Freitag, 31. August 2012

PM 0742-12 (Südafrika: Massaker an Minenarbeitern umfassend aufklären )

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0742/12
Datum: 31.08.2012
Südafrika: Massaker an Minenarbeitern umfassend aufklären

Zur Anklage von 270 Arbeitern nach dem Massaker durch die Polizei in Südafrika erklärt Uwe Kekeritz MdB:

Das Massaker an den streikenden Minenarbeitern in Südafrika muss umfassend aufgeklärt werden. Die jetzt erfolgte Anklage von 270 am Streik beteiligten Mitarbeitern wegen Mordes lässt befürchten, dass die Arbeitnehmerrechte in Marikana auch weiterhin durch Repression und Polizeigewalt mit Füßen getreten werden.

Neben der Aufklärung des Massakers müssen auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter beleuchtet werden. Hinter den Aufständen stecken nicht nur höhere Lohnforderungen oder rivalisierende Gewerkschaften. Die Tragödie von Marikana spiegelt die strukturelle Ungerechtigkeit im gesamten Land wider und gibt Aufschluss über nicht akzeptable Arbeitsbedingungen in den Minen.

Weite Teile der südafrikanischen Gesellschaft leben 18 Jahre nach dem Ende der Apartheid weiterhin unter katastrophalen Bedingungen, ohne Zugang zu angemessenem Wohnraum, genügend Wasseranschlüssen, ausreichend Bildung und Gesundheit. Die hohen Wachstumsraten Südafrikas hätten schon längst zu einer breitenwirksamen Wohlstandsmehrung führen müssen, doch die Massen blieben arm. Nur durch strikte soziale und ökologische Auflagen wird die gesamte südafrikanische Gesellschaft vom natürlichen Rohstoffreichtum ihres Landes profitieren.


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PM 0741-12 (China mahnt Deutschland: Endlich Verantwortung bei der Eurorettung übernehmen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0741/12
Datum: 31.08.2012

China mahnt Deutschland: Endlich Verantwortung bei der Eurorettung übernehmen

Zu den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen erklärt Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender:

Auf ihrer Wirtschaftswerbetour in Peking musste sich die Kanzlerin mit deutlichen Worten von Wen Jiabao abkanzeln lassen: Deutschland müsse endlich mehr und schneller handeln, um die Eurokrise in den Griff zu bekommen. Das ist eine peinliche Blamage für die Kanzlerin. Nach den USA nimmt jetzt auch China als wichtiger Handelspartner kein Blatt mehr vor den Mund. Alle unsere internationalen Partner sind einer Meinung: Mutige Maßnahmen zur Euro-Rettung müssen endlich und vor allem von Deutschland kommen. Sonst wird aus der Eurokrise eine immer größere Bedrohung für die Weltwirtschaft. Doch statt endlich die notwendigen Schritte hin zu einem Altschuldentilgungsfonds zu gehen, spielt die Kanzlerin weiter auf Zeit. Dafür wurde sie zu recht von Wen Jiabao kritisiert.

Es ist schon bitter, mit ansehen zu müssen, wie das Versagen in der Eurokrise das Rollenverhältnis zwischen Deutschland und China umkehrt. Waren es in der Vergangenheit Europäer, die in China die Mängel bei den Themen Menschenrechte, Demokratie und Rechtstaatlichkeit ansprachen, muss sich Deutschland heute Kritik an seiner Europolitik gefallen lassen. Damit wächst die Neigung zur Leisetreterei in Sachen Rechtstaatlichkeit ins Unerträgliche. Dabei wären gerade die Regierungskonsultationen der geeignete Rahmen, um die Missstände in China anzuprangern und zu zeigen, dass es in den deutsch-chinesischen Sonderbeziehungen nicht nur um Airbus und Volkswagen gehen kann. Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards gehören zu einer wertegeleiteten Außenpolitik wie zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.


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BMU-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe 8/2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter des BMU-Bildungsservice für 8/2012. Den BMU-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im Internet unter: http://www.bmu.de/newsletter/bildung

Themen der Ausgabe 8/2012 sind u.a.:

* Bildungsservice beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

* Aktion Klima! mobil-Pilotschulen sind gestartet!

* Bildungsprojekt "Jugend inklusive - global engagiert" zum Thema Klima

* UBA-Kinderbuch: Pia, Alex und das Klimaprojekt

Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion


IMPRESSUM

Der BMU-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

Redaktion:
Kerstin Hoth (BMU)

Kontakt:
Referat Umweltbildung
Tel.: 030 18 305-2154, Fax: 030 18 305 -2044

Realisation:
wilhelm innovative medien GmbH
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PM 0740-12 (Hoher Fleischkonsum führt zu Wasserknappheit - Umsteuern notwendig)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0740/12
Datum: 31.08.2012

Hoher Fleischkonsum führt zu Wasserknappheit - Umsteuern notwendig

Zum Abschluss der Weltwasserkonferenz in Stockholm erklärt Nicole Maisch, Obfrau im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

Der hohe Fleischkonsum in den Industrieländern führt zu massivem Wassermangel in anderen Teilen der Erde. Das hat eine schwedische Studie im Rahmen der Weltwasserwoche erneut belegt. Da die Herstellung von Fleisch mit immensem Wasserverbrauch verbunden ist, ist ein gesellschaftliches Umdenken dringend notwendig.

Für ein Kilogramm Rindfleisch werden rund 15.000 Liter Wasser benötigt - fast die gleiche Menge, die pro Person in Deutschland in einem ganzen Jahr zum Duschen benötigt wird. Rund 20 Prozent des täglichen Energiebedarfs werden hierzulande durch Fleisch und andere tierische Produkte gedeckt. Um Ernährungssicherheit weltweit zu erreichen, wäre eine deutliche Reduzierung notwendig.

Billigschnitzel kommen teuer. Statt unsinniger Subventionierung von Massentierhaltung durch die Bundesregierung brauchen wir eine stärkere Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktion und Ernährung.

Qualität statt Quantität beim Fleischkonsum nützt den Konsumenten, den Nutztieren und dient der globalen Ernährungssicherheit.

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Nur noch vier Tage: Fördermitglied werden und gewinnen! ++ Roundup: Gift im Garten

Logo Umweltinstitut
Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 31. August 2012

 Nur noch vier Tage:
Fördermitglied werden und gewinnen!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Mitgliederwereaktion Sommer 2012unsere Mitgliederwerbung geht in die letzte Runde! Dieses Wochenende haben Sie noch die Möglichkeit an der Verlosung teilzunehmen. Wenn Sie bis einschließlich nächsten Montag Förderin oder Förderer des Umweltinstitut München e.V. werden, können Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf einem Bio-Bauernhof sowie viele weitere tolle Preise gewinnen! 

Mit Ihrer Fördermitgliedschaft unterstützen Sie unsere Aufklärungsarbeit und Kampagnen zu wichtigen Umweltschutzthemen, wie Gentechnik, Atomkraft, Ökolandbau und Agrarkraftstoffen. Ohne regelmäßige Förderbeiträge und Spenden wäre unsere unabhängige Arbeit nicht möglich. Deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Unterstüzerinnen und Unterstützern ganz herzlich zu bedanken!

Wenn Sie Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden und an der Verlosung teilnehmen möchten, finden Sie unten noch einmal alle Preise!



Berichtigtes Werbeplakat RoundupRoundup: Gift im Garten
 
Gift und Gentechnik haben Monsanto allein im Jahr 2011 einen Umsatz von knapp 10 Milliarden Euro beschert. Für Monsanto-Chef Hugh Grant ist das längst noch nicht genug. Um das laufende Geschäft voranzutreiben, wurde der langjährige Vertriebs-Manager Brett Begemann vergangene Woche zum zweiten Präsidenten befördert. Währenddessen nimmt die Kritik an genmanipuliertem Saatgut und vor allem am Pflanzengift Roundup immer mehr zu. Erstmals hat ein argentinisches Gericht einen Sojaproduzenten sowie den Eigentümer eines Kleinflugzeugs wegen des Einsatzes von Glyphosat und Endosulfan verurteilt, wie die Taz berichtete.

Eine kleinen Vorgeschmack auf die künftigen Auswirkungen der Verkaufsoffensive bekommen Landwirte und Verbraucher schon jetzt zu spüren: Die Werbung für Roundup hat massiv zugenommen. Landwirte werden mit Werbeblättchen bombardiert. Haus- und Kleingartenbesitzer versucht man allerorts mit großen Werbeplakaten zu ködern. Doch die Roundup-Produkte für den Haus- und Kleingartenbereich sind alles andere als unbedenklich: In Versuchen wurden die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Glyphosat – Schädigungen der menschlichen Zellen bis hin zu Krebserkrankungen – schon bei weit geringeren Konzentrationen als den üblicherweise angewendeten, beobachtet.

Aktion: Allestöter Roundup verbieten!Laut Hersteller stellt die Beratung beim Kauf sicher, dass Menschen, Tiere und Umwelt nicht beeinträchtigt werden. Doch wer schon einmal den Versuch unternommen hat, Pestizide zu kaufen, wird festgestellt haben, wie einfach das ist. Und ob das Mittel dann nicht doch verbotenerweise auf Hofeinfahrten und Gehwegen versprüht wird und so ins Grundwasser gelangt, oder in viel zu großen Mengen eingesetzt wird, kontrolliert niemand.

Die schmutzigen Geschäfte müssen sofort aufhören! Gifte haben weder in unserem Essen noch in den Händen von Privatpersonen etwas zu suchen. Wir fordern den sofortigen Verkaufsstopp glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen!

Unterstützen Sie unsere Aktion "Allestöter Roundup verbieten!" mit Ihrer Unterschrift! 

Den Flyer "Allestöter – Roundup und Glyphosat" können Sie hier bestellen.



Mitgliederwerbeaktion: Alle Preise auf einen Blick
 
Mit Hilfe der Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet:

Mitgliederwereaktion Sommer 2012

Hauptpreis

Ein Kurzurlaub auf dem Schallhammer-Bio-Hof im Pfaffenwinkel

(Drei Übernachtungen mit Frühstück für zwei Erwachsene und bis zu drei Kindern)



Korn-Quetsche der Firma Eschenfelder


2. Preis

Eine Korn-Quetsche
der Firma Eschenfelder

Tischmodell mit
abnehmbarem Holztrichter


Logo Protos


3. bis. 7. Preis

5 Probierpakete "Mediterrane Feinkost"

von "Protos - Mediterrane Spezialitäten"


Mein Bio-Wein


8. bis 17. Preis

10 Wein-Geschenksets von Mein-Biowein

vom Weingut Ciu Ciu (Italien)


Tragetasche UIM



Jedes neue Fördermitglied
erhält eine fair gehandelte Tragetasche
aus Biobaumwolle
mit Logo des
Umweltinstitut München e.V.



Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied
des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +

Anti-Gentechnik-Demo zum „InnoPlanta-Forum“
4. September, Gatersleben
Vertreter von Konzernen und Industrieverbänden, Politiker, Wissenschaftler und Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Agrogentechnik in Deutschland durchzusetzen, kommen am 4. September 2012 in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) zusammen, dem Stammsitz des Lobbyverbandes „InnoPlanta“ und der letzten Bastion für Agrogentechnik in Deutschland.

Direkt neben den Genfeldern in Gatersleben befindet sich die größte Samenbank Deutschlands. Dort werden Tausende verschiedener alter Getreide- und Gemüsesorten bewahrt. Das Risiko einer Gen-Kontamination ist enorm. Um auch die letzten Befürworter nochmals auf Gefahren und Verbraucherwillen hinzuweisen, findet eine Demonstration vor dem Tagungsgebäude in Gatersleben statt.

Mehr Infos zur Demo und zum Lobbytreffen; Koordination der Fahrgemeinschaften:
Rosi Reindl, Tel. 08093/ 90 55 75 oder rosi_reindl@web.de


BioErleben
8./9. September, Odeonsplatz, MünchenBioErleben
Im Rahmen des Münchner Streetlive-Festivals findet auch dieses Jahr wieder die BioErleben auf dem Münchner Odeonsplatz statt. Hier können die Besucher ganz ökologisch Genuss, Kultur, Kunst, Kochshows und einen tollen BIOMarkt inkl. Streichelzoo mitten im verkehrsberuhigten München genießen.

Auch das Umweltinstitut München ist mit einem Infostand rund um die Themen Allestöter Roundup und Glyphosat, Gentechnik und Agrokraftstoffe dabei. Mehr Infos


UIM BioWies’n in der Nacht der Umwelt
14. September, 17 Uhr, STEMMERHOF, Plinganserstr. 6, MünchenUIM Bio Wies'n
Mit Bio-Bier, Bio-Brezn und selbstgemachten Brotaufstrichen aus ökologisch angebauten Zutaten wollen wir zeigen, dass sich bayerische Gemütlichkeit und eine nachhaltige Lebensweise nicht ausschließen. Für zünftige Stimmung sorgt Liedermacher Markus Nagy und nach Einbruch der Dunkelheit zeigen wir den Film „Taste the Waste“ von Valentin Thurn. Für Kinder werden wir zum Beispiel unsere Melkkuh mitbringen. Außerdem halten wir unsere aktuellen Informationen für Sie bereit und unsere Fachleute stehen für Gespräche zur Verfügung. Mehr Infos



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Donnerstag, 30. August 2012

BMU Pressedienst Nr. 114/12 -- Umweltzeichen - Nachhaltiger Konsum

Umweltzeichen / Nachhaltiger Konsum
Der Blaue Engel – jetzt auch für Haartrockner, Waschsalons und wiederaufladbare Batterien --
Seit 1978 Maßstab für umweltfreundliche Produkte

Die Jury Umweltzeichen hat in ihrer Sommer-Sitzung neue Vergabegrundlagen für Haartrockner, Waschsalons, wiederaufladbare Batterien in Standardgrößen und Datenträgervernichter beschlossen.

Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden.

Neue Vergabegrundlagen gibt es für:

Haartrockner
Die Leistungsaufnahme eines Handhaartrockners liegt zwischen 960 und 2300 Watt. Bei täglicher Nutzung eines durchschnittlichen Handhaartrockengerätes beträgt der Jahresstromverbrauch 65 kWh. Die mit dem Umweltzeichen gekennzeichneten Haartrockner erreichen gegenüber herkömmlichen Geräten eine Stromeinsparung von bis zu 30%. Des Weiteren erfüllen die mit dem Umweltzeichen gekennzeichneten Haartrockner Anforderungen an die Geräuschemissionen, an die verwendeten Kunststoffe und Materialien sowie an die Produktsicherheit und Dauerhaltbarkeit. Außerdem muss die Bedienungsanleitung Hinweise zum umweltgerechten Nutzerverhalten und zur Produktsicherheit enthalten.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit:

• Geringer Energieverbrauch
• Geringe Geräuschemissionen
• Hohe Sicherheitsanforderungen
• Vermeidung umweltbelastender Materialien

Waschsalons
Mit dem Umweltzeichen werden Waschsalons gekennzeichnet, die sich durch einen geringen Energie- und Wasserverbrauch auszeichnen. Der Blaue Engel stellt sowohl Anforderungen an die Geräte als auch an die verwendeten Waschmittel. Zudem müssen den Verbraucherinnen und Verbrauchern Informationen zum umweltschonenden Waschen und Trocknen zur Verfügung ge-stellt werden.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit:

• geringer Energieverbrauch
• geringer Wasserverbrauch
• Informationsbereitstellung zum umweltschonenden Waschen und Trocknen.


Wiederaufladbare Batterien in Standardgrößen
Wiederaufladbare Batterien in Standardgrößen sind heute aufgrund ihrer verbesserten Eigen-schaften nahezu uneingeschränkt geeignet, nicht wiederaufladbare Batterien zu ersetzen.
Der Blaue Engel kennzeichnet wiederaufladbare Batterien, die sich u. a. durch eine hohe Anzahl von Ladezyklen auszeichnen. Damit wird sichergestellt, dass die Umweltauswirkungen der Her-stellung einem möglichst hohen Gebrauchsnutzen gegenüber gestellt werden. Weitere besondere Anforderungen an die wiederaufladbaren Batterien sind eine geringe Selbstentladung, geringe Schwermetallgehalte sowie Verbraucherhinweise zur Maximierung der Lebensdauer.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit:

• hohe Anzahl von Ladezyklen
• geringe Selbstentladung
• geringe Schwermetallgehalte
• Verbraucherhinweise zur Maximierung der Lebensdauer


Datenträgervernichter
Der größte Anteil des jährlichen Energieverbrauchs (90 bis 97%) entfällt bei ineffizienten Daten-trägervernichtern nicht auf den eigentlichen Betriebszustand (Zerkleinerung), sondern auf den Aus-Zustand und den Bereitschaftsbetrieb (Standby). Mit dem Umweltzeichen für Datenträger-vernichter werden Geräte gekennzeichnet, die sich durch einen geringen Energieverbrauch aus-zeichnen, langlebig konstruiert sind und bei denen umweltbelastende Materialien vermieden wur-den.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit:

• geringer Energieverbrauch
• langlebige Konstruktion
• Vermeidung umweltbelastender Materialien


Auf der Internetseite www.blauer-engel.de stehen die neu beschlossenen Blauer En-gel-Vergabegrundlagen in Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Noch mehr Informationen zu allen Produkten finden Verbraucherinnen und Verbrau-cher auf der neuen Website www.blauer-engel-produktwelt.de.


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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Juergen Maaß, Dr. Elke Mayer, Frauke Stamer, Ingo Strube
Telefon: 030 18 305-2010 /-2011 /-2012 /-2014 Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: http://www.bmu.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMU_de Youtube: www.youtube.de/umweltministerium
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PM 0739-12: Pothmer zu den Arbeitsmarktzahlen

Pressedienst
» Pressemitteilung Nr. 0739/12

Datum: 30.08.2012

 
Arbeitsmarktpolitik: Von der Leyen schürt die Krise

 
Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat August erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:

 
Zum dritten Mal im Folge steigt die Arbeitslosigkeit und die Aussichten verschlechtern sich zusehends. Trotzdem ignoriert Bundesministerin von der Leyen die Signale und schürt die Krise sogar noch, indem sie der Bundesagentur für Arbeit (BA) weiter Geld entziehen will. Damit beraubt sie die BA ihrer Kriseninterventionsfähigkeit. Das ist fahrlässig, denn auch in Deutschland schlägt immer deutlicher die Eurokrise auf die Realwirtschaft durch.

 
Die Ministerin muss ihre Rotstift-Pläne bei der Arbeitsförderung ebenfalls aufgeben. Deutschland braucht dringend Investitionen in berufliche Qualifizierung und Weiterbildung, damit nicht das Schreckensszenario von hoher Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel Realität wird. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Förderungen um insgesamt 20 Prozent zurückgegangen. Und obwohl mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeld II-Bezieher keine abgeschlossene Berufsausbildung hat und nahezu jeder zweite Arbeitsuchende langzeitarbeitslos ist, fristet die berufliche Weiterbildung in diesem Bereich immer noch ein Schattendasein. Dramatisch eingebrochen ist zudem die Förderung der Existenzgründungen: minus 82 Prozent seit Jahresbeginn.

 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher <http://twitter.com/#gruensprecher>

 
 
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PM 0738-12: Maisch zu Testkunden

Pressedienst
» Pressemitteilung Nr. 0738/12

Datum: 30.08.2012

Aigner scheitert am Finanzministerium - verdeckte Testkunden sucht man vergeblich

 
Zur Antwort der Bundesregierung auf unsere Anfrage zum versprochenen Einsatz verdeckter Testkunden als Teil der Finanzaufsicht erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

 
Versprochen - gebrochen, so scheint das Motto von Verbraucherministerin Aigner. Unsere Anfrage (siehe Anlage) entlarvt sie einmal mehr als Ankündigungsministerin ohne Rückhalt in der Regierungskoalition.

 
Ende 2010 hatte Aigner nach vehementer Kritik an der Beratung durch Banken vollmundig den Einsatz von verdeckten Testkunden im Auftrag der BaFin versprochen. Eingelöst wurde dieses Versprechen bis heute nicht. Das Finanzministerium verweist auf laufende Prüfungen. Dass den Ankündigungen auch im nächsten Jahr keine Taten folgen werden, verrät der Blick in den Haushalts-Entwurf für 2013. Mittel für den versprochenen Einsatz der Bankentester sucht man hier vergebens. Dass der Verbraucherschutz im Rahmen der Reform der Finanzaufsicht im Verbraucherbeirat platziert werden soll, ist leider nicht mehr als dekoratives Beiwerk.

 
Wir fordern von Ministerin Aigner, endlich Rückgrat zu zeigen und ihre Ankündigungen durchsetzen. Außerdem wollen wir die Aufnahme des Verbraucherschutzes als zentrale Aufgabe innerhalb der BaFin sowie ein durchgreifendes Beschwerderecht bei der BaFin für Verbraucherorganisationen wie Verbraucherzentralen oder Stiftung Warentest/Finanztest.

 
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BINE Informationsdienst aktualisiert Buchreihe

BINE-Newsletter - Nachrichten aus der Energieforschung


Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.

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BINE Informationsdienst aktualisiert Buchreihe

Neue Fachbuchtitel und Aktualisierungen im 2. Halbjahr

Das Gesamtverzeichnis „BINE-Fachbuch 2012/13" ist jetzt erschienen. Im zweiten Halbjahr 2012 verfolgt der BINE Informationsdienst ambitionierte Ziele mit seiner Buchreihe: Zwei neue Titel zu großen Solaranlagen und zu Wärmespeichern sind in Vorbereitung. Außerdem werden die bewährten Bücher zur Windenergie, Photovoltaik und Fenster in einer aktualisierten Fassung erscheinen.

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BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Herausgeber: FIZ Karlsruhe, Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892. Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt. Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinDirig Dr. Thomas Greiner.

Mittwoch, 29. August 2012

PM 0737-12 (Kleines Karo beim Verbraucherinformationsgesetz)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0737/12
Datum: 29.08.2012
Kleines Karo beim Verbraucherinformationsgesetz

Anlässlich der neuen Regelungen im Verbraucherinformationsgesetz (VIG), die am 1. September 2012 in Kraft treten, erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

Die Novelle des Verbraucherinformationsgesetzes ist nettes Kleinklein. Ernst gemeinter Verbraucherschutz sieht anders aus. Da hilft es auch nichts, wenn Verbraucherministerin Aigner sich jetzt in der Presse feiert. Kleine Verfahrensvereinfachungen und die Erweiterung des Geltungsbereichs auf alle Verbraucherprodukte bringen keinen großen Fortschritt für die Rechte der Verbraucher. Stattdessen dient die neue Kostenregelung dazu, Nichtregierungsorganisationen sowie Journalistinnen und Journalisten in ihrer Arbeit zu behindern und verhindert Markttransparenz.

Vor allem in Bezug auf die aktive Verbraucherinformation hat Ministerin Aigner gepatzt: Die rechtlichen Grundlagen für ein Smiley oder Kontrollbarometer, um über die Hygienebedingungen in Gaststätten und Restaurants zu informieren, fehlen. Ebenso fehlt der Informationsanspruch gegenüber Unternehmen, obwohl relevante Daten zu ökologischen und sozialen Fragen nur von den Firmen zu bekommen sind. Ein weiterer gravierender Mangel ist das Versäumnis der Bundesregierung, auch Dienstleistungen wie Bankberatung oder Mobilfunkverträge in den Anwendungsbereich des VIG aufzunehmen. Fatal für die Interessen der Verbraucher, denn auch dort lauern viele Fallstricke, die den Konsumenten teuer zu stehen kommen können.

Wir fordern die Bundesregierung auf, das VIG erneut nachzubessern. Wir brauchen eine klare Rechtsgrundlage für die Einführung einer bundeseinheitlichen Hygienekennzeichnung im Lebensmittelbereich. Der Anwendungsbereich auf Dienstleistungen muss ausgeweitet und der direkte Auskunftsanspruch gegenüber Unternehmen eingeführt werden.

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PM 0736-12 (Leistungsschutzrecht: Auch der dritte Versuch zielt daneben)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0736/12
Datum: 29.08.2012
Leistungsschutzrecht: Auch der dritte Versuch zielt daneben

Zum Kabinettsbeschluss zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage erklären Tabea Rössner, Sprecherin für Medienpolitik, und Dr. Konstantin von Notz, Sprecher für Innenpolitik:

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage wird auch mit dem dritten Entwurf nicht besser. Dieses Gesetz schießt weiterhin am Ziel der Bundesregierung vorbei. Es wird klamme Presseverlage nicht retten und Journalisten kaum Einnahmen bescheren, stattdessen aber die Vielfalt im Netz einschränken. Die Verlage sind auf Besucher auf ihren Seiten angewiesen, die ihnen die Suchmaschinen bringen. Jetzt aber droht Ihnen die Herausnahme aus den Suchmaschinenangeboten. Viel verloren, nichts gewonnen.

Der neue Entwurf verbietet nicht mehr nur den ,,gewerblichen Suchmaschinen" das Zugänglichmachen von Presseerzeugnissen, sondern auch ,,gewerblichen Anbietern von Diensten, die Inhalte entsprechend aufbereiten". Das schafft noch mehr Unklarheit als zuvor. Schon bislang konnte man nur erahnen, welche Angebote und Dienste unter den Begriff Suchmaschinen fallen sollen. Vollkommen unklar bleibt jetzt, was und wer mit Diensten gemeint ist, die ,,Inhalte entsprechend aufbereiten". Auch im Nebel bleibt, was der Schutzgegenstand sein soll. Sind Links nun geschützt oder nicht? Nach wie vor sollen auch Teile der Presseerzeugnisse geschützt werden. So würde das Leistungsschutzrecht höher gewertet als das Urheberrecht.

Weil die angemessene Vergütung der Journalisten viel zu vage definiert wird, können diese nicht mit einer geregelten Ausschüttung rechnen. Mit der fehlenden Pflicht zur kollektiven Wahrnehmung der Rechte durch eine Verwertungsgesellschaft werden zudem allein Springer und Co. Fertig. Die kleinen Verlage aber haben das Nachsehen bei Verhandlungen mit den Suchmaschinenanbietern um ihre lizenzierten Inhalte.

Der einseitige Referentenentwurf der Koalition polarisiert die ohnehin komplizierte Debatte um das Urheberrecht zusätzlich und bringt keine Fortschritte bei der Finanzierung von Qualitätsjournalismus. Die Regierung sollte zunächst eine valide Analyse auf den Tisch legen, wie es um die wirtschaftliche und wettbewerbliche Lage der Verlage bestellt ist. Nur auf dieser Grundlage kann und sollte gehandelt werden, um die Vielfalt und Qualität der Presseinhalte zu gewährleisten.


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Dienstag, 28. August 2012

PM 0735-12 (Zweifel am Betreuungsgeld endlich ernst nehmen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0735/12
Datum: 28.08.2012
Zweifel am Betreuungsgeld endlich ernst nehmen

Zum Rechtsgutachten der SPD-Bundestagsfraktion zum Betreuungsgeld erklärt Ekin Deligöz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

Die Koalition sollte endlich die bislang aufgebrachten drastischen Zweifel am Betreuungsgeld ernst nehmen und von ihrem Vorhaben ablassen. Das Betreuungsgeld ist nur noch ein ideologischer Strohhalm der Konservativen. Deshalb muss die politische und gesellschaftliche Debatte weiterhin engagiert geführt werden. Zentral sind dabei die gravierenden familien-, bildungs-, sozial- und geschlechterpolitischen Negativfolgen des Vorhabens. Es wäre bitter, wenn erst das Bundesverfassungsgericht diesem unsinnigen Treiben ein Ende bereitet.

Das heute vorgestellte Rechtsgutachten fügt sich nahtlos in eine ellenlange Liste von massiven Kritikpunkten am Betreuungsgeld ein. Auch nach Vorlage des Gesetzentwurfes bestehen in mehrfacher Hinsicht erhebliche verfassungsrechtliche Zweifel. Es scheint, als habe die Bundesregierung rein gar nichts aus ihren zahlreichend Niederlagen vorm Bundesverfassungsgericht gelernt: die Botschaft nämlich, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse und Normen sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewandelt haben. Es hat keinen Sinn, dies durch konservative Scheuklappen stetig auszublenden.


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PM 0734-12 (Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen: Merkel lässt sich Honig ums Maul schmieren)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0734/12
Datum: 28.08.2012
Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen: Merkel lässt sich Honig ums Maul schmieren

Anlässlich der zweiten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen in Peking erklärt Viola von Cramon, Sprecherin für EU-Außenbeziehungen:

Die Bundesregierung sollte sich nicht länger von China um den Finger wickeln lassen. Mittlerweile kümmert die Kanzlerin sich nur noch um knallharte Wirtschaftsinteressen und hat jede echte menschenrechtliche oder klimapolitische Orientierung ihrer Außenpolitik abgelegt. Nur als leeres Beiwerk setzt sich Merkel gelegentlich für Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ein - wenn die übrigen Deals schon abgeschlossen sind.

Merkel lässt sich bei ihren bilateralen Regierungskonsultationen Honig ums Maul schmieren, statt die gemeinsame EU-Chinapolitik zu stärken und Sachfragen beim Namen zu nennen.
Wie könnte es sonst anders sein, dass die Beziehungen erblühen, obwohl der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung nicht ins Land gelassen wird, die deutsch-chinesische Parlamentariergruppe zum zweiten Mal hintereinander ihre Reise absagen muss und vor allem die deutschen Korrespondentinnen und Korrespondenten in China zunehmend unter Druck der chinesischen Sicherheitsbehörden geraten. Auch schien es die Kanzlerin nicht sonderlich zu stören, dass selbst ihr auf der letzten China-Reise Treffen mit einem Bürgerrechts-Anwalt und einer Zeitungsredaktion verwehrt wurden.

Merkel geht es vorwiegend darum, den hochrangigen Austausch und die Wirtschaftsbeziehungen zu pflegen. Eine glaubwürdige wertegeleitete Außenpolitik sieht jedoch anders aus: Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards müssen Kernelemente jeder Vereinbarung sein.

Doch zu freundschaftlichen Beziehungen gehören immer Zwei: Die chinesische Staats- und Parteiführung lässt an vielen Stellen nicht mehr mit sich reden. Im Vorfeld des Führungswechsels herrscht Nervosität bei Partei und Regierung im gesamten Land. Ob allerdings die deutsche Regierungschefin sich für einen stabilen Übergang in China instrumentalisieren lassen sollte, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Ein Werben um China mit einer Prise mehr kritischer Distanz muss möglich sein.


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PM 0733-12 (Syrisches Flüchtlingsdrama: Deutschland muss handeln)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0733/12
Datum: 28.08.2012
Syrisches Flüchtlingsdrama: Deutschland muss handeln
Angesichts der dramatischen Lage syrischer Flüchtlinge erklärt Josef Winkler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Flüchtlingspolitik:

Deutschland muss jetzt einen konkreten Beitrag der Solidarität und Unterstützung leisten und aus humanitären Gründen unbürokratisch Flüchtlinge aus Syriens Nachbarländern Türkei, Libanon und Jordanien aufnehmen.

Angesichts der Massenflucht aus Syrien muss sichergestellt werden, dass die Hauptaufnahmeländer Türkei, Libanon und Jordanien ihre Grenzen für Opfer der brutalen Kampfhandlungen offenhalten.

Neben der Aufnahme von Flüchtlingen aus humanitären Gründen sollte die Bundesregierung die Einreise von syrischen Staatsangehörigen, die von ihren Angehörigen nach Deutschland eingeladen werden, erheblich erleichtern. Auch das wäre ein wichtiges Zeichen der Solidarität.

Nicht nachvollziehbar ist es, dass sich die Innenministerkonferenz lediglich zu einer erneuten halbjährigen Verlängerung des Abschiebungsstopps für syrische Staatsangehörige aufraffen konnte. Selbst nach einem Sturz des Assad-Regierung wird die aktuelle Krise in Syrien nicht binnen einiger Monate beendet sein. Daher ist die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen aus humanitären Gründen, statt der bisherigen Duldungen, die einzig sinnvolle Lösung.


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1. Das 3. eMobil Ratequiz – Gewinnen Sie eine Tageskarte für die eCarTec 2012
2. eCarTec Munich 2012 - Wenige Restflächen verfügbar
3. Elektromobilität kommt
4. Kabellos Laden alltagstauglich gemacht
5. Flottenkunden testeten den Opel Ampera
6. Steigende Effizienz liegt auf der Straße
7. Citroën Multicity Carsharing Berlin
8. Intelligente Stromtankstelle
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Haben Sie ein Auge für's Detail? Dann sind Sie hier genau richtig!
Wir verlosen noch 8 Wochen lang 10 Tagestickets für die internationale Leitmesse für Elektromobilität - eCarTec 2012.

Die Messe findet vom 23. – 25. Oktober 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt und zeigt Elektrofahrzeuge, Speichertechnologien, Antriebs- und Motorentechnik und beschäftigt sich zusätzlich mit den Themen Energie, Infrastruktur und Finanzierung. Ein Testgelände, der eCarLiveDrive, auf dem Sie die neuesten Elektrofahrzeuge testen können, ist ebenfalls integriert. Wie Sie an der Verlosung teilnehmen können

lesen Sie hier:
2. eCarTec Munich 2012 - Wenige Restflächen verfügbar
Jetzt noch anmelden! Knapp sieben Wochen vor Messebeginn sind nur noch wenige Standflächen in den Messehallen der eCarTec 2012 – 4. Internationale Leitmesse für Elektromobilität - verfügbar. Die eCarTec Munich findet vom 23. – 25. Oktober 2012 in München statt – es werden rund 15.000 internationale Fachbesucher erwartet.
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3. Elektromobilität kommt
In Halle B2 am Stand-Nr.104 präsentiert TÜV SÜD sein gesamtes Dienstleistungsspektrum für den Bereich Elektromobilität - Schwerpunkte sind die Batteriesicherheit, die Prüfung der Ladeinfrastruktur und die Zulassung von Elektrofahrzeugen. Zusätzlich sorgt das Unternehmen in den Hochvolt-schulungen der TÜV SÜD Akademie für gut ausgebildete Fachkräfte - damit Elektromobilität sicher auf die Straße kommt.
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4. Kabellos Laden alltagstauglich gemacht
Magnetresonanz-Technik macht das Aufladen der Energiespeicher von Elektrofahrzeugen zum Kinderspiel. Delphi testet bereits sein kabelloses Magnetresonanzverfahren zum Aufladen von E-Autos auf Alltagstauglichkeit. Anders als induktive Ladetechniken wie sie von Ladestationen elektrischer Zahnbürsten her bekannt sind, kann die Magnetresonanz-Technik auch größere Distanzen überwinden.
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5. Flottenkunden testeten den Opel Ampera
LeasePlan Deutschland macht Elektromobilität für ihre Kunden im wahrsten Sinne des Wortes "erfahrbar". Vor kurzem hatten Flottenkunden die Gelegenheit, den Opel Ampera auf die Probe zu stellen.
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6. Steigende Effizienz liegt auf der Straße
MOBILE: Lenzes neue Plattform für Aggregate in Nutzfahrzeugen. Wenn die Leistungsabgabe elektrischer Aggregate in Nutzfahrzeugen in optimaler Weise der tatsächlich notwendigen Betriebsleistung folgt, lässt sich die Energieeffizienz in der Mobilität ohne Funktionseinschränkungen verbessern.
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7. Citroën Multicity Carsharing Berlin
Citroën hat ein neuartiges Mobilitätskonzept auf den Markt gebracht, das die Vorreiterrolle der Marke im Bereich der Elektromobilität nachhaltig unter Beweis stellt: Citroën Multicity Carsharing Berlin, das erste rein elektrische Carsharing-Projekt in Deutschland.
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8. Intelligente Stromtankstelle
Die Elektromobilität ist auf dem Weg in die Städte. Langsam, aber absehbar. Nachdem die ersten E-Mobile bei Rathäusern, einzelnen Betrieben und Privatleuten vor der Haustüre stehen, kümmern sich Entwickler auch um die Infrastruktur. Und diese benötigt Intelligenz, Design und Engineering.
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Marco Ebner
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