Montag, 28. Januar 2013

PM 0066-13 (Unterhaltsvorschuss: Verschlechterung für Alleinerziehende vermeiden)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0066/13
Datum: 28.01.2013

Unterhaltsvorschuss: Verschlechterung für Alleinerziehende vermeiden

Anlässlich der öffentlichen Anhörung im Familienausschuss des Deutschen Bundestages zu Entbürokratisierung des Unterhaltsvorschusses erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Union und FDP lassen weiterhin jedes Engagement für Alleinerziehende vermissen. Trotz großer Ankündigungen im Koalitionsvertrag, Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss vorzunehmen, sind mit dem Entbürokratisierungsgesetz nun sogar Verschlechterungen für Alleinerziehende zu erwarten. Besonders kritisch muss der Verbrauch der Bezugsdauer bewertet werden, wenn Gelder zwischenzeitlich zurückgezahlt wurden. Die ursprünglich geplanten Verbesserungen - wie die Ausweitung der Altersgrenze - liegen dagegen auf Eis. Das ist bitter.

Vertan hat die schwarz-gelbe Koalition auch die Chance, die Familienleistungen insgesamt neu auszurichten. Es ist zentral, die Unterstützung Alleinerziehender in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu stellen und die Familienförderung am Kind auszurichten. Wir brauchen eine Kindergrundsicherung, die Kinder direkt fördert und Armut vermeidet.



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