Donnerstag, 14. Februar 2013

PM 0126-13 (Wanka - kaum mehr als eine Fußnote)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0126/13

Datum: 14.02.2013

Wanka - kaum mehr als eine Fußnote

Zur Ernennung der Bundesministerin für Bildung und Forschung erklärt Kai Gehring, Sprecher für Bildungs- und Hochschulpolitik:

Wanka wird als Fußnote der Bildungspolitik in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen. Mehr als die Verwaltung des Schavan-Nachlasses ist in den sieben Monaten, die ihr bis zum Ende ihrer Amtszeit verbleiben, in der Bildungspolitik nicht zu erwarten. Zu diesem Nachlass gehören Bildungsblockaden und Kooperationsverbote. Zu befürchten ist, dass Wanka nichts daran ändern wird. Bereits als Landesministerin hat sie jedes Bemühen um eine bessere Bund-Länder-Zusammenarbeit durchkreuzt. Die drängenden Probleme von sozialer Spaltung bis zur Unterfinanzierung unseres Bildungs- und Wissenschaftssystems werden um weitere sieben Monate vertagt.

Auch wenn in einer siebenmonatigen Amtszeit keine Bildungsrepublik eingeweiht werden kann: Frau Wanka hätte eine Chance, neue Impulse zu setzen: Sie könnte sich von falschen Prioritäten wie dem Bildungssparen und den Deutschlandstipendien trennen. Am Ende ihrer Amtszeit könnten nicht nur beim Neubau ihres Ministeriums Fortschritte zu erkennen sein, sondern auch auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit.



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