Freitag, 31. Mai 2013

BMU Pressedienst Nr. 074/13 -- Umwelt/Pilotprojekt

Berlin, 31. Mai 2013

Umwelt/Pilotprojekt
Recycling-Unternehmen steigert Ressourceneffizienz

Die WMR Recycling GmbH erhält rund 483.000 EUR aus dem
Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums für ein neues
Recyclingverfahren. Um den Ressourcenverbrauch zu senken sowie Energie und
Kohlendioxidemission einzusparen, trennt eine innovative Sortieranlage
zukünftig verschiedene Aluminiumlegierungen sortenrein voneinander.

Das Unternehmen betreibt in Dormagen (Nordrhein-Westfalen) einen Schredder
zur Aufbereitung von Aluminiumschrott. Bisher war es nicht möglich,
einzelne Aluminiumlegierungen voneinander zu unterscheiden. Mit dem
Pilotprojekt errichtet die WMR Recycling GmbH dafür nun erstmalig in
Deutschland eine innovative Sortieranlage.

Mit Hilfe einer speziellen, vom Unternehmen selbst entwickelten
Prozesskette und Software sollen verschiedene Aluminiumlegierungen
sortenrein voneinander getrennt werden. So können zum Beispiel
Legierungen mit geringfügigem Kupferanteil von kupferreichen Legierungen
unterschieden werden. Diese können im Anschluss daran ohne Zugabe von
Reinaluminium zu hochwertigen Neuprodukten weiterverarbeitet werden. Die
Anlage ist so ausgelegt, dass pro Stunde circa 10 Tonnen Material sortiert
werden können.

Die neue Sortiertechnik ermöglicht es, Aluminiumlegierungen aus 100
Prozent Sekundärmaterialien herzustellen, wodurch der Einsatz der
Ressource Reinaluminium vermieden wird. Im Vergleich zur herkömmlichen
Herstellung von Aluminium können 373.800 Megawattstunden Energie
eingespart werden. Dies entspricht einer Vermeidung von jährlich circa
224.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische
Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss
über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter
haben. Das Verfahren der WMR-Recycling GmbH ist auf andere
Aluminium-Schredderanlagen in Deutschland übertragbar.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2010 Fax: 030 18 305-2016
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