Dienstag, 28. Mai 2013

PM 0396-13 (Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit ernst nehmen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0396/13

Datum: 28.05.2013

Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit ernst nehmen

Anlässlich des deutsch-französischen Vorschlags für ein europäisches Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit erklären Ulrich Schneider, Sprecher für Jugendpolitik, und Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:

Eine erfolgreiche Umsetzung der Jugendbeschäftigungsgarantie muss ausreichend finanziert werden und auf Qualität von Beschäftigung und Ausbildung ausgerichtet sein. Der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa muss auf allen Ebenen höchste Priorität haben. Eine ganze Generation von jungen Menschen in Europa in die Perspektivlosigkeit zu verlieren, wäre für das Projekt der Europäischen Integration nicht verkraftbar.

Deshalb muss jetzt mit entschiedenen Schritten gehandelt werden. Die richtungslose Zauderpolitik der Bundesregierung hat die Krise weiter verschärft, anstatt sie zu lösen. Einseitige Sparpolitik wird europäischen Jugendlichen keine Möglichkeiten aufzeigen können, diese Krise zu bewältigen.

Es reicht nicht, wenn Deutschland und Frankreich nur Papiere vorlegen. Vor allem die Bundesregierung muss bereit sein, die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit im künftigen Finanzrahmen der EU stärker zu berücksichtigen als bisher vorgesehen. Völlig unklar bleibt in diesem Zusammenhang auch die Rolle der Europäischen Investitionsbank.

Qualität darf bei den geplanten Programmen nicht zu kurz kommen: Es braucht endlich aufeinander abgestimmte Strategien, um EU-weit Qualifizierung zu verbessern, Bildungsabschlüsse anzuerkennen und Fachkräftemangel zu bekämpfen. Es ist sinnvoll, Bildung lernergebnisorientiert und berufspraktisch zu gestalten.



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