Donnerstag, 11. Juli 2013

PM 0543-13 (Kita-Ausbau: Jetzt Ballungszentren gezielt unterstützen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0543/13

Datum: 11.07.2013

Kita-Ausbau: Jetzt Ballungszentren gezielt unterstützen

Anlässlich der heute veröffentlichen Zahlen zum Kita-Ausbau erklären Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik und Britta Haßelmann, Sprecherin für Kommunalpolitik:

Der aktuelle Ausbaustand ist besser als erwartet. Das sind gute Nachrichten insbesondere für die Eltern, die auf Kita-Plätze für ihre Kinder unter drei Jahren (U3) angewiesen sind. Die Zahlen machen deutlich: insbesondere Großstädte und Ballungszentren brauchen Unterstützung. Der Bund darf diese Kommunen nicht im Regen stehen lassen. Es gilt, umgehend und gezielt zu reagieren. Notwendig ist ein Sofortprogramm für Kommunen mit einem besonders hohen Bedarf an U3-Plätzen, damit auch dort schnellstmöglich der Rechtsanspruch erfüllt wird.

Doch bei der Vorstellung der Zahlen schmückt sich Ministerin Schröder mit fremden Federn. Die Umsetzung des Rechtsanspruchs ist in erster Linie der Erfolg der Länder und Kommunen, die engagiert in den Kita-Ausbau investiert haben. Dagegen hat die Bundesregierung jahrelang den Kopf in den Sand gesteckt. Statt angesichts des gestiegen Bedarfs mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, hat Schröder Kommunen und Länder mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen traktiert.

Die Qualität in den Einrichtungen weiter zu verbessern, ist die nächste große Herausforderung. Auch hier ist der Bund in der Pflicht. Durch bundeseinheitliche Qualitätsstandards, die insbesondere die Fachkraft-Kind-Relation festschreiben, kann sichergestellt werden, dass von Hamburg bis Konstanz gute Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildung hergestellt werden. Die gesetzliche Verankerung solcher Standards und die Verankerung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung müssen nach erfolgreichem Platzausbau umgehend in Angriff genommen werden.



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