Dienstag, 20. August 2013

PM 0622-13 (Placebopille Neuer Markt macht Röslers Versagen bei Risikokapital für Start-Ups deutlich)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0622/13
Datum: 20.08.2013

Placebopille Neuer Markt macht Röslers Versagen bei Risikokapital für Start-Ups deutlich

Zu den Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Rösler zur Wiederbelebung des Neuen Marktes an der Börse erklärt Dr. Tobias Lindner, Sprecher für Wirtschaftspolitik:

Röslers Vorschlag, den Neuen Markt wiederzubeleben, wird ebenso schnell wieder im Sommerloch verschwinden, wie er daraus empor gestiegen ist. Wenn es von Investoren Nachfrage für ein solches Börsen-Segment gäbe, hätte die Deutsche Börse darauf schon längst reagiert. Mit dem Entry Standard gibt es bereits ein Handelssegment mit vergleichsweise geringen Transparenzvorschriften, das kleinere Firmen anlocken soll.

Konkrete Hilfe für junge, innovative Unternehmen hätte Philipp Rösler längst umsetzen können. Stattdessen ist das Wirtschaftsministerium auch in dieser Frage in den vergangenen Jahren untätig geblieben. Wir haben mehrmals beantragt, die steuerliche Forschungsförderung für kleine, innovative Unternehmen einzuführen, die Koalition hat dies wider besseren Wissens abgelehnt. Eine steuerliche Forschungsförderung beeinflusst direkt die Renditemöglichkeiten von innovativen Gründungen und somit die Attraktivität für Risikokapitalgeber.

Durch bessere Finanzmarktregulierung ließe sich mehr Kapital in die Realwirtschaft und in gesellschaftlich wertvolle Innovationen lenken. Bisher fließt nach wie vor zu viel Geld in das Kasino der Banken und Spekulanten. In Wirklichkeit sind Rösler und die FDP die Erfüllungsgehilfen der Finanzlobby, nicht der Interessenvertreter junger innovativer Unternehmen.




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