Freitag, 21. Dezember 2012

PM 1144-12 (Bankenregulierung: Britische Konservative konsequenter als Merkel)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 1144/12

Datum: 21.12.2012

Bankenregulierung: Britische Konservative konsequenter als Merkel

Zu den Forderungen des britischen Ausschusses für Bankenregulierung (Parliamentary Commission on Banking Standards) erklärt Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher:

Der britische Umgang mit der Finanzkrise zeigt die Schwächen der deutschen Herangehensweise auf: Der zuständige Ausschuss im britischen Parlament unterstützt die grüne Forderung nach einer Schuldenbremse für Banken (leverage ratio), also einem Mindestmaß an Eigenkapital im Verhältnis zum gesamten Geschäftsvolumen. Gefordert wird nicht nur, dass diese Schuldenbremse verbindlich vorgeschrieben wird, sondern auch, dass sie höher als die bisher diskutierten drei Prozent sein soll.

Das sollte auch der Bundesregierung und der Bundesbank zu denken geben. Sie müssen sich fragen, wessen Interessen sie mit ihrer weiteren Ablehnung dieser Mindestgrenze für das Eigenkapital vertreten. Denn es ist gefährlich, wenn sich die Banken auch in Zukunft die Höhe ihrer Eigenkapitalausstattung selbst mit komplexen Risikomodellen ausrechnen, ohne eine solche Mindestgrenze einhalten zu müssen.

Dass in Großbritannien konsequentere Aufarbeitung nach der Finanzkrise betrieben wird, geschieht nicht das erste Mal. Anders als in Deutschland wurden die Fehler vor und während der Finanzkrise wurden auch unter der konservativ-liberalen Regierung Cameron systematisch untersucht. Die Vickers-Kommission etwa hat konkrete Vorschläge vorgelegt. In Deutschland gab es keine systematische Aufarbeitung der Krise. In Großbritannien mussten mehrere Verantwortliche gehen, unter anderem der Barclays-Chef wegen des Libor-Skandals. In Deutschland ist davon bisher nicht die Rede. Weder in den Banken selbst noch bei den Aufsehern, die ein stetiges Absinken des bilanziellen Eigenkapitals in Kauf genommen haben, wurden hierzulande durch die schwarz-gelbe Koalition Konsequenzen gezogen.

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Verkehrspolitischer Newsletter 3/2012

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Verkehrspolitischer Newsletter 3/2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir freuen uns, Ihnen unseren aktuellen Newsletter mit Informationen rund um die Verkehrspolitik der grünen Bundestagsfraktion zuschicken zu können.

Mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit und für das Neue Jahr
Ihre Redaktion



Ein Passagierflugzeug der Lufthansa überfliegt ein mehrsstöckiges Wohngebäude in Raunheim. Luftverkehr | 19. Dezember 2012

Fluglärm macht krank

Der Luftverkehr in Deutschland hat enorm zugenommen. Das gefährdet ganz unmittelbar die Gesundheit vieler Bürgerinnen uns Bürger. In unserem Fraktionsbeschluss nennen wir Maßnahmen zur Verbesserung dieser Situation.

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Parlamentarischer Abend | 12. Dezember 2012

Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur

Verkehrsinfrastrukturpolitik ist eine entscheidende Grundlage für die Mobilität von morgen. Am 10. Dezember hat die grüne Bundestagsfraktion dazu im F.A.Z.-Haus in Berlin einen gut besuchten parlamentarischen Abend ausgerichtet.

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Außenansicht des Stuttgarter Hauptbahnhofs am 12.12.2012 Stuttgart 21 | 12. Dezember 2012

Bund muss auf Kostenexplosion reagieren

Die Kosten für Stuttgart 21 laufen vollkommen aus dem Ruder. Der Bund muss jetzt eine unabhängige Wirtschaftlichkeitsprüfung beauftragen, die auch die Ausstiegsoption realistisch berechnet.

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Infotour "Neue Wege" | 12. Dezember 2012

Was brauchen wir in Zukunft, damit der Verkehr rollt?

Neue Wege hieß die Infotour, mit der die Bundestagsfraktion von Juni bis November 2012 sechs Bundesländer bereiste. Höhepunkt und Abschluss war ein parlamentarischer Abend in Berlin.

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Bushaltestelle am Lotenbachklamm bei Bonndorf im Schwarzwald Fahrgastrechte | 03. Dezember 2012

Bessere Fahrgastrechte bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Fahrgastrechte in öffentlichen Verkehrsmitteln sind komplett unterbelichtet. Der grüne Antrag für bessere Fahrgastrechte zeigt auf, wie wir das ändern wollen.

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Güterbahnhof in Wolfsburg Schienenlärm | 30. November 2012

Noch nicht laut genug?

Für sehr viele Bürgerinnen und Bürger ist Verkehrslärm mehr als nur ein Ärgernis. Umso unverständlicher ist, dass der Schienenverkehr sogar fünf Dezibel lauter sein darf, als der Straßenverkehr. Doch der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung birgt noch andere Gemeinheiten.

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Von links: Karsten Sommer (Rechtsanwalt), Gregor Kolbe (VCD), Heiko Balsmeyer (VCD), Stephan Kühn MdB Veranstaltungsbericht | 10. November 2012

Vierte grüne Straßenkonferenz

Schwerpunkte der diesjährigen Straßenkonferenz waren die Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans, Verkehrslärm und eine Reform der Regelwerke im Straßenbau.

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Bushaltestelle am Lotenbachklamm bei Bonndorf im Schwarzwald Personenbeförderung | 14. September 2012

Durchbruch geschafft

Der Durchbruch zur Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes ist geschafft. Jetzt wird das deutsche Recht für den öffentlichen Personennahverkehr an den geltenden EU- Rechtsrahmen angepasst und der Markt für Fernlinienbusse liberalisiert.

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Veranstaltungsbericht | 15. August 2012

Anhörung: Nachtruhe statt Fluglärm - Schutz gegen Fluglärm verbessern!

Unter dem Motto „Nachtruhe statt Fluglärm" lud die grüne Bundestagsfraktion am 16. Juni 2012 zu einer Anhörung im Bundestag Vertreter aus grünen Kreis- und Landtagsfraktionen, Bürgerinitiativen, von Verkehrs- und Umweltverbänden, sowie aus der Luftverkehrsbranche ein, um zu diskutieren, wie der Schutz vor Fluglärm verbessert werden kann.

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Fahrgäste steigen am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin in einen Bus Richtung Flughafen Tegel. Nahverkehr | 11. Juli 2012

Finanzierung des Bus- und Bahnverkehrs bedroht

Weil bestehende Programme auslaufen, muss die Finanzierung des Bus- und Bahnverkehrs auf eine neue Grundlage gestellt werden. Dieser Problematik widmeten wir ein Fachgespräch am 11.06.2012 im Deutschen Bundestag.

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Ein Modell der E-Klasse wird am Fliessband des Werks in Stuttgart betankt. Green Car | 11. Juli 2012

3-Liter-Auto nicht in Sicht

Der Verbrauchsgrenzwert für Autos und der EU-Kommission für 2020 ist nicht ambitioniert genug. Statt 95 Gramm fordern wir einen Grenzwert von 70 Gramm in 2020 und einen Folgegrenzwert von 50 Gramm für 2025.

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Frohe Weihnachten und alles Gute für 2013! ++ Strahlung in Garching am Limit ++ Aktion bis 31. 12.: Dokumentarfilm für neue Fördermitglieder

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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 21. Dezember 2012

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2013!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Fröhliche Weihnachtenden letzten Newsletter des Jahres 2012 möchten wir nutzen, um uns ganz herzlich für Ihr Interesse und Ihr Engagement zu bedanken.

Mit Ihrer Hilfe ist es uns dieses Jahr gelungen, erfolgreiche Kampagnen durchzuführen, einen AKW-Neubau in Litauen zu verhindern und den Agrosprit in Europa zurückzudrängen.

Wir freuen uns darauf, uns gemeinsam mit Ihnen auch im kommenden Jahr für die Energiewende, für den ökologischen Landbau und gegen Atomkraft, Agrosprit und Gentechnik einzusetzen.

Bis dahin wünscht Ihnen das ganze Team des Umweltinstitut München e.V. fröhliche und erholsame Feiertage und alles Gute für das neue Jahr 2013! Bleiben Sie kritisch, mutig und engagiert!



FRM2 der TU in GarchingStrahlung in Garching am Limit
Am 9. November 2012 wurde die Arbeit am Forschungsreaktor FRM II in Garching überraschend eingestellt, der Reaktor vorzeitig abgeschaltet und alle Experimente bis Ende 2012 abgesagt. Grund hierfür waren extrem hohe Abgaben des radioaktiven Isotops C-14 über die Luft, die nahe an die Jahres-Genehmigungswerte herankamen.

Laut Angaben der Betreiber waren bereits 95 Prozent der Jahreshöchstmenge erreicht. Dies ist immens, da normalerweise Atomanlagen ihre Genehmigungswerte nur bis zu zehn Prozent ausschöpfen.

Inzwischen läuft der Reaktor wieder, eine Genehmigung dazu sei von mehreren Stellen erteilt worden. Offenbar sollen jetzt auch noch die restlichen fünf Prozent ausgeschöpft werden  zu Lasten der Anwohner.

Die Tatsache, dass die C-14-Abgaben in den letzten Jahren ständig angestiegen sind und man den Reaktor jetzt trotz der unerwartet hohen Abgaben von C-14  wieder angefahren hat, lässt uns an der Zuverlässigkeit der Technischen Universität als Reaktorbetreiber zweifeln.

Mehr Informationen in unserer aktuellen Pressemitteilung



Aktion bis 31. Dezember: Dokumentarfilm für neue Förderer
Die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V.

Wer bis 31. Dezember 2012 Fördermitglied wird, darf sich eine der spannenden Dokumentationen von Bertram Verhaag aussuchen!

DVD: Der Bauer der das Gras wachsen hört

Der Bauer, der das Gras wachsen hört (Film 1)
"Drei Jahr’ geben wir ihm, dann frisst ihn’s Unkrautz’samm."
sagten die Nachbarn, als Michael Simml in den frühen 80er Jahren seinen Hof auf Biolandbau umstellte. Heute erntet er höchste Erträge auf nur 18 Hektar kargem Boden im Bayerischen Wald. Wie er das macht – das erzählt er freigiebig mit Leib, Herz und Seele.


DVD: Gekaufte WahrheitGekaufte Wahrheit (Film 2)
Árpád Pusztai und Ignacio Chapela sind bedeutende Wissenschaftler. Doch beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren. 95% der Forscher im Bereich Gentechnik werden von der Industrie bezahlt. Kann die Öffentlichkeit den Wissenschaftlern noch trauen?


DVD: Leben außer KontrolleLeben außer Kontrolle (Film 3)
Die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen führt zu katastrophalen Ernten und treibt Bauern in den Ruin. Weltweit bietet nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler der Industrie die Stirn und untersucht die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf unsere Umwelt und Gesundheit.


DVD: Life in plasticLife in Plastic... (Film 4)
Im Pazifik schwimmt ein Teppich aus Plastikpartikeln in der Größe Mitteleuropas, Meerestiere verenden an den Teilchen, Weichmacher machen krank. Eine Lösung liegt im Recycling, das Michael Braungart revolutionieren will. Er rät vor allem dazu, Plastik intelligent wiederzuverwenden. Aus unnützem Abfall wird nützlicher Rohstoff.


Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden


Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +


Vortrag: Die Lügen der Energiewende
12. Jan. 2013, 16.45 Uhr, Rathaus, Bahnhofstr. 7, 82131 Gauting
Vom 12. bis 13. Januar 2013 finden in Gauting bei München die Energiespartage statt. In diesem Rahmen erklärt Karin Wurzbacher, Referentin für Radioaktivität und Erneuerbare Energien im Umweltinstitut München e.V., die Hintergründe der Strompreiserhöhungen und weshalb die Energiewende nicht deren eigentliche Ursache ist. Mehr Infos


Demo: Wir haben die Agrarindustrie satt!Demo: „Wir haben die Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“
19. Jan. 2013, Berlin; Auftakt 11 Uhr: Washingtonplatz, 12 Uhr: Demozug zum Kanzleramt
Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: In immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Es ist Zeit für eine Wende!

Die Landwirtschaft befindet sich in Deutschland, Europa und weltweit in einem tiefen Umbruch. Im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:

  • Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen
  • Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
  • weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren
  • Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja
  • Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden
  • Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen! Kommen Sie zur Demo! Mehr Infos



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PM 1143-12 (Rüstungsexporte: Ehrliche Debatte nur durch mehr Transparenz )

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 1143/12
Datum: 21.12.2012
Rüstungsexporte: Ehrliche Debatte nur durch mehr Transparenz

Zu Äußerungen von Bundesaußenminister Westerwelle zu deutschen Rüstungsexporten erklärt Katja Keul, Parlamentarische Geschäftsführerin:

Bundesaußenminister Westerwelles Äußerungen zur Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung machen deutlich: Eine ehrliche Debatte ist nur mit mehr Transparenz bei den deutschen Rüstungsexporten möglich. Westerwelle wirft bewusst Nebelkerzen, wenn er der Opposition vorwirft, viele derzeitige Waffenlieferungen gingen auf Entscheidungen vorheriger Regierungen zurück und gleichzeitig auf der Geheimhaltung der Entscheidungen des Bundessicherheitsrates beharrt. Selbst namhafte Politiker aus den Reihen der Regierungskoalition fordern inzwischen eine frühere Einbeziehung des Parlaments.

Der Deutsche Bundestag sollte der Ort sein, an dem aufgrund von Tatsachen politische Verantwortung und Verantwortbarkeit politischer Entscheidungen debattiert wird. Rot-Grün hat mit den Rüstungsexportrichtlinien der Bundesregierung die Menschenrechte zu einem zentralen Bezugspunkt bei Exportentscheidungen erhoben.

Wir haben einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der Vorschläge macht, wie diese zentrale Rolle gesetzlich verankert und mehr Transparenz bei Rüstungsexporten erreicht werden kann. Westerwelle aber versteckt die eigenen Entscheidungen hinter angeblichen Geheimhaltungsinteressen anstatt die politische Auseinandersetzung im Bundestag zu suchen.


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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Newsletter Internationale Politik und Menschenrechte, Ausgabe 08/2012

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Newsletter Internationale Politik und Menschenrechte, Ausgabe 08/2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte mich herzlich für die gute Zusammenarbeit 2012 und das Interesse an unserer Arbeit bedanken.

Neben der Eurokrise war eines der schwierigsten Themen die Umwälzungen im Nahen und Mittleren Osten. Die Entwicklungen in Ägypten stehen beispielhaft für die regionalen Veränderungen. Am erschreckendsten ist die Gewalt und Brutalität in Syrien. Die Nachrichten und Bilder verdeutlichen, wie gering manches Mal die Möglichkeiten zu einem gestalterischen Eingreifen sind. Schwierig war auch die Debatte um die Stationierung von PATRIOTS in der Türkei. Nachdem die grünen Einwände durch die Bundesregierung ausgeräumt wurden, haben wir dann mehrheitlich zugestimmt. Auch für 2013 steht zu befürchten, dass die Eurokrise und die dramatischen Ereignisse im Nahen Osten die internationale Politik prägen werden.

Am Jahresende erleben wir erneut die tiefe Krise des Multilateralismus. Die internationale Gemeinschaft konnte sich beim Klimagipfel in Doha nicht auf wirkungsvolle Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels einigen. Auch weil die Regierung Merkel schon lange Deutschlands Vorreiterrolle im Klimaschutz aufgegeben hat. Minister Niebel distanziert sich vom 0,7 Prozent-Ziel zur Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit und bricht so internationale Vereinbarungen.

Zu diesen und vielen weiteren Themen finden sich Informationen, Ideen und Anregungen im letzten Newsletter des Jahres. Wie gewohnt, werden wir Sie auch im kommenden Jahr umfassend informieren.

Ich wünsche Ihnen/Euch von Herzen frohe Festtage und ein gutes 2013!

Herzliche Grüße,
Ihr/ Euer

Frithjof Schmidt
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Politischer Koordinator AK 4 "Internationale Politik und Menschenrechte"



Termine

Alle Termine der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen


Aktuelles


Das Tamadacht-Festival in Mali Mali | 17. Dezember 2012

Nur mit politischer Lösung Aussicht auf Erfolg

Die politische Lage in Mali ist seit dem Märzputsch und der Kontrolle des Nordens durch Tuareg und fundamentalistische Rebellengruppen weiterhin fragil. Die EU bereitet eine Ausbildungsmission in Bamako vor. Wichtig ist, dass zunächst eine politische Lösung für die Krise des Landes gefunden wird.

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Kinder bei der Arbeit in einer Fabrik Gesetzesentwurf | 17. Dezember 2012

Menschenhandel wirksam bekämpfen

Die Bundesregierung hat zwar endlich die Europaratskonvention gegen Menschenhandel ratifiziert. Sie hat es dabei aber versäumt, die notwenigen gesetzlichen Neuregelungen zu treffen. Wir haben deshalb einen Gesetzesentwurf eingebracht, damit Menschenhandel in Zukunft wirksamer bekämpft und die Opfer besser geschützt werden können.

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Peru, Kolumbien und Zentralamerika | 17. Dezember 2012

Freihandel versus Menschenrechte

Das Europaparlament hat ein Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien sowie Zentralamerika verabschiedet, das wir ablehnen. Klar ist: Es braucht eine Kooperation - aber nicht auf Kosten der Menschenrechte.

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Eine Abschussrampe des "Patriot"-Flugabwehrsystems PATRIOT Türkei | 15. Dezember 2012

Grüne Forderungen für Mandat durchgesetzt

Die grünen Abgeordneten hatten ihre Zustimmung zur Verlegung PATRIOT-Raketenabwehreinheiten in die Türkei von klaren Kriterien abhängig gemacht. Die Bundesregierung hat alle unsere Forderungen aufgenommen - Mandat und Auftrag sind restriktiv und eng definiert. Daher haben die Grünen mehrheitlich zugestimmt.

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Doha gescheitert | 08. Dezember 2012

Kein gemeinsamer Wille zum Klimaschutz

Die Klimaverhandlungen von Doha sind in der Sache gescheitert, notwendigen Entscheidungen wurden wieder vertagt. Es fehlt am politischen Willen zum Klimaschutz. Daran trägt die Bundesregierung eindeutig die Mitschuld.

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Einer jungen Frau wird in Banda Aceh, Indonesien eine Prothese angepasst. Entwicklungszusammenarbeit | 04. Dezember 2012

Niebel fällt Merkel in den Rücken

Entwicklungsminister Niebel verharmlost die eigene Niederlage im Haushaltsverfahren, indem er das Festhalten am 0,7-Prozent Ziel für Entwicklungszusammenarbeit als Lebenslüge bezeichnet. Damit brüskiert er nicht nur Angela Merkel.

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Zweit Hände, die einen Plastikbecher umklammern. Asylrecht | 04. Dezember 2012

Bundesregierung will Verfassungsgerichtsurteil unterlaufen

Die Pläne des Bundesinnenministers zum Umgang mit Asylsuchenden aus Serbien und Mazedonien sind eine gezielte Diskriminierung von Roma.

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zwei griechische Euromünzen mit Reichstag im Hintergrund Griechenland | 29. November 2012

Der Wahrheit ein Stück näher

Erneut muss der Deutsche Bundestag über Hilfen für Griechenland abstimmen. Die Bundesregierung bricht ein weiteres Mal in dieser Krise ihr Wort: Griechenland bekommt mehr Zeit und mehr Geld. Wir fordern, dies endlich offen zu sagen und die Rettung nachvollziehbar und transparent auszurichten.

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Soldaten stehen vor einer Werbewand der Bundeswehr. Bundeswehr | 29. November 2012

Grenzen für die Nachwuchswerbung

Die Bundeswehr befindet sich in einem großen Reformprozess. Eine der zentralen Maßnahmen ist der Umbau zur Freiwilligenarmee. Im Positionspapier der Fraktion wird von der Bundeswehr mehr Sensibilität und Ausgewogenheit in der Kommunikation gefordert.

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Israelisch-palästinensischer Konflikt | 27. November 2012

Der israelisch-palästinensische Konflikt: Gaza-Krise und UN-Initiative

Der jüngsten israelisch-palästinensischen Konfrontation müssen dringend diplomatische Initiativen folgen.

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"Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende" der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg. Flüchtlingspolitik | 23. November 2012

Gleiches Recht für alle!

Auch nach dem Gespräch mit den protestierenden Flüchtlingen am Brandenburger Tor lehnen die Koalitionsfraktionen Verbesserungen der Lebensbedingunen für Schutzsuchende ab. Wir sagen: Die Menschenwürde von Flüchtlingen ist migrationspolitisch nicht relativierbar!

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Griechische Flagge aus zerknittertem Papier Eurokrise | 21. November 2012

Griechenland liefert - und muss doch warten

Obwohl Griechenland die geforderten Reformen auf den Weg gebracht hat, ist unklar wann die nächsten Kredite aus dem Euro-Rettungsfonds an das Land ausgezahlt werden.

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Blick auf die Bühne im Paul-Löbe-Haus Grüne Lateinamerika Konferenz | 13. November 2012

Eine andere Partnerschaft ist möglich!

Am 10. November diskutierten 400 Teilnehmer der grünen Lateinamerika Konferenz die Beziehung zwischen Europa, Lateinamerika und der Karibik. Es wurden alternative Ansätze für ein gemeinsames Engagement für fairen Handel, Klimaschutz und Menschenrechte formuliert.

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Hans-Christian Ströbele, Omid Nouripour Fachgespräch | 16. Oktober 2012

Terrorismusbekämpfung durch "gezielte Tötungen"?

Nicht nur für die USA ist das "gezielte Töten" von vermeintlichen Terroristen im Rahmen moderner Kriegsführung von zunehmender Bedeutung. Im Rahmen eines Fachgesprächs diskutierten rund 80 Gäste über die ethischen Aspekte dieser aus völker- und menscherechtlicher Sicht äußerst fragwürdigen Praxis.

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