| Gentechnikkonzerne in die Flucht geschlagen
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München, es geht doch! Jahrelanger Protest und Aufklärungsarbeit haben sich gelohnt: Deutsche Verbraucher lehnen Gen-Produkte und -forschung weiter kategorisch ab. Das hat endlich auch die Gentechnik-Branche begriffen. BASF gibt die Genforschung in Deutschland auf und verlagert seine Gentechniksparte in die USA. Der Grund: Heftiger Widerstand und Skepsis in der deutschen Bevölkerung. Über eine Milliarde Euro soll BASF seit 1998 in die Genforschung investiert haben. Diese Summe in sinnvolle ökologische Projekte investiert, hätte schon einen Teil der Hunger- und Klimaprobleme lösen können. Weitere Infos auf www.tagesschau.de und www.abendblatt.de Bereits im November wurde bekannt, dass der Agrar-Multi Monsanto seinen deutschen Cheflobbyisten, Andreas Thierfelder, entlassen hat. Trotz größtem Aufwand war es ihm nicht gelungen, das Image des Gentechnik-Konzerns aufzupolieren. Die Politik hatte er zwar im Griff, aber eben nicht die Öffentlichkeit. Weitere Infos auf Spiegel-Online
Grundwasser mit Glyphosat kontaminiert
Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. So oder ähnlich beurteilt offenbar die Bundesregierung die Frage zur Grundwasserbelastung durch Glyphosat, dem Wirkstoff des Pflanzengiftes Roundup. Auf eine Anfrage der Grünen antwortete die zuständige Behörde, dass die Funde von Glyphosat im Grundwasser in Deutschland nicht von landwirtschaftlichen Flächen stammen können. Denn dies sei laut Hersteller gar nicht möglich. Daher wird Glyphosat im deutschen Grundwasser kaum und wenn, nur freiwillig untersucht. Spanische Wissenschaftler wollten es genauer wissen: Sie fanden in über 40 Prozent der untersuchten Proben Glyphosat, in Konzentrationen, die bis zu 25 mal höher sind als der deutsche Grenzwert. Auch in den USA wird Glyphosat immer wieder in Flüssen und Seen nachgewiesen. Und in Deutschland bleibt das Grundwasser sauber, weil es Frau Aigner so will? Das reicht uns nicht! Beteiligen auch Sie sich an unserer Aktion "Allestöter Roundup verbieten!"
Agrarwüste statt Ausgleichsflächen
Der deutsche Bauernverband (DBV) veröffentlicht am 20. Januar 2012 seine Online-Petition "Stoppt Landfraß". Diese Petition ist eine reine Mogelpackung: Auf Kosten des Naturschutzes soll der massive Ausbau von Agrarenergie vorangetrieben werden. Dabei ist die Produktion von Agrokraftstoffen und Agrargas eine besonders umweltschädliche und ineffiziente Form der Flächennutzung. Das Umweltinstitut München fordert daher den sofortigen Stopp der Produktion von Pflanzen für Agrarenergie. Lesen Sie hierzu unsere aktuelle Pressemitteilung AKW: Kein zuverlässiger Schutz durch neue Sicherheitsmaßnahmen
Sind unsere Atomkraftwerke und -Zwischenlager doch nicht so sicher? Jetzt sollen neue Mauern die Anlagen vor Terrorangriffen schützen. In der Abendschau des Bayerischen Fernsehens erklärte Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München, diese Woche, weshalb die eilig beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen für deutsche AKW keinen zuverlässigen Schutz bieten können. Hier geht’s zum Fernsehbeitrag
Helfen Sie mit! Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Wir freuen uns über Ihre Hilfe beim Kampf für erneuerbare Energien und gegen die Atomkraft. Zusammen können wir für eine nachhaltige und ökologische Stromerzeugung sorgen. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:
Mit herzlichen Grüßen, Ihr Harald Nestler Vorstand + + + Termine + + + Demo: Wir haben es satt! 21. Jan. 2012; Start: 11.30 Uhr, Berlin Hauptbahnhof; Abschluss: Brandenburger Tor Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Daher gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße und fordern: JA zur bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft, JA zum Menschenrecht auf Nahrung und Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft. Das Umweltinstitut München wird mit einem eigenen Infostand vor Ort sein. Mehr Infos
Podiumsdiskussion: Uranmunition – Risiko für Mensch und Umwelt 26. Jan. 2012, 19.30 Uhr, München, Gasteig (Black Box), Rosenheimer Str. 5 Seit den ersten Einsätzen von Uranmunition im Irak und in Südost-Europa warnen Wissenschaftler und Menschenrechtler davor, dass der beim Angriff entstehende Uranstaub betroffene Gebiete über Jahrzehnte verseucht und die Menschen bedroht. Der bekannte Strahlenbiologe, Professor Edmund Lengfelder, erläutert die Risiken von Uranmunition. Experten aus Politik, Militär und Medien diskutieren über Erfahrungsberichte, Verbindungen zu Deutschland und ein Verbot dieser Waffen. Veranstalter: Handicap International e. V. München, Umweltinstitut München, e.V., DFG-VK, Pax Christi, Münchner Friedensbündnis. Mehr Infos |
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