Dienstag, 22. Mai 2012

PM 0461-12 (Niedriglöhne: Ungerecht und ungesund)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0461/12
Datum: 22.05.2012
Niedriglöhne: Ungerecht und ungesund

Zur Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), wonach Geringverdiener häufig überlang arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:

Niedriglöhne machen nicht nur arm, sondern auch krank. Gegen diese doppelte Ungerechtigkeit gibt es ein Rezept: den flächendeckenden Mindestlohn. Nur damit kann sichergestellt werden, dass mit einem Vollzeitjob auch der Lebensunterhalt verdient werden kann. Es ist unwürdig, dass fast eine Million Geringverdiener regelmäßig Überstunden machen, um ihren Einkauf und die Mieten zu bezahlen und den Bezug von Arbeitslosengeld II zu vermeiden.

Ein unwürdiges Spiel treiben aber auch Union und FDP, die trotz aller Erfordernisse beim Mindestlohn keinen Schritt nach vorn machen. Das mit viel Brimborium vorgestellte Konzept von CDU/CSU ist allenfalls ein "Mindestlohn light". Aber selbst der scheitert am hartnäckigen und kaltherzigen Widerstand der FDP.
Es bleibt dabei: Mit Schwarz-Gelb wird es keinen Mindestlohn geben, der diesen Namen verdient.


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