimieren. Insgesamt wird
dadurch mehr Energie benötigt als für das bloße Schmelzen notwendig
wäre. Auch fällt ungefähr doppelt so viel Schmelze an, als das fertige
Gussstück wiegt.

Kern des Vorhabens der AMS Gusstechnologie GmbH ist ein Keramiktiegel, der
von einer elektromagnetischen Spule umgeben ist, die das geschmolzene
Material in eine zentrifugale Bewegung versetzt. Hierdurch gewinnt die
Legierung Eigenschaften, die beim späteren Gießen eine Reihe von
Vorteilen bringt: Das Material verformt sich weniger stark, wird weniger
porös und bildet weniger Risse. Insgesamt kann die Gießtemperatur von
rund 720 Grad auf rund 640 Grad abgesenkt werden. Dies führt zur
Reduzierung des Erdgaseinsatzes beim Schmelzprozess um rund 29 Prozent und
damit verbunden zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen um bis 165
Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Auch kann der Aluminium-Ausschuss halbiert
werden.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische
Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss
über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter
haben.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
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PM 18-0791-13 (Wasserprivatisierung: Union und SPD müssen Gefahren durch Freihandelsabkommen begegnen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 18-0791-13

Datum: 29.10.2013

Wasserprivatisierung: Union und SPD müssen Gefahren durch Freihandelsabkommen begegnen

Anlässlich des Beschlusses von Union und SPD, im Falle einer künftigen Koalition eine verstärkte Privatisierung der Wasserversorgung verhindern zu wollen, erklärt Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin:

Die von Schwarz-Gelb unterstützte Liberalisierung der Wasserversorgung auf EU-Ebene konnte in diesem Jahr gerade noch verhindert werden. Wir begrüßen die Absicht von Union und SPD, künftig weiteren Einschränkungen der kommunalen Daseinsvorsorge durch die EU entgegentreten zu wollen.

Allerdings sollten Union und SPD dies nicht auf EU-Vorhaben begrenzen, die längst vom Tisch sind. Akuter Handlungsbedarf besteht bei den Verhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP).

Union und SPD müssen sich jetzt dafür einsetzen, dass die Wasserliberalisierung durch das TTIP-Abkommen nicht wieder auf den Tisch kommt. Wir fordern eine Bereichsausnahme für die Wasserver- und entsorgung in das TTIP aufzunehmen.



Pressestelle
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Objektive Planung des Netzausbaus

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Planungstool für Netzausbau entwickelt

Modellierung einer Bewertungsfunktion für Netztopologien nach mehrere Kriterien

Der ideale Verlauf einer Stromtrasse hängt von vielen Faktoren ab. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion daran, eine Bewertungsfunktion zu modellieren, welche möglichst umfassend die Kriterien abbildet. Planern soll es mittels einem computergestützten Planungstool möglich sein, verschiedene Trassenverläufe objektiv zu bewerten, Varianten zu visualisieren und schneller Kompromisse zu erarbeiten.

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