Mittwoch, 24. April 2013

PM 0316-13 (Zeichen im Kampf gegen Malaria setzen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0316/13
Datum: 24.04.2013

Zeichen im Kampf gegen Malaria setzen

Zum Weltmalariatag 2013 erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Gesundheit in Entwicklungsländern:

Die deutsche Bundesregierung muss jetzt ein deutliches Zeichen im Kampf gegen Malaria setzen und sich klar für eine deutliche Erhöhung der Mittel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria einsetzen. Bei der diesjährigen Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds muss Deutschland endlich seiner internationalen Verantwortung gerecht werden und multilateral Farbe bekennen.

Jede Minute stirbt ein Kind an Malaria. Fast 90 Prozent der Malariatoten sind Kinder unter fünf Jahren. Auch wenn wir in den vergangenen zehn Jahren deutliche Fortschritte erzielen konnten, haben wir unser Ziel noch nicht erreicht. Vor allem in den Malaria-Risikoländern stehen wir noch vor enormen Herausforderungen.

Armutskrankheiten wie Malaria haben ernst zu nehmende sozio-ökonomische Auswirkungen und blockieren eine positive gesellschaftliche Transformation. Einerseits sind viele dieser Krankheiten in Entwicklungs- und Schwellenländern armutsbedingt, andererseits fördern Krankheiten Armut, die nicht nur die Erkrankten und deren Familien trifft, sondern gesamtgesellschaftliche negative Auswirkungen hat. 

Die Investitionen gegen Malaria und im Gesundheitsbereich ganz generell sind also mit die effektivsten Investitionen, die wir verzeichnen können. Darum müssen wir hier und jetzt investieren, um eine gesunde Zukunft möglich zu machen.





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