Mittwoch, 14. August 2013

BMU Pressedienst Nr. 120/13 -- Gewässerschutz/Biodiversität

Berlin, 14. August 2013

Gewässerschutz/Biodiversität
Internationales Forscherteam geht auf Donau-Expedition

Die größte Flussexpedition der Welt ist ab diesem Mittwoch auf der Donau
unterwegs. Ein internationales Forscherteam bereist den Fluss in den
kommenden sechs Wochen auf rund 2400 Kilometern bis ans Schwarze Meer, um
Erkenntnisse über Wasserqualität, Tier- und Pflanzenwelt zu sammeln. Den
offiziellen Startschuss für die dritte Internationale Donaumessfahrt gab
der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jürgen Becker zusammen mit
dem Bayerischen Umweltminister Marcel Huber heute in Regensburg.

„Deutschland hat die Internationale Kommission zum Schutz der Donau von
Anfang an mit großem Engagement unterstützt und wird dies auch in
Zukunft fortsetzen. Als Heimat der Donauquelle fühlen wir uns in
besonderem Maße dem Schutz der Donau verpflichtet", sagte
Staatssekretär Becker.

Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) veranstaltet in
diesem Jahr nach 2001 und 2007 die dritte Internationale Donaumessfahrt.
Die Donauexpedition wird unter anderem vom Bundesumweltministerium und der
Europäischen Union unterstützt. Bayern trägt mit umfangreichen
Laborleistungen und biologischen Untersuchungen zum Gelingen der Messfahrt
bei. Ziel ist es, wertvolle und vor allem international einheitlich
ermittelte Erkenntnisse als Basis für die weitere Umsetzung der
EU-Wasserrahmenrichtlinie an der Donau zu erhalten. Im Mittelpunkt steht
die Gewässerqualität, aber auch die Struktur des Gewässers und die
Artenvielfalt werden betrachtet. Bei der letzten Donaumessfahrt im Jahr
2007 wurde etwa der Donau-Kaulbarsch entdeckt.

Die Ergebnisse finden Eingang in einen Abschlussbericht der Internationalen
Kommission zum Schutz der Donau. Zudem finden zahlreiche
Informationsveranstaltungen in den Gemeinden entlang der Donau statt, die
die Bürgerinnen und Bürger über die Expedition informieren.

Der bayerische Donauraum gehört zu den artenreichsten Gebieten Europas.
Rund 60 Fischarten, mehr als 400 wirbellose Kleintierarten sowie etwa 30
höhere Wasserpflanzen und etwa 500 Algenarten kommen in der bayerischen
Donau vor. 11 Fischarten wie der Huchen, der Frauennerfling oder der
Donau-Kaulbarsch sind sogar weltweit nur im Donaugebiet beheimatet.

Über die Expedition informiert die englischsprachige Seite
www.danubesurvey.org.

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
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