Donnerstag, 17. Januar 2013

BMU-Pressedienst Nr. 008/13 – E-Energy Kongress

BMU-Pressedienst Nr. 008/13 – E-Energy Kongress
Berlin, 17. Januar 2013

Gemeinsame Pressemitteilung
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Intelligente Netze sind wichtiger Baustein für die Energiewende

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) beginnt heute
die zweitägige Abschlusskonferenz „E-Energy – Smart Energy made in
Germany". Auf der Konferenz, an der mehr als 350 nationale und
internationale Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
teilnehmen, werden die Ergebnisse des gleichnamigen Förderprogramms
vorgestellt. Ziel des gemeinsamen Programms von
Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium (BMU) ist es, die
Elektrizitätsversorgung in Deutschland durch Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT) systematisch zu optimieren und für einen
hohen Anteil erneuerbarer Energien auszulegen.

In sechs ausgewählten Modellregionen haben IKT- und Energie-Spezialisten,
Markt- und Technologie-Experten sowie Wissenschaftler vier Jahre lang
disziplin- und branchenübergreifend IKT-Konzepte entwickelt und erprobt,
die die Elektrizitätsversorgung von Erzeugung über Transport und
Verteilung bis hin zum Verbrauch optimieren.

Die Staatssekretärin im BMWi, Anne Ruth Herkes: „Die Energiewende ist
eine der zentralen Aufgaben für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In
Zukunft wird die Energie hierzulande vermehrt aus erneuerbaren
Energiequellen gewonnen. Deshalb ist es dringend notwendig,
Stromverteilnetze auszubauen und zu modernisieren. In den
E-Energy-Modellregionen wurde gezeigt, dass der Einsatz von Informations-
und Kommunikationstechnologien einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der
Energiewende leisten kann."

Der Staatssekretär im BMU, Jürgen Becker: „Der Übergang in das
Zeitalter der erneuerbaren Energien erfordert eine tief greifende
Modernisierung der Energie-wirtschaft. Hierfür muss das Zusammenspiel von
Stromerzeugern, -verbrauchern und Speichern intelligent gestaltet werden.
Die im Rahmen von E-Energy durchführten Projekte zeigen ganz konkret, wie
dies in der Praxis funktioniert. Sie haben erlebbar gemacht, was
intelligente Netze bedeuten und dass sie umsetzbar sind."

Die insgesamt sechs Modellprojekte im Förderprogramm „E-Energy" haben
gezeigt, dass sich der Energieverbrauch privater Haushalte mit Hilfe
intelligenter Energiesysteme und entsprechender Anreizmechanismen um bis
zu 10 Prozent reduzieren lässt. Bei Gewerbebetrieben sind sogar noch
höhere Einsparpotenziale möglich.

Die Modellprojekte wurden vom BMWi und BMU mit insgesamt 60 Millionen Euro
gefördert. Darüber hinaus hat die Wirtschaft innerhalb der
Modellprojekte weitere 80 Millionen Euro für die Erforschung und
Erprobung neuer IKT-gestützter Energiesysteme beigetragen.

Weitere Informationen zu den Modellregionen und zum
E-Energy-Abschlusskongress sowie eine Live-Übertragung der Konferenz
können Sie im Internet abrufen unter: www.e-energy.de.

http://www.bmu.de/energieeffizienz
http://www.bmu.de/energiewende

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstraße 128-130, 10117
Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Frauke Stamer, Ingo
Strube, Jürgen Maaß
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